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    Die Schnecke machts
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    Technik

    Die Schnecke machts

    Sollen wertvolle Schüttgüter hochgenau dosiert werden, bietet sich der Einsatz der Einzel- und Doppelschnecken-Mikro-Dosierwaagen MS 16 bzw. MT 16 an, die
    Veröffentlicht
    17. Juni 2013
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Mikro-Dosierwaagen setzen sich aus einem Wägesystem, einer Steuerung und dem eigentlichen Dosiersystem zusammen. Das Wägesystem muss schnell sein, um möglichst viele Dosierungen pro Zeiteinheit realisieren zu können. Ferner muss es eine hohe Auflösung aufweisen. Letztere ist erforderlich, um die kleinen Gewichtsunterschiede des Dosiersystems, die eine geringe Dosierleistung charakterisieren, schnell zu erkennen und – wenn notwendig – Korrekturen bei der Dosierleistung vornehmen zu können.

    In seinen Mikrodosierern nutzt K-Tron digitale Wägesysteme, mit denen bis zu sechs Wägungen pro Sekunde durchgeführt werden können – und dies bei einer Auflösungen von bis zu 1:4 000 000. Außerdem erkennen die Systeme Gewichtsänderungen am Dosiersystems von etwa 1 mg.

    Die in den Mikrodosierern von K-Tron eingesetzte Steuerung sorgt für eine Selbstoptimierung der Dosierer. Basierend auf den Einstellungen legt sie automatisch die Intervalldauer und den Gewichtsfilter fest. Sie misst darüber hinaus die gewichteten Rauschfolgen, vergleicht diese mit dem Einstellwert und passt den Gewichtsfilter und die Steuerungsparameter entsprechend an.

    Generell wurden Mikrodosierer entwickelt, um eine relativ kleine Schüttgutmenge aufzunehmen. Beim internen Trichter der Differenzial-Dosierwaage handelt es sich um einen vertikalen Zylinder oder um einen umgekehrten Kegel, um einen kontinuierlichen Schüttgutfluss zu unterstützen. Ein sich langsam drehendes vertikales Rührwerk verhindert Ablagerungen von schwer fließenden oder klebrigen Produkten. Ein horizontaler Abstreifer, der sich direkt über dem Schneckentrog oder der Platte dreht, gewährleistet eine konsistente Befüllung des Dosierelements sowie seine nahezu vollständige Entleerung.

    Ineinander verzahnte Doppelschnecken stellen eine optimale Lösung für Mikrodosierer dar. Dies ist auf den Effekt des positiven Verdrängungsprinzips zurückzuführen, das durch das nach vorne geneigte Schneckendesign begünstigt wird. Der durch die Schneckendrehung verursachte pulsierende Ausstoß lässt sich minimieren, indem die Doppelschnecken um 90° phasenverschoben eingestellt werden.

    Die in den Einzelschnecken-Mikrodosierwaagen MS 16 und den Doppelschnecken-Mikrodosierwaagen MT 16 eingebauten Dosierschnecken haben einen Durchmesser von 16 mm. Die Geräte eignen sich zur Dosierung von leicht- bis schwerfließenden Pulvern sowie Mikropellets bei niedrigen Leistungen. Unabhängig von der Anzahl der Schnecken sind die Dosiergeräte auf einer hochauflösenden 24-kg-Wägebrücke aufgebaut. Diese sowie der Motor bzw. Antrieb sind in einer komplett geschlossenen Grundeinheit integriert. Standardmäßig sind die produktberührten Teile der Dosierer elektropoliert. Auf Wunsch sind auch andere Oberflächenqualitäten möglich.

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    Zwei konstruktive Besonderheiten machen die neuen Mikro-Dosierwaagen besonders flexibel: Erstens sind die Einzel- und Doppelschnecken-Dosiereinheiten gegeneinander austauschbar. Zweitens können auf der MS-16- bzw. MT-16-Plattform unter Beibehaltung des Wägesystems und der Steuerung auch die Mikro-Dosierwaagen MS 12 und MT 12 (Dosierschnecken haben einen Durchmesser von 12 mm) montiert werden. Darüber hinaus ermöglicht das neue Gerätedesign eine erweiterte Schneckenauswahl bei deutlich reduzierter Stellfläche. Durch die Verwendung von bioplastischen Klemmen sind die Mikro-Dosierwaagen einfach zu demontieren, zu reinigen und zu warten.

    Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Räumen sind die MS-16- und MT-16-Dosierer in einer NEC- und Atex-Ausführung erhältlich.

    Wollen Sie mehr über die neuen Mikro-Dosierwaagen MS 16 und MT 16 wissen? Dann besuchen Sie www. prozesstechnik-online.de. Hier finden Sie in der Videothek ein Interview mit Giuseppe Bruneo, dem Sales Manager von K-Tron (Switzerland).

    prozesstechnik-online.de/dei0613404

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