Die Firma A & B Verpackungsmaschinen Manufaktur GmbH ist spezialisiert auf die Planung, Entwicklung, Herstellung und Installation von automatisierten Verpackungssystemen speziell für die lebensmittelverarbeitende Industrie. Ob Zählen, Wiegen, Qualitätskontrolle, Verpacken, Transportieren oder Palettieren – das Unternehmen konzipiert komplette, kundenspezifische Lösungen von der Einzelmaschine bis hin zur kompletten Linie. „Als Manufaktur gehen wir eine besondere Qualitätsverpflichtung ein“, erläutert der Geschäftsführer Bernd Affeldt die Unternehmensphilosophie von A & B. „Unsere Maschinen entstehen durch das Zusammenwirken edler Handwerkskünste. Es sind authentische und individuelle Lösungen für Kunden, die den Return on Investment nicht über den billigen Preis, sondern über die bessere Performance erzielen.“
Bestes Beispiel hierfür sind die Hochleistungs-Zähl-Wiegemaschinen der TK-Serie. Sie werden zum Zählen, Zähl-Wiegen und Zuführen von Backwaren eingesetzt. Das reinigungsfreundliche „Clean Design“ der Maschinen überzeugt durch die Verarbeitung in Edelstahl und lebensmittelechtem Kunststoff. Wiegebehälter in versetzter Anordnung und minimierte Fallhöhen von den Vibrationsrinnen in die Behälter gewährleisten ein besonders produktschonendes Handling. Gesteuert werden die TK-Maschinen von A & B durch ein leistungsfähiges Automatisierungssystem. Als Bedienerschnittstelle und Visualisierungseinheit kommt ein 10 Zoll Touch Panel zum Einsatz.
Ob fertiggebacken, halbgebacken oder als Teigling – pro Stunde können je nach Maschinenauslegung bis zu 100 000 Croissants, Brötchen, Brezeln, Laugenstangen oder andere Backwaren verarbeitet werden. „Mit Blick auf die verschiedenen Verarbeitungs- und Verpackungsschritte ist es zwingend erforderlich, jede einzelne Backware fehlerfrei zu detektieren und zu zählen“, sagt Bernd Affeldt. „99,99 % Verfügbarkeit wie bei herkömmlichen Tastern reichen dabei aber nicht, denn das fehlende Hundertstel Performance bedeutet in der Praxis alle zehn Minuten einen Zählfehler, der den Maschinenablauf stört und die Maschinenleistung beeinträchtigt.“
Verantwortlich dafür, dass gängige Tasterlösungen bei A & B an ihre Grenzen stoßen, sind sowohl die Produktmerkmale der Backwaren als auch die Einsatz- und Umfeldbedingungen. Die teilweise glänzenden oder kristallinen Oberflächen bestimmter Teigwaren führen bei Tastern mit dem sonst so gelobten, kleinen und präzisen Lichtfleck dazu, dass die Reflexion vom Tastgut zum Sensor verloren gehen kann“, erläutert Roland Hackenjos, Produktmanager Industrial Sensors in der Division Automatisierungstechnik der Sick AG, Waldkirch, eine der „Blackout“-Gefahren. „Hinzu kommt, dass die unterschiedlich hellen und dunklen Teigfarben ebenfalls das Remissionsverhalten der Backwaren und damit die Detektionssicherheit beeinflussen.“ Ergänzt werden diese sensortechnischen Herausforderungen durch das Anlagenumfeld, u. a. Vibrationen an der Maschine, beliebige Reflexionen durch Maschinenteile aus Edelstahl, künstliche Beleuchtung und elektromagnetische Störer am Aufstellungsort der Maschine sowie die lagetolerante Führung und Positionierung der Backwaren beim Wiegen, Zählen und Transportieren. „Der Reflexions-Lichttaster WTB12-3 Line ist perfekt auf dieses Anforderungsprofil zugeschnitten“, sagt Roland Hackenjos. „Die innovative Chiptechnologie, die besondere Optik sowie die robuste Sensorausführung gewährleisten langfristig Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Investitionssicherheit.“




