Zum Inhalt springen
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
    Ernährungsindustrie-Newsletter
    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    Deutsche ErnährungsindustrieKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    Deutsche Ernährungsindustrie
    © 2026 Deutsche Ernährungsindustrie
    Startseite/Technik/Artikel
    Cyberangriff auf Subway
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Cyberangriff auf Subway

    Und wieder hat die Ransomware as a Service (RaaS)-Gruppe Lockbit zugeschlagen. Das neueste Opfer: die Frenchise-Kette Subway. Daten seien gestohlen worden
    Veröffentlicht
    24. Januar 2024
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Methode der doppelten Erpressung

    Ein Ransomware-Angriff läuft im Endeffekt so ab: Die Täter breiten sich innerhalb des Opferunternehmens aus und verschlüsseln alle im Zugriff befindlichen Systeme. Anschließend wird das Opfer mit der Verfügbarkeit der IT erpresst. Diese Methode wirkt heutzutage nicht mehr annähernd so zuverlässig, wie sie das noch vor vier oder fünf Jahren tat. Die Opfer können heutzutage auf erfahrene Cyberverteidigungen zurückgreifen. Verschiedene Erkennungstechnologien sorgen dafür, dass die Täter, wenn überhaupt, nur noch Teilbereiche eines Unternehmens übernehmen können, bevor sie auffliegen. Backup-Systeme stellen auch diese wieder her. Und so ist das Argument der „Verschlüssler“ in vielen Fällen gar nicht mehr so groß, wie sie es gerne hätten. Hier nun kommt die Komponente „Datendiebstahl“ ins Spiel. Das betroffene Unternehmen wird damit bedroht, diese Daten zu veröffentlichen. Sind Kundendaten betroffen oder sogar Geschäftsgeheimnisse, ist ein Anreiz geschaffen, zu zahlen. Die Namen der so bedrohten Opfer sind diejenigen, die wir, wie oben beschrieben, identifizieren und damit statistisch erfassen können.

    Auf keinen Fall zahlen

    Gestohlene Daten können nicht zurückgekauft werden. Anders als bei materiellen Gütern wechselt der Besitz der Güter nicht. Sie werden einfach nur kopiert. Das bedeutet die gestohlenen Daten verbleiben im Besitz der Täter. Zahlt man, um eine Veröffentlichung zu verhindern, beweist man damit lediglich, dass es sich hier um wertvolle, interessante Informationen handelt, nicht um irrelevanten Datenmüll. Für das Opfer ist es sinnvoller festzustellen, welche Daten entwendet wurden und die Eigentümer über den Verlust zu informieren. Denn das muss ohnehin geschehen, will man nicht bis in alle Zukunft erpressbar bleiben oder sich den Klagen Geschädigter gegenübersehen.

    Das Problem für den Normalmenschen

    Weltweit scheint nur etwa ein Siebtel der Unternehmen (~14 %) aufgrund der zweifachen Erpressung zu zahlen. Dies muss nicht einmal mit dieser Methode zusammenhängen, sondern kann auch bedeuten, dass das Opfer eigentlich für die Entschlüsselung zahlt und deshalb die Erpressung mit den Daten zurückgenommen wird. Nur: die große Menge gestohlener Daten, über die, wie hier bei Subway auch, gesprochen wird, ist letztlich ein Verkaufsargument. Die Spekulation über mögliche Skandale oder wertvolle Inhalte soll vor allem Kaufinteressenten identifizieren. Denn damit wird das Geld gemacht, wenn das Opfer nicht zahlt. Die große Menge an gestohlenen Daten ist nun wiederum für uns Normalmenschen ein Problem. Denn an irgendeiner Stelle sind wir betroffen. Eine geklaute Telefonnummer kann ein Enkeltrick werden. Auf die entwendete E-Mail-Adresse folgt ein Phishing-Angriff. An die physische Adresse werden Fake-Pakete gesendet und was mit Zahlungsinformationen passieren kann, muss niemandem erklärt werden. All diese Daten kommen von solchen Diebstählen und je mehr davon passieren, desto genauer ist das Bild, welches über einzelne Personen gezeichnet werden kann. Eine Minimierung der persönlichen Daten wäre wünschenswert. Außerdem, dass diese nicht ständig irgendwo eingesammelt und gespeichert werden, wenn man dann nicht in der Lage ist, sie sicher zu schützen. Wenn es doch bloß sowas wie ein Gesetz dafür geben würde.

    Mehr aus Technik

    Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Technik.

    Alle Technik-Artikel
    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix
    Technik

    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix

    2. Oktober 2026

    GS1 Germany und Google erproben ab Januar 2026 das Native Scanning von GS1 DataMatrix Codes – mit direktem Potenzial für Track-and-Trace und Kennzeichnung in der Lebensmittelindustrie.

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann
    Technik

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann

    2. Oktober 2026

    Festo SE & Co. KG integriert zum 1. Januar 2026 die Gummiwarenfabrik R. Neddermann GmbH und baut damit seine Fertigung und Kompetenz im Bereich Dichtungstechnologie aus.

    ← Zurück zu TechnikZur Startseite

    Ernährungsindustrie-Newsletter

    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.

    Zum Newsletter anmelden →

    Autor: Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis
    Technik

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis

    1. Oktober 2026

    Hygienic Design bezeichnet die konstruktive Gestaltung von Maschinen, Anlagen und Bauteilen so, dass mikrobiologische, chemische und physikalische Kontaminationen systematisch verhindert werden. Dieser Fachartikel…

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing
    Technik

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing

    29. September 2026

    MULTIVACs Cooling@Packing-System integriert den Kühlprozess von Backwaren in eine Tiefzieh-Verpackungsmaschine und wurde mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.