Panel-PCs haben es nicht leicht bei der Ulmer Fleisch GmbH, denn sie müssen fast rund um die Uhr jederzeit einwandfrei funktionieren. Das Unternehmen mit 180 Mitarbeitern fährt einen Zweischichtbetrieb. Mit dieser Schlacht- und Zerlegeleistung zählt Ulmer Fleisch zu den führenden Unternehmen der süddeutschen Fleischwirtschaft. Diese Position konnte sich das Unternehmen nicht nur aufgrund seiner strategischen Lage inmitten der Hauptveredelungsgebiete Baden-Württembergs und Bayerns erarbeiten. Noch wichtiger ist die konsequente Ausrichtung auf höchste Qualitätsstandards.
„Süddeutsche Qualität, mit Sicherheit gut“ ist das Motto des Unternehmens, das den Lebensmitteleinzelhandel aber auch das lokale Metzgereihandwerk sowie Veredelungsbetriebe im In- und Ausland beliefert.
Die lückenlose Verfolgung der Produkte von der Anlieferung der vorwiegend aus Deutschland stammenden Tiere bis zur Fleischtheke steht im Vordergrund des gesamten betrieblichen Handelns. Aufgrund der hohen Schlachtleistung ist eine rechnerbasierte Dokumentation der Produktion unumgänglich. Zur Steuerung der verschiedenen Unternehmensbereiche setzt Ulmer Fleisch auf Branchenlösungen von IMWT, CSB und SLA. Sie bieten neben der normalen ERP-Funktion auch eine voll integrierte Lösung zur effizienten Prozesssteuerung – von der Qualitätssicherung über Logistikkonzepte bis hin zur lückenlosen Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Bisher hatte der Fleischverarbeiter Panel-PC-Systeme von verschiedenen Herstellern installiert. Die Ausfallrate und die damit verbundenen Kosten waren jedoch zu hoch. Eine einheitliche Maintenance-Strategie sollte umgesetzt werden.
Bei den bisher eingesetzten Panel-PC-Systemen kam es regelmäßig zu Ausfällen durch Feuchtigkeit und Wassereintritt in den Innenraum. Diesen Zustand wollten die IT-Verantwortlichen von Ulmer Fleisch unbedingt verändern, denn weder die über die Jahre gewachsene heterogene Herstellerlandschaft noch die Aufwendungen für die Ersatzsystembevorratung sowie die Kosten für die Reparaturen waren weiterhin zu vertreten.
Verfügbar sind jedoch zumeist nur Systeme mit IP-65-Schutzgrad. Diese können allerdings nur Strahlwasser standhalten. Nick Gutsmann vom EDV-Team der Ulmer Fleisch GmbH erklärt: „Viele Unternehmen haben sich in der Praxis bislang damit beholfen, ihre nicht hochdruckresistenten PCs mit zusätzlichen Schutzverkleidungen abzuschirmen oder sie gesondert zu reinigen. Diesen Aufwand wollten wir jedoch nicht betreiben.“ Denn zum einen muss man konstant an den Systemen arbeiten können. Umbauten mit zusätzlichen „Fenstern“ behindern also nur. Zudem sind sie teuer. Das, was man für die noch nicht allzu lang verfügbare Alternative, nämlich IP-69k-geschützte Systeme an Zusatzkosten bezahlen muss, schlägt weit weniger zu Buche. Eine einheitliche IT-Landschaft mit Systemen in Schutzart IP 69k sollte es also werden. Diese können so, wie sie angeliefert werden, in der Produktionshalle installiert werden.




