Die Herstellung von Kräuterbonbons unterliegt hohen Qualitätsstandards sowie strengen Auflagen und Richtlinien wie dem International Featured Standard Food (IFS Food) und der Guten Herstellungspraxis für Arzneimittel (GMP). Das Schweizer Unternehmen Ricola nutzt für die Verwaltung sämtlicher Dokumente seines Qualitätsmanagementsystems die QM-Software Roxtra.
Die Ricola AG in Laufen in der Schweiz gilt als Pionierin im naturgemäßen Kräuteranbau und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Seit nunmehr drei Generationen ist das Unternehmen in Familienbesitz. 1930 wurde die Confiseriefabrik Richterich & Co. von Emil Richterich gegründet. Dieser befasste sich intensiv mit der Heilkraft von Kräutern und entwickelte 1940 erstmals die heute noch verwendete Rezeptur aus
13 Kräutern für den bekannten Schweizer Kräuterzucker. Mittlerweile werden die Erzeugnisse in über 50 Länder exportiert. Die Kräuter hierfür stammen dabei nach wie vor aus der Schweiz.
Hohe Ansprüche an die Qualität
Für die Weiterverarbeitung der Kräuter und die Herstellung der Endprodukte verfolgt Ricola hohe Qualitätsansprüche und setzt dabei auf etablierte Standards. So ist das Unternehmen nach der ISO 9001:2015 sowie dem IFS Food zertifiziert. Darüber hinaus unterliegen die Kräuterprodukte aufgrund ihrer nachgewiesenen medizinischen Wirkung den Qualitätsanforderungen der Guten Herstellungspraxis für Arzneimittel (GMP). Zusätzlich stellt das Unternehmen seine hohen Ansprüche beispielsweise durch eigene risikobasierte Stichprobenkontrollen sicher. Nur so kann es eine lückenlose Qualität der gesamten Prozess- und Produktionskette – von der Wareneingangskontrolle bis zum Warenausgang – gewährleisten.
Ein hohes Qualitätsniveau bedeutet jedoch auch einen hohen Verwaltungsaufwand für eine Vielzahl an Dokumenten. „Unser Qualitätsmanagementsystem umfasst mittlerweile über 6000 Dokumente“, erklärt Gabriel Hugenschmidt, Vizepräsident des Bereichs Quality Management bei Ricola. Für das Management und die Verwaltung der Dokumente hatte das Unternehmen vor der Einführung von Roxtra bereits zwei Dokumentenmanagementsysteme (DMS) im Einsatz. „Da bei diesen jedoch unter anderem eine Abhängigkeit von übergeordneten IT-Programmen bestand, haben wir einen Systemwechsel angestrebt“, erklärt Hugenschmidt.
Gefordert waren ein unkomplizierter und rascher Aufbau des neuen Systems angelehnt an das bereits bestehende DMS sowie eine einfache Migration der Dokumente.
Strukturierte Softwareeinführung
An der QM-Software Roxtra überzeugte die Schweizer unter anderem, dass sie sich einfach bedienen und verwalten lässt. Das System hat sich laut Hugenschmidt im laufenden Betrieb schnell etabliert und die internen User-Rückfragen sind merklich zurückgegangen. Auch die Anzahl an fehlerhaften Dokumenten konnte Ricola mit der Software deutlich reduzieren.




