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    Anspruchsvolle Aufdrucke für Kartonagen
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Anspruchsvolle Aufdrucke für Kartonagen

    Auch zur diesjährigen interpack wird Willett ein umfassendes Geräteprogramm zur Kennzeichnung, Etikettierung und Kodierung von Produkten präsentieren. Im
    Veröffentlicht
    05. Mai 2002
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Neben diesen beiden in den folgenden Abschnitten näher beschriebenen Exponaten bilden Verbesserungen im Bereich der elektronischen Foliendrucker, verschiedene Lösungen für Etikettieraufgaben und der Kleinschrift-Kodierer der Serie 470 weitere Schwerpunkte des Ausstellungsprogramms.

    Die Willett-Drucker der Serie 610 wurden entwickelt, um einen gleichmäßigen und zuverlässigen Druck auf Kartonagen und Umverpackungen zu erzeugen. Da vor allem im Discount-Bereich, aber auch vermehrt im übrigen Lebensmitteleinzelhandel Umverpackungen zugleich Präsentationsaufgaben für das Produkt erfüllen müssen, also auch Markencharakter symbolisieren sollen, nimmt hier der Anspruch an die Gestaltung drastisch zu. Im Blickfeld der Willett-Entwicklungsabteilung sind deshalb besonders die Wiedergabe von Barcodes und Grafiken, die zunehmend direkt auf eine Verpackung gedruckt werden sollen, um den Einsatz von Etiketten oder vorbedruckter Verpackungseinheiten zu substituieren. Damit geht ein hoher Anspruch an die optische Wiedergabe dieser Zeichen einher, die ihre Botschaft über einen langen Weg der Lieferketten transportieren müssen (vom Hersteller über Distributoren bis hin zum Einzelhandel und damit auch zum Endkunden). Die Digitaldrucktechnologie der Serie Willett 610 erlaubt Kombinationen aus Barcodes, Texten, Grafiken und Symbolen jeder gewünschten Art; der direkte, saubere Druck auf die Verpackungseinheit selbst lässt auch eine Variation der zu druckenden Informationen/Logos zu jeder Zeit zu.

    Die Baureihe Willett 610 bietet ein hohes Maß an Sicherheit gegen Verschmutzung, Ausschuss-Produktion oder Stillstandzeiten. Das zyklisches Lüften der Druckköpfe selbst und die zusätzliche Reinigung jeder einzelnen der 500 Düsen vor dem Druck mit einer Luftbürste tragen dazu bei. Das einwandfreie Druckbild ermöglicht auch ein problemloses Lesen der Barcodes mit Hilfe von Scannern.

    Die Druckgeschwindigkeit beträgt 33 m/min bei einer horizontalen Auflösung von 360 dpi und vertikaler Auflösung von 180 dpi. Druckformate von maximal 400 mm Länge und 70 mm Höhe erlauben die Wiedergabe auch großflächig angelegter Zeichen, Informationen oder Symbole. Pro Drucksystem können bis zu vier Druck-köpfe angeschlossen werden, ein System kontrolliert bis zu zwei unabhängige, asynchrone Produktionslinien.

    Der leicht zu bedienende Touchscreen-Bildschirm, eine große Tastendarstellung, das WYSIWYG-Display und eine Druckvorschau, die interne Fehlerdiagnose und nicht zuletzt die sauber und kinderleichte Nachfüllung der Tinte summieren sich zu einem extrem bedienerfreundlichen System.

    Die Zusammenfassung kleinerer Produktionseinheiten, ganz gleich welcher industriellen Herkunft, zu einer groß angelegten, zentralen Betriebsstätte hat zur Folge, dass auch die Kennzeichnungsaufgaben in einem Werksgelände zunehmen. Das Ziel, den wichtigen Daten- und Informationsfluss zen-tral zu steuern, führte zur Entwicklung einer Software-Lösung für die Koordination von bis zu 99 Dru-ckern bzw. Kennzeichnungsgeräten über einen Personal Computer.

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    Die Software heißt Connector, ist modular aufgebaut und kompatibel zu Windows ´95, Win-dows ´98, Windows 2000 und Windows NT. Sie dient sowohl der zentralen Geräteüberwachung als auch der Fern-Fehlerdiagnose für ein wirtschaftliches Systemmanagement. An einer einzigen PC-Schnittstelle hat ein Mitarbeiter die Fäden für große Netzwerksysteme in einer Hand. Connector liefert detaillierte Produktionsberichte für optimierte Verwaltungsinformationen. Texterstellung, Auswahl, Backup und Wiederherstellung für jeden einzeln anzusteuernden Ink Jet-Drucker geschieht von diesem zentralen Arbeitsplatz aus.

    Die online-Problemlösung verringert Stillstandzeiten, viele Fehlerquellen werden ausgeschaltet. Zugleich speichert die Software Informationen über Service-Historie, Produktion und Verbrauchsmittelbedarf und vermittelt dadurch wichtige Planungsinformationen oder Daten für die interne Rückverfolgung.

    Halle 13, Stand E17-D18

    www.willett.com

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