Die Corona-Pandemie zeigt, wie volatil die Nachfrage nach dem Grundnahrungsmittel Milch ist: Haltbare Produkte sind in der Krise verstärkt nachgefragt worden. Zugleich galt es, trotz des enormen Nachfrageanstiegs, die Qualität und die Prozessstabilität in den Produktionsbetrieben sicherzustellen. Dafür sind eine akribische Marktbeobachtung und eine angepasste Mengenplanung unverzichtbar. Unterstützung dabei leisten Datenmanagementsysteme. Hier erfahren Sie fünf Gründe, die für ihren Einsatz in der Milchwirtschaft sprechen.
1. Moderne Datenanalyse
Leistungsfähige Datenmanagementsysteme bündeln die relevanten Verkaufs- und Produktionszahlen sowie detaillierte Informationen zu Anlagenzuständen auf einen Blick. Durch die Protokollierung von Parameteränderungen und einen Leistungsvergleich auf Basis der Änderungen lassen sich eine Optimierung des Energiebedarfs, eine höhere Auslastung und in der Konsequenz ein Plus an Prozesseffizienz der Anlagen erzielen. Hinzu kommt die Minimierung von Ausfallzeiten: Datenmanagementsysteme visualisieren die Gesamtlinie und zeigen Fehlerquellen auf. Produktionsabläufe können so frühzeitig verbessert und Optimierungspotenziale aufgedeckt werden. Bei wiederkehrenden Aufträgen können Produktionsvorgaben gespeichert, hinterlegt und per Knopfdruck abgerufen werden.
2. Ergebnissteigerung
Mithilfe eines Datenmanagementsystems lassen sich die Produktionszeiten maximieren. Zudem ermöglicht ein effektives Zeitmanagement eine Kostenreduzierung sowie eine Qualitätssteigerung, die sich insbesondere am volatilen und in Qualitätsfragen anspruchsvollen Markt für Milch und Molkereiprodukte bezahlt machen. Ein weiterer Vorteil ist eine optimierte Personalplanung: Mit einem entsprechenden System kann der Personaleinsatz konkret und vorausschauend geplant werden.
3. Vorausschauende Instandhaltung
Datenmanagementsysteme erfassen und sammeln Informationen zu Betriebsmittel-, Teilanlagen und Anlagenzuständen. Auf diese Weise unterstützen sie Unternehmen der Milchwirtschaft bei der frühzeitigen Benachrichtigung zu fälligen Wartungseinsätzen, dem Monitoring potenzieller Verschleißteile und bündeln verlässliche Informationen zu den Wiederbeschaffungsintervallen für Ersatz- und Verschleißteile. Beispielsweise lässt sich eine fällige Ersatzteilbestellung per Mausklick über den digitalen Warenkorb tätigen.
4. Flexible Anpassung und Erweiterung
Hilfestellung für das operative Geschäft leisten Datenmanagementsysteme durch die Erstellung von firmenspezifisch konfigurierbaren Abfragen. Der Nutzer erhält klar definierte Datenabfragen aus einer Hand; es existiert lediglich eine einzige Datenbank mit klaren Zugriffsrechten je Anwendergruppe. Hinzu kommen neben der Einrichtung von Schnittstellen zu Fremdanlagen auch weitreichende Import- und Exportfunktionalitäten inklusive Anbindung an die branchenweit gängigen ERP-Systeme.




