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    Desinfektionsmittel aus der Elektrolyseanlage
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Desinfektionsmittel aus der Elektrolyseanlage

    Mit den Dulcolyse-Anlagen von Promaqua lässt sich vor Ort aus Wasser, Natriumchlorid und Strom chloridarmes elektrochemisch aktiviertes Wasser herstellen.
    Veröffentlicht
    15. Februar 2013
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen aus dem Schwarzwald ist stolz auf sein hohes Qualitätsniveau. Bereits 1993 erhielt das Unternehmen das begehrte Zertifikat zum Qualitätsnachweis nach DIN EN ISO 9001. Damit jede befüllte Flasche den Betrieb hygienisch einwandfrei verlässt, ist bei der Flaschenspülung am Rinser, der Kappendesinfektion und der Abfüllung absolute Keimfreiheit oberstes Gebot. Früher wurde zur Desinfektion Chlordioxid verwendet. Heute verwendet man dafür ECA-Wasser (hypochlorige Säure), das mit einer Elektrolyseanlage Dulcolyse von Promaqua hergestellt wird. Sie wird mit einer Leistung von 150 g/h freies Chlor betrieben.

    „Seit der Inbetriebnahme im Mai 2012 läuft die Elektrolyseanlage zu unserer vollsten Zufriedenheit“, sagt Curt Wenzler, Produktionsleiter bei Bad Dürrheimer. „Sie überzeugt durch ihre Leistung und ihre niedrigen Chloridwerte. Ein weiterer Pluspunkt ist die einfache, komfortable Bedienung durch die integrierte S7-Steuerung.“

    Die Dulcolyse-Anlagen sind in punkto Verfahrenstechnik, technische Details und Anlagendesign für den Einsatz in der Getränkeindustrie optimiert. Sie sind in drei Leistungsstufen für 100, 200 und 300 g/h freies Chlor erhältlich. Ihre Produktionsleistung ist so hoch, dass auf die sonst üblichen Pufferbehälter für das ECA-Wasser verzichtet werden kann. Chlorkonzentrationen und Leitfähigkeit der Desinfektionslösung werden kontinuierlich überwacht. In Abhängigkeit vom konkreten Anwendungsfall lassen sich der pH-Wert und Chlorkonzentration der Desinfektionslösung einstellen.

    Die Dulcolyse-Anlagen liefern ECA-Wasser mit einem auf ein Minimum reduzierten Chloridgehalt. Auf diese Weise konnte das Korrosionsrisiko deutlich gesenkt werden. Die Elektrolyseanlagen sind in einem Edelstahlgehäuse untergebracht. Im Sinne einer hohen Betriebssicherheit wird der bei der Elektrolyse entstehende Wasserstoff über ein Entlüftungssystem abgeführt.

    Ein weiterer Vorteil ist die ressourcenschonende Arbeitsweise der Dulcolyse-Anlagen. Im Unterschied zu anderen Systemen setzten sie das eingesetzte Natriumchlorid zu 85 % um – und dies bei einem sehr sparsamen Energieverbrauch.

    Neben den genannten Vorteilen profitiert Bad Dürrheimer Mineralbrunnen von der hohen Desinfektionswirkung des ECA-Wassers. Selbst bei der Abfüllung von mikrobiologisch sensiblen Getränken können durch die kontinuierliche Behandlung der Flaschen und Kappen mit ECA-Wasser die Produktionszeiten deutlich verlängert und der Einsatz von Konservierungsmittel minimiert werden.

    prozesstechnik-online.de/dei0213435

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