Zum Inhalt springen
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
    Ernährungsindustrie-Newsletter
    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    Deutsche ErnährungsindustrieKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    Deutsche Ernährungsindustrie
    © 2026 Deutsche Ernährungsindustrie
    Startseite/Technik/Artikel
    Das Auge des Roboters
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Das Auge des Roboters

    Das leistungsstarke und dennoch bedienerfreundliche 3-D-Farb- Visionsystem von CLK versetzt Kawasaki-Roboter in die Lage, selbst hochkomplexe Aufgaben
    Veröffentlicht
    19. März 2012
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Im Rahmen umfangreicher Forschungsarbeiten hat CLK, ein Unternehmen aus Münster, ein 3-D-Farb-Visionsystem entwickelt. Vereinfacht dargestellt übernimmt dieses System die Aufgaben des menschlichen Auges und wertet die gewonnenen Bilddaten nach den von den Anwendern vorgegebenen Parametern aus. Über ein Stereo-Kamerasystem werden Tiefendaten erzeugt, die über ein weiteres Farbbild in Deckung gebracht werden. Dadurch ist man in der Lage, für jeden Punkt im Farbbild Informationen zu seiner Lage im dreidimensionalen Raum zu generieren.

    Der Vorteil gegenüber herkömmlichen 2-D-Systemen liegt in einer deutlich größeren Datenmenge, mit deren Hilfe zum Beispiel Roboter wesentlich genauer gesteuert werden können. So können Höhen- und Volumendaten oder auch die Neigungen von Oberflächen ermittelt werden. Diese Daten sind wichtig, um beispielsweise den genauen Greifwinkel oder Ansatzpunkt eines Schneidwerkzeugs zu bestimmen oder Produkte zu sortieren. Doch nicht nur ein exaktes Greifen ist möglich, sondern auch das Abfahren einer aus den Bilddaten generierten Bahn, inklusive einer punktgenau berechneten Orientierung. Auf diese Weise entsteht aus der 3-D-Anwendung mit integrierter Farb-2-D-Kamera eine „6-D-Lösung“.

    Eine Objekterkennung auf Grundlage von Form, Farbe und Lage ist somit kein Problem und erweitert das Einsatzgebiet von Kamerasystemen enorm. Gleiches gilt auch für die Erkennung von stehenden und bewegten Objekten mit undefinierten Abmessungen oder unstrukturierten Oberflächen.

    Die CLK-Software bestimmt jeden beliebigen Punkt in einem definierten Raum mit höchster Präzision. In Kombination mit einem Kawasaki-Roboter bedeutet das: Der Helfer aus Stahl steuert bei der Erledigung seiner Aufgabe diese Punkte an. Die einfache und überaus schnelle Kommunikation zwischen PC und Robotersteuerung sowie die hohe Präzision des Kawasaki-Roboters machen dieses Konzept besonders leistungsstark.

    Ein Vorteil der CLK-Lösungen ist, dass der Anwender nicht mit der Komplexität der 3-D-Lösung vertraut sein muss. Er arbeitet auf Basis des 2-D-Bildes, an dem alle notwendigen Parameter eingestellt oder verändert werden. Weiterhin bietet CLK den Service einer einfachen und individuell anpassbaren Lernsoftware. Sie versetzt den Anwender in die Lage, das System in vertrauter Softwareumgebung auf neue Produkte einzustellen.

    In einem Betrieb der Westfleisch e. G. nutzt man die Kombination aus Kawasaki-Roboter und 3-D-Visionsystem zum Konturschneiden von Kotelettsträngen. Mithilfe des Roboters werden etwa 1 m langen Kotelettsträngen angeschnitten. Diese Vorbereitung erleichtert die spätere exakte Entfernung der Fettränder. Die Stränge befinden sich auf einem Band, das sich mit einer Geschwindigkeit von 240 mm/s bewegt. Die 3-D-Farbkamera erkennt die 3-D-Kontur und eine 2-D-Farbkamera unterscheidet dabei Magerfleisch und Fettrand. Auf Basis dieser Bilder werden die Daten für Lage, Anstellwinkel und Schneidtiefe ermittelt und an den Roboter weitergegeben.

    Mehr aus Technik

    Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Technik.

    Alle Technik-Artikel
    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix
    Technik

    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix

    2. Oktober 2026

    GS1 Germany und Google erproben ab Januar 2026 das Native Scanning von GS1 DataMatrix Codes – mit direktem Potenzial für Track-and-Trace und Kennzeichnung in der Lebensmittelindustrie.

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann
    Technik

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann

    2. Oktober 2026

    Festo SE & Co. KG integriert zum 1. Januar 2026 die Gummiwarenfabrik R. Neddermann GmbH und baut damit seine Fertigung und Kompetenz im Bereich Dichtungstechnologie aus.

    ← Zurück zu TechnikZur Startseite

    Ernährungsindustrie-Newsletter

    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.

    Zum Newsletter anmelden →

    Halle 6.1, Stand D30

    prozesstechnik-online.de/dei0312401

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis
    Technik

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis

    1. Oktober 2026

    Hygienic Design bezeichnet die konstruktive Gestaltung von Maschinen, Anlagen und Bauteilen so, dass mikrobiologische, chemische und physikalische Kontaminationen systematisch verhindert werden. Dieser Fachartikel…

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing
    Technik

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing

    29. September 2026

    MULTIVACs Cooling@Packing-System integriert den Kühlprozess von Backwaren in eine Tiefzieh-Verpackungsmaschine und wurde mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.