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    Alles hygienisch
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    Milchverarbeitung

    Alles hygienisch

    Die Vakuumfüller der Baureihe Robot HP E im Dairy Design erfüllen die Richtlinien des United States Departments of Agriculture (USDA) und werden ab Werk
    Veröffentlicht
    09. Dezember 2010
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Milchverarbeitung

    Dipl.-Kaufm. Jens Hauschildt und Dipl.-Ing. Michael Weisenfels

    Die produktführenden Bereiche der Vakuumfüller der Robot-HP-E-Baureihe im Diary Design sind hygienisch optimiert. So sind die Edelstahloberflächen der Zubringung in das Förderwerk und die Förderwerkskomponenten selbst hochglanzpoliert. Die Radien wurden so abgerundet, dass eine perfekte Reinigung möglich ist. Die Förderkurve entleert sich selbst vollständig, wenn über den Vorlagetrichter keine neue Käsemasse zugeführt wird. Das heißt, Produktablagerungen sind nicht möglich. Spezielle Dichtungen, die in puncto Werkstoffe und Konstruktion die Vorgaben des 3-A-Sanitary-Standard und der FDA erfüllen, schirmen den produktführenden Bereich sicher ab und werden über integrierte Sensoren vollautomatisch überwacht. Ein Deckel mit Befüllstutzen verschließt den Vorlagetrichter und verhindert so eine Kontamination des Endproduktes. Zur Reinigung lassen sich Deckel und Trichter aufklappen. Dadurch entsteht ein uneingeschränkter Zugriff auf die produktführenden Bereiche im Maschineninneren. Die in den Vakuumfüllern der E-Serie eingesetzte Servotechnik für die Antriebe gewährleistet eine hohe Gewichtsgenauigkeit beim Portionieren. Zudem steht diese Technik für einen geringen Wartungsaufwand und geringe Lärmemissionen.

    Die Vakuumfüllmaschinen der Robot-HP-E-Baureihe im Dairy Design gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen (Füllleistung und Füllkraft). Für das Abfüllen und Portionieren von Frischkäse oder niedrig viskosen Käsemassen eignen sich die Maschinen Robot HP7 E und Robot HP10 E. Ist eine höhere Füllkraft notwendig, das ist beispielsweise bei der Portionierung und Formung von Vorkäse für Sauermilchkäse der Fall, bietet sich der Einsatz der Vakuumfüllmaschine HP12 E an. Bei Anwendungen, bei denen die Käsemasse über einen Füllstromteiler verteilt und mehrbahnig verarbeitet wird, sind noch höhere Füllkräfte und Pumpleistungen notwendig. Diese lassen sich mit den Vakuumfüllmaschinen HP15 E und HP20 E realisieren. Die höchste Pumpleistung hat die HP25 E. Ein Einsatzgebiet dieser Maschinen ist die Abfüllung von Schmelzkäse in Kunstdärme. Die HP25 E werden nur noch von den Vakuumfüllmaschinen HP30 E übertroffen. Diese kombinieren höchste Pumpleistung mit maximaler Füllkraft.

    Für die Vakuumfüllmaschinen der Robot-HP-E-Baureihe hat Vemag eine Reihe von Vorsatzgeräten entwickelt. Mit ihrer Hilfe lassen sich unterschiedliche Käseprodukte in vielfältigen Formen und Konfektionierungsvarianten produzieren.

    Die automatischen Füllstromteiler teilen den Produktstrom in bis zu zwölf Teilströme auf. Dabei eliminieren die komplett aus Edelstahl und FDA-konformen Kunststoffen gefertigten Geräte auftretende Druckunterschiede. Sie werden direkt an den Auslauf der Vakuumfüllmaschine montiert und mit einer Abteileinheit verbunden. Die Auslässe lassen sich mit Formdüsen bestücken; sie sind einfach zu wechseln und ermöglichen einen schnellen Produktwechsel ohne lange Umrüst- und Stillstandzeiten. Unterschiedliche Produktgrößen erreicht man durch einfachen Programmwechsel am Portioniercomputer. Mit den automatischen Füllstromteilern können ohne großen Aufwand auch Musterproduktionen oder Tests gefahren werden. Sollen die Produktstränge auch noch portioniert werden, setzt man eine Abschneidevorrichtung an den automatischen Füllstromteiler.

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    Zur Reinigung: Der Füllstromteiler wird zerlegt und anschließend mit Niederdruckgeräten gereinigt.

    Für die gewichtsgenaue Abfüllung von weichen, fließfähigen Produkten, beispielsweise von Frischkäse oder Käsesoßen, hat Vemag die Füllköpfe 981 entwickelt. Produkte mit stückigen Einlagen stellen für die Füllköpfe ebenfalls kein Problem dar. Sie sind mit unterschiedlichen Verschlüssen lieferbar. Für die Portionierung kleiner Mengen gibt es die Füllköpfe 981 mit einem Innenrohrverschluss. Diese Füllkopfvariante kann auch während des Portioniervorgangs in das jeweilige Gebinde eintauchen. Die Füllköpfe 981 mit Kolbenverschluss eignen sich für zähe, schwerfließende Käsemassen. Sie arbeiten nach dem Doppelhubprinzip. Nach dem Ausstoß jeder Portion werden die am Kolbenboden haften gebliebenen Produktrückstände durch einen zweiten Kolbenstoß entfernt. Das Resultat ist eine präzise, tropfenarme Portionierung. Füllköpfe mit Walzenverschluss dienen zum Portionieren formstabiler Käsemassen als Streifen oder breite Bänder. Mehrere Füllköpfe lassen sich parallel über einen Füllstromteiler an nur einer Füllmaschine betreiben. Außerdem hat Vemag einen Handfüllkopf mit verschiedenen Rund- und Sterndüsen im Programm.

    Hinter der Produktbezeichnung Diafragma Typ 821 stecken Geräte, mit denen einfach und schnell Bällchen, Kroketten oder ähnliche Produkte ausgeformt werden können. Für die Herstellung von Bällchen sind die Geräte mit einem Einfach-, Zwiefach- oder Dreifach-Diafragma lieferbar. In Abhängigkeit vom erforderlichen Öffnungsquerschnitt – er bestimmt den maximalen Produktdurchmesser – stehen drei Diafragmaköpfe zur Verfügung:

    • DF50 mit maximalem Produktdurchmesser bis 35 mm
    • DF70 mit maximalem Produktdurchmesser bis 55 mm
    • DF100 mit maximalem Produktdurchmesser bis 75 mm.

    Für die Produktion von exakt ausgeformten, runden und eckigen Produkten mit einem Produktdurchmesser von 10 bis 60 mm, die ohne weitere formbeeinflussende Nachbehandlung (Panieren, Garen etc.) verkauft werden sollen, gibt es von Vemag den Ball Control. In die für den mehrbahnigen Betrieb ausgelegten Geräte ist der Füllstromteiler bereits integriert. Die Formung wird durch Lochplatten erreicht, die der Produktform angepasst sind. Die Formteile des Ball Control sind einfach und schnell auszuwechseln; dadurch ergeben sich kurze Rüstzeiten und hohe Flexibilität.

    Ein weiteres Vorsatzgerät für die Vakuumfüller der Baureihe Robot HP E ist der Käseblockformer. In der Regel werden diese Geräte in Kombination mit einer Abschneidevorrichtung vom Typ 811 betrieben. Mit den Käseblockformern lassen sich Käseabschnitte mithilfe von Druck in eine Blockform pressen. Nach einer kurzen Reifezeit im Vakuumbeutel können die Blöcke auf einer Aufschneidemaschine geschnitten und anschließend verpackt werden. Besonders gleichmäßig wird der geformte Käse, wenn er vor dem Pressen über einen Wolf geschickt wurde. Das heißt: Zwischen Vakuumfüller und Käseblockformer wird ein Wolf geschaltet. Das ist problemlos möglich, denn die Förderkurvenmaschinen von Vemag erlauben die Anwendung der Füllwolftechnologie.

    Online-Info www.dei.de/1210400

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