Zum Inhalt springen
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
    Ernährungsindustrie-Newsletter
    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    Deutsche ErnährungsindustrieKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    Deutsche Ernährungsindustrie
    © 2026 Deutsche Ernährungsindustrie
    Startseite/Technik/Artikel
    Durch und durch
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Durch und durch

    Einen Vorteil haben Scheibentrockner: alle Materialien werden zuverlässig und gleichmäßig durchgetrocknet. Die Durchtrocknungsschwierigkeiten von
    Veröffentlicht
    04. Oktober 2005
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Die ehemals ausschließlich für die Trocknung von sterilisierten Schlachtabfällen entwickelten Kontakttrockner werden bezüglich Qualität und Herstellungsprozessen ständig weiterentwickelt. Ein Scheibentrockner besteht grundsätzlich aus einem Rotor mit parallel angeordneten, tellerförmigen, konischen Scheibenpaaren und aus einem meist nicht beheizten, isolierten Gehäuse mit Brüdendom und Revisionsöffnungen, an das auf einer Seite Getriebe und Motor, auf der anderen Seite der Dampfkopf angebracht sind. Dampfeintrag und Dampfaustrag variieren entsprechend des Trocknungsprozesses. Einmal sind Dampfeintrag und -austrag auf einer Seite, das andere Mal gegenüber angeordnet.

    Die Materialauswahl ist abhängig von dem zu trocknenden Gut bzw. der zu erwartenden Abrasion. Es werden Edelstähle oder Kesselblech verwendet. Vor allem bei der Klärschlammtrocknung wird aufgrund der regional sehr stark variierenden sandigen Inhaltsstoffe oftmals auch auf Duplex-Material zurückgegriffen.

    Die Größe der Trockner variiert je nach erforderlicher Trocknungsfläche von ca. 7 m Länge und einem Durchmesser von ca. 1700 mm bis zu Längen von über 12 m bei einem Durchmesser von ca. 2500 mm. Nach Trocknungsfläche gerechnet ergeben sich 80 bis 400 m2. Aber auch größere Flächen sind grundsätzlich möglich. Die Anzahl der Umdrehungen liegt in der Regel bei 9 bis 11 pro Minute.

    Das zu trocknende Ausgangsmaterial wird über eine Befüllöffnung auf der einen Seite des Trockners kontinuierlich eingetragen und mittels auf den einzelnen Scheibenpaaren sitzender, schaufelartiger Paddel (Anzahl und Ausformung sind produktabhängig) im Trockner Richtung Austragsseite transportiert. Dabei entsteht Kontakt mit den indirekt beheizten Scheiben, die das Material kontinuierlich trocknen. Der Austrag erfolgt ebenfalls kontinuierlich über Förderschnecken oder Überläufe (Wehre) je nach Ausgangsmaterial.

    Der Prozessvorgang lässt sich zuverlässig und bequem über geeignete SPS-Systeme steuern und über in den Revisionsöffnungen eingebaute Schaugläser mit Innenwischvorrichtung und Beleuchtung gegebenenfalls auch manuell oder visuell überwachen.

    Die Einsatzbereiche sind mannigfaltig. So werden außer Rapssaaten bei der Biodiesel-gewinnung, Blut von Schlachtabfällen oder nassen Rückständen bei der Whiskey- oder Schnapsherstellung auch so schwierige Materialien wie Klärschlamm (Teiltrocknung oder Volltrocknung) oder gar grob gebrochene Schlachtabfälle bei der Tierkörperverwertung getrocknet.

    dei 465

    Mehr aus Technik

    Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Technik.

    Alle Technik-Artikel
    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix
    Technik

    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix

    2. Oktober 2026

    GS1 Germany und Google erproben ab Januar 2026 das Native Scanning von GS1 DataMatrix Codes – mit direktem Potenzial für Track-and-Trace und Kennzeichnung in der Lebensmittelindustrie.

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann
    Technik

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann

    2. Oktober 2026

    Festo SE & Co. KG integriert zum 1. Januar 2026 die Gummiwarenfabrik R. Neddermann GmbH und baut damit seine Fertigung und Kompetenz im Bereich Dichtungstechnologie aus.

    ← Zurück zu TechnikZur Startseite

    Ernährungsindustrie-Newsletter

    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.

    Zum Newsletter anmelden →

    Scheibentrockner im Überblick

    Achema 2006

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis
    Technik

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis

    1. Oktober 2026

    Hygienic Design bezeichnet die konstruktive Gestaltung von Maschinen, Anlagen und Bauteilen so, dass mikrobiologische, chemische und physikalische Kontaminationen systematisch verhindert werden. Dieser Fachartikel…

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing
    Technik

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing

    29. September 2026

    MULTIVACs Cooling@Packing-System integriert den Kühlprozess von Backwaren in eine Tiefzieh-Verpackungsmaschine und wurde mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.