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    Hosokawa Alpine: Universität Augsburg nimmt MZM MZF Multi-Plex Zickzacksichter in Betrieb
    Foto: Foto: Arno Senoner / Unsplash
    Technik

    Hosokawa Alpine: Universität Augsburg nimmt MZM MZF Multi-Plex Zickzacksichter in Betrieb

    Anlage am Lehrstuhl Resource and Chemical Engineering für Lehre und Recyclingforschung genutzt
    Veröffentlicht
    02. September 2026
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Technik

    Am Lehrstuhl Resource and Chemical Engineering des Instituts für Material Resource Management der Universität Augsburg hat Hosokawa Alpine einen MZM MZF Multi-Plex Zickzacksichter installiert und in Betrieb genommen. Die Anlage soll dort sowohl in der akademischen Ausbildung als auch in Forschungsprojekten eingesetzt werden, wie das Augsburger Unternehmen mitteilt.

    In der Lehre ist die Integration des Sichters in praktische Übungen der Umweltverfahrenstechnik sowie in Lehrveranstaltungen zum Recycling von Verbundwerkstoffen geplant. Studierende können Trennverfahren und Stoffstromaufbereitung direkt an einer industriellen Anlage nachvollziehen.

    Darüber hinaus soll der Zickzacksichter eine zentrale Rolle in Forschungsprojekten des Lehrstuhls übernehmen. Die Wissenschaftler arbeiten mit verschiedenen Recyclingstoffströmen, darunter Schlacken, Aschen und Böden sowie komplexe Verbundwerkstoffe. Konkrete Forschungsanwendungen umfassen die Abtrennung von Gips aus Bau- und Abbruchabfällen, die Separation von Papier- und Kartonanteilen aus Gipsabfällen, die Trennung unterschiedlicher Schleifmittel, die Rückgewinnung von Fasern aus Faserverbundwerkstoffen sowie die Trennung von Kunststofffolien aus Photovoltaik-Modulen.

    Der Multi-Plex Zickzacksichter arbeitet nach dem Windsichtprinzip: Partikelgemische werden in einem zickzackförmigen Strömungskanal durch einen Luftstrom nach Sinkgeschwindigkeit und damit nach Dichte, Größe und Form getrennt. Das Verfahren eignet sich für spröde und empfindliche Materialien und lässt sich auf verschiedene Trennaufgaben einstellen – Eigenschaften, die für den Einsatz in der Forschung mit wechselnden Stoffströmen vorteilhaft sind.

    Besonders im Bereich der Verbundwerkstoffe sehen die Augsburger Forschenden Potenzial für das Verfahren. Effiziente Trennprozesse gelten dort als Voraussetzung, um Sekundärrohstoffe zurückzugewinnen und in Kreislaufwirtschaftsprozesse zurückzuführen. Hosokawa Alpine mit Sitz in Augsburg zählt zu den etablierten Anbietern von Sicht- und Klassiermaschinen für die Schüttgutverarbeitung.

    Quelle: Hosokawa Alpine – https://www.hosokawa-alpine.de/aktuelles/news/detail/universitaet-augsburg-mzm-mzf-multi-plex-sichter/

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