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    Alternative zum Etikettendruck
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    Technik

    Alternative zum Etikettendruck

    Mit den Inkjet-Druckern der C-Serie können Umverpackungen qualitativ hochwertig und zuverlässig gekennzeichnet werden. Auf diese Weise leisten die
    Veröffentlicht
    13. September 2006
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Mit einer maximalen Druckhöhe von 70 mm können die Inkjet-Drucker der C-Serie Logos, Barcodes und verschiedene variable Daten wie Produktname, Inhaltsstoffe, Gewicht etc. auf Umverpackungen aufbringen. Durch die hohe Druckauflösung (300 dpi) und den Einsatz umweltfreundlicher, lösemittelfreier, pigmentierter Tinte wird eine einwandfreie Lesbarkeit gewährleistet. Ein zusätzliches Barcode-Validierungs-Kit bietet absolute Sicherheit für die spätere Lesbarkeit in Logistik und Handel.

    Bei der Kennzeichnung von Umkartons hat sich die Inkjet-Codierung mit pigmentierten Tinten u. a. wegen der hohen Druckqualität, die zur Rückverfolgung benötigt wird, bewährt. Die C-Serie-Drucker nutzen Druckköpfe in Piezo-Technik, um die Informationen auf poröse Materialoberflächen wie Wellpappe-Umverpackungen, Trays und Säcke zu drucken. Auf dieses Weise stellen die Drucker eine kostengünstige Alternative zum teuren Etikettendruck dar.

    Für die hochauflösenden Großzeichen-Druckermodelle der C-Serie ist eine zentrale Tintenversorgungseinheit erhältlich, die mehrere Druckköpfe bedient. Über diese zentrale Mehrkopfbasiseinheit können bis zu vier Druckköpfe der Modelle C1000 bis C6000i mit Tinte versorgt werden.

    Die Tanks der zentralen Station haben ein Fassungsvermögen von 2 l – die Station gehört damit auch unter dem Aspekt der Kapazität zu den industrieführenden Lösungen. Durch das größere Fassungsvermögen der Tanks wird die Anzahl der notwendigen Tankwechsel reduziert – ein Umstand, der die Domino-Lösung für Produktionslinien mit hohem Durchsatz prädestiniert. Für einen zusätzlichen Effizienzgewinn sorgt das interne Tintenreservoir, weil dadurch der Zeitaufwand für einen Tankwechsel reduziert und ein Drucker zum Austausch der Tanks nicht gestoppt werden muss. Das bedeutet, dass größere Auflagen bei deutlich weniger Bedienereingriffen fertig gestellt werden können. Eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf die Arbeitsplatzsicherheit bedeutet die Möglichkeit, die zentrale Station räumlich getrennt von den Druckköpfen zu installieren, so dass zum Wechseln der Tanks kein geschützter Bereich betreten oder auf die andere Seite des Fördersystems gegangen werden muss. Mit Zuleitungen in Längen von 1,5 und 3 m können die Druckköpfe sowohl oberhalb als auch auf beiden Seiten eines Fördersystems installiert werden. Bei Druckköpfen, die an Überkopf verlaufenden Fördereinrichtungen montiert sind, kann die zentrale Station somit in einer gut zugänglichen Position aufgebaut werden.

    Im Hinblick auf Anwendungen mit mehreren Druckern bietet die zentrale Tintenversorgungseinheit zudem den Vorteil einer kompakteren Konfiguration, da die Anzahl benötigter Hilfs- und Untersysteme deutlich reduziert wird. Die Installation ist zeit- und kosteneffizient und einfach zu verwalten, da nicht mehrere Zubehörschnittstellen, Tintenalarmlampen, serielle Schnittstellen, Drehimpulsgeber und Fotozellen eingerichtet werden müssen. Die Installation wird dadurch wesentlich übersichtlicher und das Erscheinungsbild insgesamt deutlich verbessert. Eine einzelne Kabelverbindung genügt, um Daten eines seriellen Geräts, beispielsweise einer Kontrollwaage, an mehrere Druckköpfe zu senden. Beide Funktionen tragen wesentlich dazu bei, die Kosten und die Komplexität einer Installation mit mehreren Druckköpfen zu reduzieren.

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    Die Tatsache, dass die zentrale Station Druckköpfe unterschiedlicher Typen versorgen kann, ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität speziell bei der Kennzeichnung von Verpackungskartons. Für das Aufbringen von Kennzeichnungen auf Seitenwänden können unterschiedliche Typen von Druckköpfen erforderlich werden, zum Beispiel, wenn das Herstellerlogo sehr groß, Chargennummer, Verfallsdatum und Kartonnummer dagegen klein gedruckt werden sollen. In einem solchen Anwendungsfall können die Modelle C6000 und C1000 kombiniert und gemeinsam versorgt werden.

    Halle 3, Stand 215

    dei 451

    Produktprogramm C-Serie

    Kamps AG

    FachPack 2006

    Die Kamps AG ist Europas führender Backspezialist und beliefert täglich mehr als 23 000 Supermärkte sowie verschiedene Bake-off-Stationen in Deutschland mit frischem Brot und Backwaren der Marken Golden Toast, Lieken Urkorn sowie mit Eigenmarken für Handelsunternehmen und Bake-off-Produkten. Zudem backt Kamps handwerkliche Brote und Teilchen für rund 1000 Kamps-Backshops. Ende November 2001 wurde im westfälischen Lünen „Europas größtes Tiefkühlwerk“ in Betrieb genommen, das seitdem eine zentrale Stellung unter den 24 deutschen Kamps-Produktionsstandorten einnimmt. In Lünen werden auf sechs Produktionslinien ca. 135 000 Brötchen pro Stunde hergestellt. Spezialbrötchen und Baguettes runden das Produktspektrum ab. Insgesamt verlassen am Tag cirka 3,2 Mio. Brötchen die Produktion und werden zur Verpackung weitergegeben. Bei der Kennzeichnung der Produkte verlässt sich Kamps seit langem auf Inkjet-Systeme von Domino.

    Im Werk Lünen waren von Anfang an zur seitlichen Beschriftung verschiedenfarbiger Kartons G7000-Inkjet-Systeme im Einsatz, die dann im August 2004 durch die Nachfolgeserie C6000 abgelöst wurden. Die Allrounder der C-Serie kommen an sechs Verpackungslinien zum Einsatz. Die sechs Inkjet-Systeme sind über zwei PC-Terminals vernetzt. Die Erstellung der Druckjobs erfolgt außerhalb des Produktionsbereichs und wird dann im Produktionsablauf vom Bedienpersonal abgerufen. Das gewährleistet ein Höchstmaß an Flexibilität und Datensicherheit auch bei häufigem Produktwechsel.

    Neben der Zuverlässigkeit der Domino-Drucksysteme war für die Auftragsvergabe auch die Sicherstellung eines Rundum-Sorglos-Paketes ein wichtiges Kriterium. Diesen Wunsch konnte Domino mit seinem Relax-Paket erfüllen. Basierend auf den individuellen Anforderungen des Anwenders gewährleistet es eine maximale Maschinenverfügbarkeit und eine optimale, kontinuierliche Druckqualität.

    Aufwändige Vorratshaltung und Überwachung der Bestellzyklen für Verbrauchsmittel gehören mit Relax der Vergangenheit an. Ebenso gehören regelmäßige Wartung, Ersatzteile, technische Unterstützung und eine Service-Hotline zum Gesamtkonzept. Ein weiterer Bestandteil des Relax-Paketes waren die Einrichtung des Windows-netzwerks und der Domino-Druckapplikation.

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