Um Kontaminationen ihrer verarbeiteten Früchte durch Krankheitserreger sicher zu verhindern, begaben sich zwei kanadische Lebensmittelbetriebe auf die Suche nach einer Lösung. Dabei sind sie auf die Chlordioxidanlage der Serie Bello Zon gestoßen, die Prominent für eine sichere und kontinuierliche Wasseraufbereitung konzipiert hat. Mit ihr lässt sich Wasser nicht nur wirkungsvoll desinfizieren, sondern sie vermeidet zudem die Bildung eines Biofilms in der Waschstraße.
Produzenten von gefrorenen Früchten haben immer wieder Probleme mit Kontaminationen, die durch Mikroorganismen verursacht werden. So konnten in der Vergangenheit bereits des Öfteren gesundheitsgefährdende Infektionserreger in den Produkten nachgewiesen werden. Erst kürzlich hat das Europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) beispielsweise den Befund von Noroviren in einer gefriergetrockneten Bio-Früchtemischung gemeldet. In solchen Fällen sind die Produkte sofort aus dem Verkehr zu ziehen,
um Verbraucher nicht zu gefährden.
Doch können Rückrufaktionen für Lebensmittelbetriebe stets mit Imageschäden und hohen Kosten verbunden sein. Die ordnungsgemäße Desinfektion von Verarbeitungssystemen und -anlagen ist für sie aus diesem Grund von zentraler Bedeutung. Nur so lassen sich Sekundärkontaminationen verhindern und die Lebensmittelsicherheit gewährleisten.
Reinigung als Herausforderung
Vor dem Verarbeitungsprozess müssen Lebensmittelproduzenten zunächst alle Erzeugnisse intensiv reinigen. Doch gerade Beeren sind aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihres Reifegrades sehr druckempfindlich und stellen diesbezüglich eine Herausforderung dar. In den meisten Betrieben werden sie aus diesem Grund nur durch eine Waschstraße geschickt. So auch in zwei Produktionsbetrieben in Kanada: Einer der weltweit größten Verarbeiter von Früchten erhält seine Blaubeeren direkt vom Feld von lokalen Bauernhöfen. Letztere liefern die frisch geernteten Beeren während der gesamten Saison von Juni bis August kontinuierlich in Kisten an. Anschließend werden sie gewaschen, verpackt und direkt tiefgefroren.
Der andere kanadische Betrieb, der sich auf Tiefkühlprodukte spezialisiert hat, verarbeitet Blaubeeren, Erdbeeren und Himbeeren. Sie werden aus Kanada und der ganzen Welt angeliefert. Die ankommenden Produkte werden ebenfalls schnellstmöglich gewaschen, verpackt und schockgefrostet.
In beiden Betrieben sind die Beeren allen Arten von Verunreinigungen ausgesetzt bis sie in die Verpackungen gelangen. Aus diesem Grund werden die verpackten Produkte in der Qualitätskontrolle auf Keimbelastungen überprüft. Dabei konnte in einem der beiden Betriebe nach einer Untersuchung der Wasserverunreinigungen und Keime Hepatitis A und Noroviren nachgewiesen werden. Doch wie es genau zu der Kontamination der Beeren kam, ist nach wie vor noch nicht restlos geklärt. Kontaminiertes Wasser und mangelnde Hygiene bei der Ernte werden jedoch als Hauptursachen angesehen. Vor diesem Hintergrund galt es für den Lebensmittelbetrieb schnell eine Lösung zu finden, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Schließlich ging es dabei nicht nur darum, einen Ruf zu verlieren, sondern kostspielige Rückrufaktionen zu verhindern und die Gesundheit der Konsumenten nicht zu gefährden. Um den Hygienestandard des Wassersystems zu verbessern, beauftragte das Unternehmen den Wasseraufbereitungsspezialisten Prominent.




