Mitsubishi Electric ist es in den letzten zwei Jahren erneut gelungen, die Umsätze in den Bereichen Antriebstechnik, Steuerungstechnik und Robotik in ganz Europa zu steigern. Im Zeitraum 2003 bis 2005 betrug das Umsatzplus 16,9 % bei Kompaktsteuerungen, 17,6 % bei modularen Steuerungen, 35,3 % bei Servo-Motion-Technologien, 13,1 % bei Frequenzumrichtern, 53,3 % bei Industrierobotern sowie 16,8 % bei Bedien- und Visualisierungssystemen.
Mit neuen Produkten und technologischen Erweiterungen bestehender Serien will Mitsubishi Electric weiter wachsen und sich neue Märkte erschließen. Umsatzsteigerungen erwartet das Unternehmen vor allem im Bereich Kompaktsteuerungen. Zugpferd ist hier die erst kürzlich eingeführte FX3U. Dieses Spitzenmodell der Melsec-FX-Kompaktsteuerungs-Serie soll in den nächsten drei Jahren zu einem jährlichen Umsatzwachstum von 20 bis 30 % in diesem Segment beitragen. „Mit der FX3U-Serie stoßen wir in den Bereich modularer Steuerungen vor“, erläutert Peter Mischitz, Leiter des Geschäftsbereichs Industrieautomation Deutschland, die hoch gesteckten Ziele. „Dort vor allem wollen wir neue Kunden gewinnen und gleichzeitig unseren Marktanteil ausbauen.“
Auch im Bereich modulare Steuerungen wartet Mitsubishi Electric mit wichtigen technologischen Neuerungen auf. Nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr die Erweiterung seiner Automatisierungsplattform Melsec System Q für redundant ausgelegte Anwendungen präsentierte, kommen nun mit dem neuen, leistungsstarken Profibus-Master mit FDT/DTM-Funktionalität und dem C-Controller als neues Modul für die Hochsprachenprogrammierung zwei weitere wichtige Bausteine hinzu. Insbesondere in der Prozesssteuerung können mithilfe des C-Controllers hochkomplexe Rechenaufgaben und bereits bestehende Teilaufgaben aus DCS- oder heutigen VME-Systemen erstellt oder auch importiert werden. Mit diesen Erweiterungen sieht Mitsubishi Electric seine Position nicht nur im Bereich der Fertigungsautomation, sondern auch für den wichtigen Markt der Prozessindustrie gestärkt.
Weiteres Wachstum erwartet Mitsubishi Electric auch im Bereich Antriebstechnik. Mit der Frequenzumrichterbaureihe FR-A700 als neue High-End-Serie für Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau und der im vergangenen Jahr eingeführten FR-F700-Baureihe sieht sich das Unternehmen ebenfalls bestens aufgestellt. „Unser Umrichterprogramm bietet für jede Anwendung optimal abgestufte Produkte“, erklärt Peter Mischitz. Die speziell auf Pumpen und Lüfter zugeschnittenen Antriebe der FR-F700-Baureihe sind in zwei Varianten in Schutzart IP 20 und IP 54 erhältlich. Mit der seit Januar 2006 erhältlichen IP-54-Ausführung für Anwendungen in der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik hat sich Mitsubishi Electric einen weiteren wichtigen Markt erschlossen.




