„Wir freuen uns sehr über das höchste Konzern-EBIT seit Jahren“, sagt CEO Oliver Schwegmann. Die Zahlen liegen in der oberen Hälfte der Prognosen. Grund für den Gewinnsprung sei ein verbesserter Rohertrag. „Seit den Preissteigerungen durch den Ukraine-Krieg arbeiten wir daran, unsere Ertragskraft zurückzugewinnen. Verbesserte Produktmargen haben zur Profitabilität beigetragen“, erklärt Schwegmann.
Der Umsatzrückgang resultiert aus sinkenden Verkaufszahlen. „Wir erleben eine schwierige Marktlage“, so Schwegmann. Inflation und Krisen verunsichern die Verbraucher, was den Konsum hemmt. Konflikte mit Handelspartnern wegen Preiserhöhungen und die Veräußerung der Betriebsstätte Grüneberg belasten ebenfalls.
Neuausrichtung trägt Früchte
Anfang 2024 stellte die Berentzen-Gruppe ihre Strategie „Building Berentzen 2028“ vor. „Die Ergebnisse zeigen Fortschritte zu unseren Zielen für 2028“, erläutert Schwegmann. Der Verkauf des Standorts für alkoholfreie Getränke brachte einen Sondereffekt, soll aber langfristig EBIT und Cashflow stärken. „Für 2025 planen wir Profitsteigerung, Ausbau der Vertriebsstruktur und höhere Marketingbudgets, um den Absatz zu steigern. Wir sind zuversichtlich, uns im schwierigen Markt zu behaupten“, schließt Schwegmann.
Die Ergebnisse sind noch nicht abschließend geprüft und bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrats. Der Geschäftsbericht 2024 erscheint am 27. März 2025 mit weiteren Details und Ausblicken für 2025.




