Absauganlagen sind einerseits eine Investition in die Lebensmittelsicherheit und damit in den Verbraucherschutz. Andererseits übernehmen diese Anlagen wichtige Aufgaben in puncto Arbeitsschutz und Produktionssicherheit. Nutzt man beim Betrieb der Anlagen Smart Data, erhöht das die Verfügbarkeit und schafft ein zusätzliches Plus an Sicherheit.
Dass stationäre Absauganlagen, wie sie beispielsweise von der Ringler GmbH angeboten werden, feinste Stäube aus dem Fertigungsprozess heraushalten und so Produktqualität und Prozesssicherheit steigern, ist bekannt. Vollautomatische Lösungen decken den kompletten Ablauf vom Anfallen der Staubpartikel bis zur Entsorgung ab. Es kommt lediglich darauf an, alle Parameter auf die jeweiligen Anforderungen abzustimmen. Im Kommen sind nun Datenmanagementsysteme, die Kennzahlen für die Anlagen liefern, eine Fernwartung ermöglichen und bei Störfällen sowohl Anlagenbetreiber als auch Hersteller sofort informieren, um Produktionsausfälle zu vermeiden – in der Verarbeitung von Lebensmitteln ein relevantes Thema.
Daten sind der Schlüssel
Mehr wissen heißt besser steuern
Smart Data sind eines der maßgeblichen Elemente modernen Prozessmanagements. An immer mehr Stellen eröffnet die intelligente Auswertung erhobener Daten neue Möglichkeiten, um bedarfsorientiert zu handeln. Stichworte sind zum Beispiel Wartung on Demand, wobei der tatsächliche Lebenszyklus eines Bauteils über seinen Austausch entscheidet und nicht ein vorgegebener Zeitraum, oder die Reinigung von Objekten entlang der tatsächlich entstandenen Verschmutzungen.
Vollautomatisierte Absauganlagen
Im Bereich voll automatisierter Absauganlagen geht es vor allem darum, dass sie reibungslos arbeiten und lückenlos verfügbar sind. Über Datenmanagementsysteme lässt sich in Echtzeit lückenlos überwachen, ob die Sauganlage ordnungsgemäß läuft und wo gegebenenfalls Parameter verändert werden müssen, um eine bessere Leistung zu erzielen. Kontinuierlich werden Maschinenzustand, Betriebsaufzeichnung, Turbinentemperatur, Filterzustand und bei mobilen Saugeinheiten der jeweilige Standort erfasst.
Als Frühwarnsystem genutzt, lässt sich erkennen, ob bestimmte Bauteile gewartet oder ausgetauscht werden müssen, um Störfälle sowie Folgeschäden zu vermeiden. Sollte es dennoch zu einer Störung kommen, haben Betreiber zudem die Möglichkeit, diese über eine App direkt auf Smartphone oder PC angezeigt zu bekommen. Nach Freigabe kann der Anlagenhersteller sofort eingreifen und die Störung beheben. Maschinenstillstände werden somit vermieden bzw. so kurz wie möglich gehalten. Ausfallzeiten haben sich auf diese Weise um bis zu 60 % reduzieren lassen.




