Vegane und vegetarische Alternativen haben ihre Nische verlassen und erobern breite Verbraucherschichten. Um der wachsenden Nachfrage zu begegnen, baut Beneo sein Portfolio weiter aus: Die Ackerbohne überzeugt als pflanzlicher Rohstoff mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten – und eine günstige Ökobilanz.
Die Verbraucher schärfen ihren Blick für das, was auf ihre Teller kommt. Es soll schmecken, gesund sein und möglichst in Einklang mit Tier und Umwelt produziert werden. Mit pflanzenbasierten Produkten wie Hafermilch und Veggie-Wurst reagieren Hersteller auf die steigenden Ansprüche – und das mit beträchtlichem Erfolg. Laut dem aktuellen Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat fast die Hälfte der Verbraucher Erfahrung mit vegetarischen oder veganen Alternativprodukten, in der jüngeren Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen sogar 64 %.
Die boomende Nachfrage beflügelt das Marktsegment – und fordert es heraus. Eine der größten Aufgaben ist die Suche nach alternativen Proteinquellen: Aus welchen Rohstoffen lassen sich pflanzliche Proteine gewinnen, die mit tierischen Proteinen ernährungsphysiologisch mithalten können? Wie steht es um die Verfügbarkeit dieser Quellen und um ihre ökologische Bilanz? Besonders hier ist der Verbraucherblick streng – nicht zuletzt Umweltargumente führen viele weg von Fleisch und Milch, hin zu pflanzlichen Alternativen. Zu guter Letzt müssen diese dem Original auch sensorisch die Stirn bieten können.
Auf vertrautem Terrain
Beneo möchte einen Beitrag zu Klimaschutz, Gesundheit und Tierwohl leisten und legt daher einen strategischen Schwerpunkt auf pflanzliche Proteine. Das Unternehmen stellt aus pflanzlichen Rohstoffen funktionelle Inhaltsstoffe her, die auch zunehmend für vegane Lebensmittel eingesetzt werden. Für Milch- und Fleischalternativen sind das insbesondere Zutaten aus Reis und das Weizentexturat Beneopro W-Tex. Anfang des Jahres hat das Unternehmen die Ackerbohne als neuen Rohstoff in sein Portfolio aufgenommen und gewinnt daraus Proteinkonzentrate und stärkereiche Mehle.
Aus der kleinen Bohne kann eine Menge entstehen: Ackerbohnen sind Texturgeber bei Fleisch- und Milchersatzprodukten, erhöhen den Proteingehalt von Müsliriegeln, Nudeln und Snacks oder können in Backwaren Ei ersetzen. Aufgrund ihrer hohen Löslichkeit eignen sie sich auch für den Einsatz in veganen Getränken wie Smoothies. Dort unterstützen sie außerdem eine homogene und stabile Textur. Die Proteinkonzentrate der Ackerbohne bringen darüber hinaus gute emulgierende und schäumende Eigenschaften mit, weshalb sie auch für milchfreie Kaffeegetränke oder vegane Desserts empfohlen werden. Mit ihrer hellen Farbe und dem milden Eigengeschmack wirken sie sensorisch diskret.




