Durch Verbesserungen am Materialfluss lassen sich in der gesamten Produktion Optimierungen vornehmen. Umgesetzt werden diese über Softwarelösungen wie den grafischen Materialflussrechner Matcontrol graphics von Sysmat. Er stellt alle involvierten Prozesse übersichtlich dar und eignet sich besonders für die Förder- und Sortiertechnik in der Lebensmittelindustrie.
Pünktlichkeit nimmt in der Lebensmittelbranche einen hohen Stellenwert ein: Fristen müssen aufgrund von Haltbarkeitsdaten zwingend eingehalten werden, gleichzeitig dürfen Unternehmen Hygienevorschriften nicht vernachlässigen. Verschiedene Softwarelösungen tragen mit zunehmender Wirkung zur Einhaltung bei. So steuern diese neben bestimmten Abläufen auch Kriterien wie Kühlung und die Einhaltung von Haltbarkeitsdaten. Anwender organisieren mithilfe dieser Lösungen ihren internen Materialfluss durch das Enterprise-Resource-Planning (ERP) oder das Warehouse-Management-System (WMS). Zur Verbesserung der Lagerverwaltung hat Sysmat den grafischen Materialflussrechner (MFR) entwickelt. Auf seiner grafischen Oberfläche sichten Anwender den internen Materialfluss und erkennen Lücken sowie Potenziale zur Optimierung.
Auf dem Weg zu möglichen Verbesserungen beginnen Unternehmen meist mit der Erneuerung vorhandener Lösungen. Als besonders geeignet für Modernisierungsmaßnahmen zeigt sich dabei ergänzende Software wie der MFR. Die vorhandenen ERP und WMS werden direkt und herstellerunabhängig ergänzt. Der MFR wurde entwickelt, um den Materialfluss zu optimieren und alle involvierten Prozesse so übersichtlich wie möglich zu gestalten. Für die Lebensmittelbranche ist eine derartige Lösung unter anderem für die Förder- und Sortiertechnik geeignet, denn ein MFR ermöglicht das automatische Palettieren ohne Unterbrechung der Kühlkette. Die beladenen Paletten können in Regalen, beispielsweise in einer Kühlgasse, zwischengelagert werden, damit sie beim Auslagern oder Kommissionieren möglichst lange im gekühlten Bereich verbleiben. Mit der Zwischenlagerung geht zudem die Schaffung eines zusätzlichen beziehungsweise die effizientere Nutzung eines bereits vorhandenen Staubereichs einher.
Verschiedene Produktionsstationen in der Lebensmittelindustrie sorgen für umfangreiche Abläufe während des gesamten Prozesses. Nach der Lagerung in den Kühlgassen ordnet der Nutzer die Ware den verschiedenen Transportmitteln zu. Mit dem MFR etikettiert der Anwender im gleichen Schritt die zuzuordnenden Produkte, um diese eindeutig für weitere Abläufe zu kennzeichnen. Ebenso liefert der MFR Informationen über künftige Transportvorgänge. Besonders in der Lebensmittelbranche sollten Unternehmen ihre Transporte langfristig planen, um Sicherheitsvorschriften einzuhalten und Haltbarkeit zu garantieren. Der MFR unterstützt bei diesem Vorhaben und nimmt dem Anwender Aktionen ab.




