Im Jahr 1931 wurde Van Dijk Banket als kleine Bäckerei gegründet. Seit dem wuchs das Unternehmen zu einer international operierenden Großbäckerei mit einem Sortiment von über 100 Produkten. Erfolgsgaranten des Unternehmens waren und sind die traditionellen Backverfahren und die dauerhaft hohe Qualität. Mit der modernen Produktionsstätte in Zwartsluis kann Van Dijk bestens auf die Wünsche der Kunden im In- und Ausland reagieren. Unterstützend sollte eine branchenspezifische IT-Struktur eingesetzt werden, wie Sarris Barneveld, stellvertretender Direktor von Van Dijk Banket, erläutert: „Mit der vorher eingesetzten Software haben wir unsere Lagerverwaltung, Planung und Kalkulation in den vergangenen Jahren optimiert. Hiermit waren aber bereits alle Möglichkeiten der Prozessoptimierung dieser Software ausgeschöpft. Um die Produktionssteuerung weiter zu verbessern und die Verfügbarkeit der Produktionsdaten zu erhöhen, waren wir gezwungen, uns nach einem ergänzenden Modul umzusehen oder auf eine komplette Softwareumstellung zu setzen.” Van Dijk Banket entschied sich für das branchenspezifische CSB-System.
Anhand einer Ist-Analyse identifizierte CSB-System gemeinsam mit Van Dijk die Anforderungen des Unternehmens und legte die Bereiche fest, in denen das integrierte CSB-System zum Einsatz kommen sollte. Insbesondere in den Bereichen Beschaffung, Produktion, Lager, Absatz und Finanzbuchhaltung wurden Verbesse-rungspotenziale aufgezeigt, die mit dem neuen ERP-System systematisch erschlossen werden sollten.
„Durch die Implementierung der integrierten ERP-Software war es nicht notwendig, einzelne Softwareapplikationen miteinander zu verbinden“, erklärt Barneveld. „Die gesamte Schnittstellenproblematik existiert also bei uns nicht mehr. Außerdem können aufgrund des hohen Integrationsgrads des CSB-Systems Produktions- und andere Betriebsdaten zentral und über die Anbindung mobiler Endgeräte erfasst werden. Somit wird die Qualität unserer Basisdaten erheblich verbessert.”
Deutliche Verbesserungen konnte Van Dijk auch in der Beschaffung und im Absatz erzielen, wo zum einen die gesamten Informationsflüsse verbessert wurden. Zum anderen haben schnellere Bestellprozesse und eine transparente und genaue Lagerbestandsführung positiv den Gesamtprozess beeinflusst. In der Beschaffung konnte durch die Einführung eines automatischen Bestellvorschlagswesens die Disposition der Produkte erheblich beschleunigt werden. Zudem konnte durch die zentrale Zusammenführung aller Bestellvorschläge materialwirtschaftlich die Bestellmengenkombinationen optimiert werden. Der Bestellung von Kleinstmengen und den damit verbundenen Aufwendungen in der Disposition wurde so erfolgreich entgegengetreten, wobei die Lieferzuverlässigkeit durch die Integration der gesamten Auftragsdaten, der Prüfung der Wiederbeschaffungszeiten und den vom Kunden gewünschten Liefertermin erhöht wurde.




