Véronique Kiefer
Die Nestlé-Marke Maggi ist nicht nur in Deutschland vielen Verbrauchern bestens bekannt. Legendär ist auch das Maggi-Kochstudio aus der Fernsehwerbung. Die Erfolgsstory setzt sich auch in der virtuellen Welt fort. Unter www.maggi.de finden sich 3500 Rezepte, ein täglicher Newsletter für das Rezept des Tages oder das persönliche virtuelle Kochbuch.
Hinter der Marke Maggi Deutschland stehen Produktionswerke in Singen und Lüdingshausen, die etwa 1400 Mitarbeiter beschäftigten. Sie produzieren Würze, Brühmassen, 5 Minuten Terrinen, Trockenfertiggerichte, Trockensuppen und Trockensoßen sowie Dosengerichte.
Nun baut der zentrale Forschungsbereich der Nestlé-Gruppe auf dem Maggi-Werksgelände in Singen ein modernes Product Technology Centre (PTC). Das Projektmanagement hat bei einem Objekt dieser Größenordnung einen hohen Stellenwert, wie der Projektmanager Karl Singenberger betont. Zu koordinieren und zu überwachen sind nicht allein die Planungs- und Arbeitsergebnisse der unternehmensinternen Abteilungen; hinzu kommt das Controlling der externen Dienstleister und Lieferanten. Die Teamarbeit beginnt bereits bei der Budgetierung und setzt sich beim Genehmigungsprocedere, bei der Beschaffung und schließlich bis zur Realisierung und Übergabe fort. Zu jedem Zeitpunkt sollte auch ein Überblick über den aktuellen finanziellen Stand des Projektes möglich sein.
Hier hat sich das von Triplan gemeinsam mit Hoffmann-La Roche entwickelte Projektmanagement-Tool Hexaplan-PM als wertvolles Hilfsmittel für den Projektleiter erwiesen; als professionelles Planungs-Werkzeug hat es sich bereits bei der Abwicklung von verschiedenen Projekten bewährt. Insbesondere wird damit dem Projektleiter ein Werkzeug in die Hand gegeben, um Risiken abzuschätzen und rechtzeitig vorausschauende Maßnahmen einzuleiten. Auf diese Weise wird sicher gestellt, dass das Projekt sowohl termin- als auch kostengerecht zum Ziel geführt werden kann.
Das Lastenheft für die Software-Entwickler war von den Erfahrungen der Projektleiter bei Hoffmann-La Roche diktiert: Der Ausgangspunkt für jedes Projekt ist der Projektstruktur-Plan (Work Breakdown Structure). Darauf ist ein Echtzeit-Kosten-Controlling und Änderungsantrags-Management mit dem detaillierten Budget und mit den aktualisierten Verpflichtungen aufgebaut. Weitere Module wie die Meilenstein-Trend-Analyse und Projekt-Risiko-Abschätzungen vervollständigen das integrierte Tool.
Die wichtigste Forderung an das PM-Tool war, dass dieses Werkzeug einfach und durchschaubar bleibt, damit die Benutzerfreundlichkeit und die spätere Akzeptanz gewährleistet sind. Benutzerfreundlichkeit bedeutet auch, dass nur ein geringer Trainingsaufwand erforderlich ist und insbesondere, dass man auch nach Monaten der Nichtnutzung schnell wieder mit dem Tool umgehen kann. Daneben ermöglicht die Hexaplan-PM-Software eine durchgängige Transparenz der Kostensituation und der Terminlage. Das ist um so wichtiger und vorteilhafter, je größer und komplexer ein Projekt ist. Das Berichtswesen an das Management und die Lenkungsausschüsse reduziert sich auf wenige Mausklicks: Das PM-Tool produziert aussagekräftige Grafiken und komplette Listenausdrucke aller benötigten Daten und erstellt die gewünschten Berichte. Insgesamt spart der Anwender Zeit und damit Ressourcen jeglicher Art, auch wenn dies nicht für jeden Erstanwender unmittelbar ersichtlich ist.




