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    Das Salz in der Suppe
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    Technik

    Das Salz in der Suppe

    Konzentrate für Brühe wie Brühwürfel oder gekörnte Brühe gibt es heute in fast allen Lebensmittelgeschäften zu kaufen. Zur Herstellung und Aufbereitung
    Veröffentlicht
    09. August 2012
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Die Fertigbrühe, klare Suppe oder Bouillon hat heute einen Stammplatz in vielen privaten Haushalten und teilweise auch in Spitzenküchen. Die Hersteller dieser Produkte füllen ihre Mischungen in Big Bags, Container oder Fässer ab, die bis zur weiteren Verarbeitung zwischengelagert werden. Das gelagerte Gut muss aufgelockert werden, damit es genügend fließfähig ist, um alle Prozessschritte problemlos durchlaufen zu können. Je höher der Fettanteil ist, desto stärker verklebt das Produkt und desto schlechter lässt es sich fördern. Außerdem neigt es zum Anhaften und ist temperaturempfindlich. Bei diesen Anforderungen helfen nur ausgeklügelte Techniken. Mit diesen steht das Schweizer Unternehmen Frewitt den Herstellern von Brüh- und Bouillonkonzentraten zur Seite.

    Das erste Glied in der Prozesskette einer Anlage in Südamerika von einem der größten Lebensmittelhersteller der Welt bildet die Container-Entleerstation, die mit einer Austragshilfe bestückt ist. Der Container wird an einer Andockvorrichtung befestigt. Darunter befindet sich ein Auslauftrichter, aus dem das Produkt in die Siebmühle fließt. Diese ist das Herzstück der Anlage, da sie das Produkt auflockert und agglomerationsfrei macht, was zur Weiterverarbeitung auf der Würfelpresse äußerst wichtig ist.

    Bei der Siebmühle, die auf dieser Anlage montiert wurde, handelt es sich um die ConiWitt 200 mit einem Siebeinsatz von 5-mm-Maschenweite. Die ConiWitt 200 ist ein polyvalentes System, das einfach den sich ändernden Produkteigenschaften angepasst werden kann. Die Sensorabfrage am Einlauf sorgt für einen sicheren Prozess und das Down-driven-Konzept für ununterbrochenen Produktfluss. Der komplette Antrieb mit Steuerung verbleibt unverändert an der Prozesslinie eingebaut. Durch die Drehzahlregulierung ist eine schonende Herstellung des temperaturempfindlichen Brühkonzentrats möglich. Weitere Vorteile sind die große Auswahl an Sieb- und Rotoreinsätzen für trockene, feuchte, nasse, klebrige und harte Produkte sowie ein einfach zu reinigendes Monoblockgehäuse. Der Rotor lässt sich rasch wechseln und das passende Sieb oder die Raspel – mit runden oder quadratischen Lochungen – ebenso. Der Mahlkörper ist mit Triclamp-Verbindungen schnell zu entnehmen, um ihn an einem externen Waschplatz zu reinigen. Nachdem das Produkt kalibriert ist und die optimalen Fließeigenschaften aufweist, wird es der Presse zugeführt, in Würfel gepresst und als Endprodukt verpackt.

    prozesstechnik-online.de/dei0812400

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