Die Backwarenindustrie steht wie alle produzierenden Unternehmen unter stetig steigendem Kostendruck. Mit dem Triple-Plus-Konzept lassen sich Produktionskosten senken, Zeit sparen und der Ressourcenverbrauch minimieren. Im Mittelpunkt steht dabei die richtige Anlagentechnik, für die Backbranche z. B. eine Kombination aus Fermentationsanlage, Misch- und Knetsystem sowie Benetzungssystem.
Das Triple-Plus-Konzept von Zeppelin Systems bietet eine effiziente Lösung zur Zeit- Geld und Ressourcenersparnis in der Lebensmittelproduktion. Mit einer Kombination aus dem Benetzungssystem Dymomix, dem kontinuierlich arbeitenden Misch- und Knetsystem Codos sowie einer Fermentationsanlage lässt sich dieses Konzept für die Backwarenindustrie umsetzen.
Perfekt hydratisierte Teige
Das Benetzungssystem Dymomix zeichnet sich durch sein Konzept der sofortigen Anteigung aus. Dabei werden im freien Fall befindliche Trockenstoffe mit Wasser oder z. B. mit einer Hefelösung gleichmäßig benetzt. Durch die unmittelbar einsetzende Reaktion entsteht in Sekundenschnelle ein homogener Teig, der sofort verwendet oder einer Chargenknetung bzw. dem Konti-Kneter zugeführt werden kann. Es wird also kein Mischvorgang benötigt, die Betriebszeit wird deutlich verkürzt und es kann mehr Teig im Vergleich zu herkömmlichen Systemen verarbeitet werden. Da der Mischer entfällt, ist der Dymomix äußerst platzsparend und kann z. B. über dem Kneter installiert werden. Sein Einsatz ist vielfältig, er wird sowohl für Weizen-, Nudel- oder Sauerteige eingesetzt, aber auch als Anteiger und Hydratisator von Stärke und Proteinen.
Dabei ermöglicht der Dymomix eine sehr schonende Behandlung und eine homogene Benetzung der Rohstoffe. Selbst bei niedrigem oder sehr hohem Feuchtigkeitseintrag wird ein homogen hydratisierter Teig hergestellt. Dank eines energieeffizienten Antriebs verbraucht der Dymomix wenig Strom. Er lässt sich variabel im Batch-, Conti- oder Fermentationsverfahren einsetzen und arbeitet im Leistungsbereich zwischen 1000 bis 6000 kg/h bei TA 135 bis TA 250. Die Kühl- und Heizmechanismen lassen sich an die Produktionsprozesse und Rohstoffeigenschaften anpassen, so ist zum Beispiel eine Temperierung der Welle optional möglich.
Aufgrund seiner guten Zugänglichkeit, wie dem schnell demontierbaren Schutzrohr und der schwenkbaren Konstruktion, lässt sich der Dymomix außerdem unkompliziert warten. Eine automatisierte Reinigung (CIP) senkt überdies die Reinigungszeiten. Es ist auch eine geschlossene Anbindung möglich, damit bleibt die Umgebung staubfrei. Der Dymomix lässt sich an bestehende Codos-Systeme problemlos nachrüsten.




