Fynbo Foods A/S, ein führender dänischer Hersteller von Marmeladen, Konfitüren und Fruchtaufstrichen, setzt in seinen Produktionsanlagen in Vraa den 3-D-Vision-Sensor Trispector 1000 von Sick ein, um die Verschlussintegrität zu prüfen.
Fynbo Foods steht als Hersteller in den Bereichen Bio und Fairtrade für gesunde und nachhaltige Produkte mit einem hohen Qualitätsstandard. Deshalb war es wichtig für die Qualitätsüberprüfung der verschlossenen Gläser, eine zuverlässige Inspektionslösung zu finden. Nach dem erfolgreichen Pasteurisieren der Marmelade weist der Deckel aufgrund des Unterdrucks eine leichte Delle auf. Bei fehlgeschlagener Pasteurisierung wölbt sich der Deckel leicht. Nur dichte Deckel verhindern den Druckausgleich. Die Aufgabe des Trispector ist es, die geringfügigen Abweichungen der Deckeloberfläche zu erkennen.
Der Trispector 1000 überprüft zwei Gläser pro Sekunde. Fehlerhafte Ware wird ausgeschleust. „Wir haben verschiedene andere Lösungen ausprobiert. Der Trispector ist der einzige, der die Aufgabe perfekt löst. Und er ist einfach zu bedienen. Ich habe weitere installiert und konnte die Konfiguration einfach kopieren“, erklärt Jesper Juul Nielsen, Anlagenbediener, Fynbo Foods.
Der Trispector 1000 ist ein konfigurierbarer Standalone-Sensor für kostengünstige 3-D-Inspektionen. Egal, welche Form, Farbe oder Ausrichtung das Produkt hat, der Sensor meistert jede Herausforderung. Es können Inhalt, Vollständigkeit und Leere in allen Dimensionen überprüft werden. Ideales Anwendungsfeld ist die Qualitätskontrolle in der Konsumgüter- und Verpackungsindustrie. Dank seiner intuitiven Parametriersoftware bietet der Trispector 1000 eine einfache Inbetriebnahme und Konfiguration. Selbst ein schneller Gerätetausch ist mit der Wiederverwendung gespeicherter Einstellungen – auch des Sichtfelds – problemlos möglich.
Mit dem Trispector 1000 lassen sich auch komplexe Inspektionen schnell, einfach und hoch verfügbar einrichten. Drei verschiedene Varianten für verschiedene Arbeitsbereiche – 56 bis 116 mm, 141 bis 514 mm und 321 bis 1121 mm – gewährleisten die optimale Umsetzung der Aufgabe und Integration des Sensors in das Maschinenumfeld. Das Ein-Gehäuse-Konzept stellt jeweils geometrisch stabile und eindeutige Messsituationen sicher. Die 3-D-Bilderfassung von bewegten Objekten per Lasertriangulation ist weitgehend unabhängig von Objekteigenschaften, von Einflüssen aus dem Hintergrund sowie von Beleuchtungs- und Fremdlichtsituationen. Gleichzeitig liefert sie bis zu 2000 3-D-Profile pro Sekunde – und damit hochauflösende Messergebnisse, die der Vision-Sensor in mm-Werte zur sofortigen Weiterverarbeitung umrechnet. Maschinenbauer und Integratoren können auf diese Weise identische Inspektionsaufgaben schnell und einfach duplizieren – und der Anwender im Falle eines Falles durch die Verwendung gespeicherter Daten und Parametrierungen ohne Zeitverlust einen Gerätetausch vornehmen. Die Datenausgabe über digitale Ausgänge und die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle erlauben bei Bedarf ein zeitnahes Reagieren durch die Prozess- oder Maschinensteuerung.




