Gleich fünf fahrerlose Transportsysteme sind bei einem renommierten Hersteller der Milchwirtschaft parallel im Einsatz. Sie transportieren Käse vom Verpacken zum Lager. Bewusst fiel die Entscheidung auf einen Automatisierungspartner mit gewachsener Gesamtanlagenkompetenz. In der Produktion korrespondieren bereits der Hochleistungs-Lagenpalettierer mit der Trapo-Transport-Shuttle-Serie (TTS) der Trapo AG. Und es gab weitere Gründe, weshalb der Zuschlag an das Unternehmen mit Sitz im Westfälischen Gescher-Hochmoor ging: Bereits seit über 50 Jahren verfügt der Hersteller über eine eigene Edelstahlfertigung und ist auf die Automatisierung von High-Care-Bereichen spezialisiert. Darüber hinaus regelt und überwacht TIM – das branchenunabhängige Trapo Intelligent Managementsystem – als Leitinstanz die automatisierten Abläufe zwischen Fertigung und Lager. Zug um Zug werden neben dem Palettierer und den TTS auch Fremdanlagen in das ausgereifte Konzept integriert.
Das übergeordnete System fungiert sowohl als „Ampelschaltung“ als auch als Routenmanager, damit die TTS sicher und effizient neben- und miteinander agieren. Dabei ersetzen die mobilen Transportsysteme starre Fördertechnik – für mehr Flexibilität und höheren Raumnutzen. Der Routenmanager verwaltet die Aufgaben, wählt ein freies TTS, berechnet die günstigste Route und schickt das TTS auf den Weg.
Dank Datenanalysen mehr Effizienz
Im Rahmen individueller Automatisierungskonzepte werden Arbeiter entlastet, denn anstrengende oder monotone Tätigkeiten bergen bei Routine Gefahren für die Unversehrtheit des Menschen und die reproduzierbare Qualität des Produkts. Dort führt die Automatisierung gegebener Prozesse zu einer erheblichen Steigerung von Maschinen- und Gesamtanlagenleistung, bei parallel sinkenden Kosten. Der Arbeiter führt nach wie vor wichtige Tätigkeiten aus – darunter die Beseitigung von Störungen an der Anlage sowie die Planung und Durchführung von Wartungs- und Instandsetzungsaufgaben.
Ein flexibel konfigurierbares Datenmanagementsystem bringt seinen Mehrwert deutlich zum Tragen: Idealerweise liefert eine solche Lösung managementrelevante Verkaufs- und Produktionszahlen sowie detaillierte Informationen zu Anlagenzuständen auf einen Blick und via Cloud in Echtzeit. Für Anwender erweist es sich zudem als wertvoll, wenn sie durch die Protokollierung von Parameteränderungen und einen Leistungsvergleich auf Basis der Änderungen eine Optimierung des Energiebedarfs, eine höhere Auslastung und in der Konsequenz ein entscheidendes Plus an Prozesseffizienz ihrer Anlagen erzielen.
Daneben bildet die Ergebnissteigerung einen weiteren Kernaspekt moderner Datenmanagementsysteme. Zusätzlich zur ertragsoptimierten Ausweitung der Produktionszeiten punkten fortschrittliche Systeme mit effektivem Zeitmanagement, ermöglichen zugleich eine Kostenreduzierung und gewährleisten dank automatisierter Abläufe die dauerhaft hohe Qualität der Produkte.




