Panel-PCs werden in verschiedensten Bereichen der Lebensmittelindustrie eingesetzt – von der Betriebsdatenerfassung über Shop-Floor-Anwendungen bis hin zur Prozessvisualisierung und Qualitätskontrolle. Ebenso vielfältig wie die Anwendungsmöglichkeiten ist auch das Angebot an Panel-PCs. Doch nicht jeder Panel-PC ist für den Einsatz in der Lebensmittelproduktion geeignet. Es gibt grundlegende Kriterien, die ein Panel-PC erfüllen muss, um sich für den Einsatz als Food-PC anzubieten.
Hygienische Produktionsbedingungen sind bei der Herstellung von Lebensmitteln oberste Maxime. Auch die eingesetzten Panel-PCs spielen dabei eine entscheidende Rolle, da sie zumeist in unmittelbarer Nähe der Lebensmittel eingesetzt werden und Mitarbeiter berühren häufig abwechselnd die PCs und dann wieder die zu verarbeitenden Lebensmittel. Daher sollten Panel-PCs über ein Hygienic Design verfügen. Dies umfasst zum einen die Wahl des Gehäusematerials – aufgrund seiner hygienischen Materialeigenschaften empfiehlt sich hier V2A-Edelstahl – und zum anderen die Gehäusegestaltung. So verfügt beispielsweise der Penta Food über ein komplett geschlossenes und glattes Gehäuse, ohne Lüftungsschlitze oder Fugen – selbst zwischen Display und Gehäuse. Das vermeidet Sammelstellen für Schmutz und Staub und erleichtert die gründliche Reinigung.
Damit bei der Reinigung keine Flüssigkeiten wie Wasser, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel in den PC gelangen, muss das Gehäuse entsprechend geschützt sein. Die meisten PCs bieten einen Schutz nach IP-65-Standard. Das Problem dabei: In der Lebensmittelindustrie werden häufig Hochdruckreiniger eingesetzt.
Rechner mit IP-65-Schutz halten dieser Reinigungsart, bei der das Wasser mit einem Druck von oft rund 100 bar auf die PCs einwirkt, nicht aus. Viele Unternehmen behelfen sich in diesem Fall mit zusätzlichen Schutzverkleidungen aus Edelstahl für die Geräte. Diese sind jedoch kostspielig, sperrig und machen auch die Bedienung umständlicher. Aus diesem Grund verfügt der Penta Food über eine Staub- und Feuchtigkeitsversiegelung nach dem Industrieschutzgrad IP 69K. Dadurch hält der Panel-PC unbeschadet einem Wasserstrahl stand, der aus 10 cm Entfernung mit 100 bar, einem Wasserdurchfluss von ca. 15 l/min sowie einer Wassertemperatur von 80 °C auf das Gehäuse trifft.
Ein weiteres Problem bei der Hochdruckreinigung ist, dass über die Ausführung der Schnittstellen leicht Wasser ins Systeminnere gelangen kann. Nicht wenige Hersteller schränken aus diesem Grund das Angebot an Schnittstellen ein. Dass dies auch anders geht, beweist der Penta Food. Er bietet ein umfangreiches Schnittstellenangebot: zwei USB 2.0, eine PS/2, Ethernet, vier serielle Schnittstellen, zwei freie PCIe-Slots sowie ein PCI-Slot beispielsweise für Wireless Lan Cards. Alle Schnittstellen werden nach unten über robuste, IP-69K-geschützte und fest integrierte Gehäusestecker ausgeführt. Dadurch bietet der Penta Food-PC einen kompletten IP-69K-Schutz, der nicht nur die Gehäusefront, sondern auch die Ausführung der Schnittstellen umfasst.




