Zeppelin hat eine umfassende Digitalisierungsstrategie angestoßen. Sie berücksichtigt Diagnosekonzepte, Skalierbarkeit und Ansätze zur Vernetzung. Selbst Komponenten, die bisher rein mechanisch waren wie Schleusen und Weichen, lassen sich mithilfe einer App digitalisieren. Damit eröffnen sich für Backwarenhersteller und andere Anwender Chancen für die Optimierung ihrer Prozesse.
Der Anlagenbauer Zeppelin widmet sich umfassend dem Thema Digitalisierung. Dabei berücksichtigt er Diagnosekonzepte, Skalierbarkeit und Ansätze zur Vernetzung. Selbst Komponenten, die bisher rein mechanisch waren wie Schleusen oder Weichen, lassen sich mithilfe einer App digitalisieren. Für Backwarenhersteller und andere Anwender eröffnen sich dadurch Chancen für die Optimierung ihrer Prozesse.
Wie bringt man solides Handwerk und Digitalisierung zusammen? Vor dieser anspruchsvollen Aufgabe stehen derzeit viele Betriebe in der Lebensmittelindustrie. Verbraucher wollen immer tiefer gehende Informationen über das Produkt und dessen Fertigung. Gefragt sind längst nicht mehr nur Herkunft und Inhaltsstoffe. Auch der Prozess selbst und die dort eingesetzten Komponenten stehen unter genauer Beobachtung. Betreiber müssen Antworten auf Fragen haben wie „Wann wurde die letzte Wartung durchgeführt?“ oder „Welches Schmiermittel wurde eingesetzt?“
In der Backwarenindustrie kommt hinzu, dass man dort einen prinzipiellen Wandel in den Produktionsansätzen spürt. So suchen Hersteller nach Lösungen in Bezug auf die Steuerung von Prozessen. Gründe sind neben steigenden Qualitätsansprüchen und der Forderung nach mehr Wirtschaftlichkeit vor allem Anforderungen an standortübergreifende Vernetzung sowie an die Einbindung neuerer diagnostischer Konzepte.
App für die Digitalisierung von Weichen
Ein wichtiger Schritt, um für zukünftige Anforderungen in der Digitalisierung gerüstet zu sein, war für den Anlagenbauer Zeppelin die Überarbeitung des Weichen- und Schleusenprogramms im Nieder- und Mitteldrucksegment. Schließlich geben Schleusen und Weichen den Takt im Produktionsprozess vor und sind damit Schlüsselkomponenten auf dem Weg zum digitalen Prozess. Die Weiche DVV war eine der ersten Komponenten, die das Unternehmen mit der App Connect ausgestattet hat. Die Weiche verteilt und sammelt Schüttgüter in pneumatischen Druck- und Saugförderungen. Die fünf verschiedenen Größen können in einem Bereich bis zu 3,5 bar und von -20 bis +120 °C eingesetzt werden.
Serviceblick auf die Produktion
Die App kümmert sich um die Identifikation der Komponenten in einer Anlage, entweder über einen NFC (Near Field Communication)-Chip oder über einen Bluetooth-Sender. Mit diesem Werkzeug sind mithilfe der App eine Vielzahl von Informationen über eine Weiche oder Schleuse etwa Spezifikationen, Ersatzteillisten, Anweisungen zur Inbetriebnahme, Bedienung oder Wartung in elektronischer Form erhältlich.




