Ein Sensor muss beispielsweise innerhalb eines bekannten Temperatur- und Druckbereichs arbeiten, ein akzeptables Ausgangssignal liefern und Messungen mit der angegebenen Genauigkeit und Präzision liefern. Bei der Auswahl von Sensoren sind jedoch mehrere wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Dazu gehören neben der Genauigkeit auch die Stabilität, die Zuverlässigkeit und eventuelle Leistungsschwankungen aufgrund von Prozess- oder Umgebungsbedingungen. Stabilität ist vielleicht das wichtigste Kriterium. In den Spezifikationen verschiedener Sensorhersteller werden zwar ähnliche Genauigkeiten angegeben, doch gibt dies keinen Aufschluss über die Genauigkeit der Sensoren nach einem Jahr oder mehreren Jahren. Alle Sensoren driften, aber einige driften mehr als andere, und einige driften schneller. Daher sollte die Stabilität der Sensoren der wichtigste zu berücksichtigende Faktor sein, da sie die Leistung und die Kosten über einen langen Zeitraum beeinflusst und sich in den Kalibrierungs- und Wartungsanforderungen widerspiegelt. Qualitativ hochwertige Instrumente sind darüber hinaus einfach zu warten, zu kalibrieren, einzustellen und zu justieren.
Herstellung von Kollagendärmen
Ein Team britischer Verfahrenstechniker hat ein Verfahren zur Herstellung von Kollagenwursthüllen entwickelt, das die Produktqualität schützt und die Produktion verdreifacht. Das Verfahren beruht auf der präzisen Überwachung von Temperatur und Feuchtigkeit mit Vaisala-Sensoren, kombiniert mit einer mehrstufigen Rückkopplungsregelung.
Die Herstellung von kollagenen Wursthäuten aus Tierhäuten ist ein gutes Beispiel für eine nachhaltige Produktion, da sie ein Abfallprodukt in einen wertvollen Rohstoff umwandelt, der zur Verbesserung der Qualität und Konsistenz von Würsten beiträgt. Alle Wursthäute sind jedoch empfindlich und erfordern präzise Bedingungen und eine sorgfältige Handhabung während der Herstellung, der Lagerung und des Vertriebs sowie während des gesamten anschließenden Wurstherstellungsprozesses.
Natürliche Därme aus dem Dünndarm von Fleischtieren neigen dazu, in Länge, Durchmesser und Dicke zu variieren, sodass sie sich nicht für schnelle Wurstherstellungsprozesse eignen. Im Gegensatz dazu bieten Kollagendärme zuverlässige, gleichbleibende Eigenschaften und sind daher ideal für schnelle, effiziente Prozesse. Außerdem müssen Kollagendärme nicht gekühlt gelagert werden und sind länger haltbar als herkömmliche Hüllen. Wursthüllen sind jedoch empfindlich, so dass eine genaue Steuerung der Handhabungsprozesse und der Umgebungsbedingungen erforderlich ist.
Kollagendärme sind direkt aus der Verpackung heraus gebrauchsfertig, das Einfüllen in das Horn ist schnell und einfach, und es ist nicht erforderlich, die Bündel einzuweichen und zu entwirren. Im Vergleich zu Würsten in Naturdärmen gibt es keine saisonalen Schwankungen, und in Kollagendärmen hergestellte Würste bieten eine bessere Kochbedeckung, was zu einem besseren Braterscheinungsbild führt.




