Bei der Herstellung von Energydrinks kommt es auf Rezepttreue, gleichbleibende Qualität und eine durch automatisiertes Rohstoff-Handling effiziente Produktion an. Mit Anlagen von AZO für die Rohstoff-Automation lässt sich die unglaubliche Vielfalt an möglichen Zuschlagstoffen für Energydrinks prozesssicher handhaben.
Es gibt sie überall und in beinahe unendlicher Vielfalt: Die Rede ist von Energy- und Softdrinks. Die süßen Brausen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit bei den Kunden, die nicht mehr nur Kinder und Teenager sind. Unangefochtene Nr. 1 sind wohl die Bullen aus Österreich, gefolgt von den zwei großen US-amerikanischen Getränkeherstellern – zumindest bei den Energydrinks.
Doch der Markt ist sehr dynamisch und erlaubt auch anderen Marktteilnehmern satte Marktanteile. Der Grund? Die unglaubliche Vielfalt an möglichen Zuschlagstoffen macht jedes Getränk variabel und einzigartig. Und genau hier kommt AZO ins Spiel. Der Anlagenbauer hat mehr als 75 Jahre Erfahrung mit der Automation von Rohstoffen und kann somit jeden Zuschlagstoff handhaben.
Bei der Herstellung der Getränke sind Rezepttreue und gleichbleibende Qualität gepaart mit einer effizienten Produktion das A und O. Ein Energydrink besteht im Wesentlichen aus Wasser, Taurin, Koffein, Zucker bzw. Süßstoffen, Zitronensäure sowie Farbstoffen und Aromen/Extrakten. Gerade letztere können eine enorme Vielfalt aufweisen und sind mit hoher Genauigkeit zu dosieren. Als Basis dient natürlich Wasser – doch es werden nicht einfach alle Rohstoffe hinzugegeben, alles geschüttelt oder gerührt. Nein. Zunächst wird für jeden Zuschlagstoff eine Mischung aus Wasser und dem jeweiligen Rohstoff hergestellt. Beispielsweise wird Zucker mithilfe einer Vakuumförderung aus Silos zu den Mischbehältern gefördert. Eine Wirbelstrom-Siebmaschine, wahlweise mit integriertem Dosierorgan, siebt mögliche Fremdpartikel aus und löst Agglomerate auf. Ein grammgenaues Saugwiegesystem fördert dann die spezifische Menge des Rohstoffs in den Anrühr- oder Mischbehälter.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Rohstoffe wie Taurin oder Zitronensäure in Big-Bags oder Säcken zu beziehen. Die Herausforderung ist hier, dass viele dieser Stoffe bei hoher Luftfeuchtigkeit, aufgrund ihrer hygroskopischen Eigenschaften, zum Verklumpen neigen und nicht einfach in einen Einfülltrichter entleert bzw. geschüttet und so in den Produktionsprozess aufgegeben werden können. AZO bietet dafür mehrere Lösungen.
Sackaufgabe von Zuschlagsstoffen
Die erste Option ist eine Sackaufgabe-Station bei der die Säcke vom Bediener aufgeschnitten und der Rohstoff direkt in einen Einfülltrichter mit optionalem Klumpenbrecher aufgegeben wird. Auch hier sorgt eine Siebmaschine dafür, dass Verunreinigungen, wie Sackschnipsel usw. sicher ausgeschleust werden und nicht in den Produktionsprozess gelangen können. Diese Form der Produktaufgabe eignet sich vor allem bei einer hohen Varianz an verschiedenen Zusatzstoffen, die automatisiert werden sollen.




