In der Fleischverarbeitung steigen die Anforderungen an Traceability kontinuierlich. Wipotec beschreibt anhand eines anschaulichen Praxisszenarios – einer Fremdkörperkontamination in acht Tonnen Hackfleisch –, wie moderne Inspektionssysteme die Eingrenzung auf tatsächlich betroffene Chargen ermöglichen, anstatt gesamte Produktionsmengen zu entsorgen. Grundlage dafür ist das Zusammenspiel von Kontrollwaage, Fremdkörperdetektion, Kennzeichnungstechnik und Datenanalyse.
Ein zentrales Element sind 2D-Codes, die gegenüber klassischen Barcodes deutlich mehr produktrelevante Informationen – etwa Chargen- und Datumslogiken – direkt am Produkt abbilden. Diese Datenbasis erlaubt eine lückenlose Rückverfolgung bis in den Handel und stabilisiert Rückrufprozesse erheblich. Wipotec positioniert integrierte Systemlösungen damit als wirtschaftlich und lebensmittelsicherheitsrelevant zugleich.
Der Ansatz adressiert eine bekannte Schwachstelle der Branche: Ohne belastbare Chargendaten führen Verdachtsfälle häufig zu überdimensionierten Rückrufen mit hohen Verlusten. Vernetzte Track-and-Trace-Infrastrukturen reduzieren dieses Risiko strukturell – ein Aspekt, der auch regulatorisch an Bedeutung gewinnt.
Quelle: WIPOTEC – https://www.wipotec.com/de/news/news-detail/news/eine-schraube-in-acht-tonnen-mett




