Der 17. Deutsche Verpackungskongress fand unter dem Motto „Die Verpackung als Pionier – bei der Transformation zur Kreislaufwirtschaft“ erneut als Online-Veranstaltung statt. Er wurde unterstützt von Mitsubishi Electric, Stora Enso und Fachpack.
Dvi-Geschäftsführerin Kim Cheng zog zum Abschluss ein positives Fazit. „Wir hatten ein pickepackevolles Programm mit einer wirklich erstklassigen Riege von Experten. Ich denke, unsere Teilnehmer konnten eine Menge mitnehmen. Das gilt nicht nur in Bezug auf die andauernden Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit und den dadurch bedingten „Tsunami“ regulatorischer Aktivitäten. Wir haben auch den Themenkomplex VUCA, also Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity, angesichts von Corona und dem Krieg in der Ukraine beleuchtet. Am Ende war es ein sehr fundierter, umfassender und gleichzeitig praxisorientierter Parforceritt durch die entscheidenden Themen der Branche. Ich denke, viele unserer Teilnehmer werden auf das Angebot zurückgreifen, sich die Vorträge und die entsprechenden Folien im Nachgang erneut anzuschauen“, so Cheng.
Zirkularität und Klimaschutz
Der erste Kongresstag stand unter der Überschrift „Die Verpackung im Licht von Zirkularität und Klimaschutz“. Der Globalisierungsgestalter Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz-Josef Radermacher rückte gewohnte Betrachtungsweisen ein Stück weit zurecht, indem er der Verpackung andere, zentrale und unverzichtbare Aufgaben zuschrieb als das Klima zu retten.
Die UBA-Fachbereichsleiterin Dr. Bettina Rechenberg machte klar, dass an Mehrweg und Recyclingfähigkeit kein Weg vorbeiführt. Darüber hinaus gab sie Einblicke in zukünftige Pläne der Regulierer rund um die Kreislaufwirtschaft.
Mit Bernd Büsing, Corporate Packaging Lead von Nestlé Deutschland AG, Dr. Stefan Kunerth, Technical Operation Director West Europe der Coca-Cola GmbH, und Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation und Nachhaltigkeit bei der Procter & Gamble Service GmbH, ging der Kongress dann in die Kombination aus umfassender Strategie und konkretem Best Practice für die Verpackung – mit klaren Worten und spannenden Einblicken. Klar wurde dabei neben der hohen Bedeutung von Innovation, der Notwendigkeit für ein Denken ohne Schranken, dem zentralen Faktor einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette und der zentralen Rolle des Verbrauchers vor allem, dass der Wandel im vollen Gange ist und bereits jetzt substanzielle Strategien und Lösungen hervorgebracht hat.
Aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze
Der zweite Tag des Verpackungskongresses stand unter der Überschrift „Aktuelle Herausforderungen. Lösungsansätze und Strategien“. Neben den vielfältigen europäischen und nationalen Aktivitäten der Regulierer hatte das dvi aufgrund der aktuellen Lage auch die Themen Energie, Rohstoffe und Lieferketten ins Programm aufgenommen.




