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    3-D-Vision-Sensor für die Qualitätskontrolle
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    Technik

    3-D-Vision-Sensor für die Qualitätskontrolle

    Qualitätskontrolle ist mit dem Trispector 1000 ganz einfach. Standalone und „ohne Programmierung“ löst der 3-D-Vision-Sensor zuverlässig die
    Veröffentlicht
    10. März 2017
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Fynbo Foods A/S, ein führender dänischer Hersteller von Marmeladen, Konfitüren und Fruchtaufstrichen, setzt in seinen Produktionsanlagen in Vraa den 3-D-Vision-Sensor Trispector 1000 von Sick ein, um die Verschlussintegrität zu prüfen.

    Fynbo Foods steht als Hersteller in den Bereichen Bio und Fairtrade für gesunde und nachhaltige Produkte mit einem hohen Qualitätsstandard. Deshalb war es wichtig für die Qualitätsüberprüfung der verschlossenen Gläser, eine zuverlässige Inspektionslösung zu finden. Nach dem erfolgreichen Pasteurisieren der Marmelade weist der Deckel aufgrund des Unterdrucks eine leichte Delle auf. Bei fehlgeschlagener Pasteurisierung wölbt sich der Deckel leicht. Nur dichte Deckel verhindern den Druckausgleich. Die Aufgabe des Trispector ist es, die geringfügigen Abweichungen der Deckeloberfläche zu erkennen.

    Der Trispector 1000 überprüft zwei Gläser pro Sekunde. Fehlerhafte Ware wird ausgeschleust. „Wir haben verschiedene andere Lösungen ausprobiert. Der Trispector ist der einzige, der die Aufgabe perfekt löst. Und er ist einfach zu bedienen. Ich habe weitere installiert und konnte die Konfiguration einfach kopieren“, erklärt Jesper Juul Nielsen, Anlagenbediener, Fynbo Foods.

    Der Trispector 1000 ist ein konfigurierbarer Standalone-Sensor für kostengünstige 3-D-Inspektionen. Egal, welche Form, Farbe oder Ausrichtung das Produkt hat, der Sensor meistert jede Herausforderung. Es können Inhalt, Vollständigkeit und Leere in allen Dimensionen überprüft werden. Ideales Anwendungsfeld ist die Qualitätskontrolle in der Konsumgüter- und Verpackungsindustrie. Dank seiner intuitiven Parametriersoftware bietet der Trispector 1000 eine einfache Inbetriebnahme und Konfiguration. Selbst ein schneller Gerätetausch ist mit der Wiederverwendung gespeicherter Einstellungen – auch des Sichtfelds – problemlos möglich.

    Mit dem Trispector 1000 lassen sich auch komplexe Inspektionen schnell, einfach und hoch verfügbar einrichten. Drei verschiedene Varianten für verschiedene Arbeitsbereiche – 56 bis 116 mm, 141 bis 514 mm und 321 bis 1121 mm – gewährleisten die optimale Umsetzung der Aufgabe und Integration des Sensors in das Maschinenumfeld. Das Ein-Gehäuse-Konzept stellt jeweils geometrisch stabile und eindeutige Messsituationen sicher. Die 3-D-Bilderfassung von bewegten Objekten per Lasertriangulation ist weitgehend unabhängig von Objekteigenschaften, von Einflüssen aus dem Hintergrund sowie von Beleuchtungs- und Fremdlichtsituationen. Gleichzeitig liefert sie bis zu 2000 3-D-Profile pro Sekunde – und damit hochauflösende Messergebnisse, die der Vision-Sensor in mm-Werte zur sofortigen Weiterverarbeitung umrechnet. Maschinenbauer und Integratoren können auf diese Weise identische Inspektionsaufgaben schnell und einfach duplizieren – und der Anwender im Falle eines Falles durch die Verwendung gespeicherter Daten und Parametrierungen ohne Zeitverlust einen Gerätetausch vornehmen. Die Datenausgabe über digitale Ausgänge und die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle erlauben bei Bedarf ein zeitnahes Reagieren durch die Prozess- oder Maschinensteuerung.

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    Erfrischungsgetränke, Wein, Likör, Speiseöl oder flüssige Gewürze: In Flaschen abgefüllte Ware wird meistens zu Gebinden zusammengefasst. Unvollständige, also fehlerhafte Gebinde sind nicht akzeptabel. Möglicherweise ist der Kartoninhalt unvollständig oder einzelne Flaschen sind umgefallen. Darüber hinaus sind Flaschendeckel häufig glänzend lackiert oder haben unterschiedliche Farben oder die natürliche Aluminiumfarbe. Diese optische Varianz stellt extreme Anforderungen an eine Prüfung mit 2-D-Kameras. Um Reklamationen vorzubeugen, ist eine zuverlässige 3-D-Inspektion die geeignetere Lösung.

    Der Trispector 1000 kann bei „freilaufendem Scan“ die Flaschenhälse dreidimensional erfassen und zählen. Anpassungen an mögliche Reflexionen auf den Flaschendeckeln erfolgen über die Kameraneigung oder über geänderte Einstellungen. Bei fehlerhaften Gebinden aktiviert der Sensor einen Ausstoßer, damit der Bediener den Inhalt des Kartons korrigieren kann.

    In der Verpackungsindustrie ist es wichtig, dass Verpackungen mit vollständigem Inhalt ausgeliefert werden. Mit dem Blob-Finder lokalisiert der Trispector 1000 Objekte innerhalb eines benutzerdefinierten Größenbereichs, selbst wenn die Objekte unterschiedliche Formen haben. Dies ermöglicht automatisch zu kontrollieren, ob z  B. eine Pralinenschachtel alle Pralinen richtig enthält.

    www.prozesstechnik-online.deSuchwort: dei0317sick

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