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    Einfluss der Sensorauswahl auf die Produktionskosten
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    Technik

    Einfluss der Sensorauswahl auf die Produktionskosten

    Die Eignung eines Sensors für eine bestimmte Anwendung lässt sich durch einen kurzen Blick in das Datenblatt feststellen. Aber nur Sensoren, die
    Veröffentlicht
    21. März 2025
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Ein Sensor muss beispielsweise innerhalb eines bekannten Temperatur- und Druckbereichs arbeiten, ein akzeptables Ausgangssignal liefern und Messungen mit der angegebenen Genauigkeit und Präzision liefern. Bei der Auswahl von Sensoren sind jedoch mehrere wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Dazu gehören neben der Genauigkeit auch die Stabilität, die Zuverlässigkeit und eventuelle Leistungsschwankungen aufgrund von Prozess- oder Umgebungsbedingungen. Stabilität ist vielleicht das wichtigste Kriterium. In den Spezifikationen verschiedener Sensorhersteller werden zwar ähnliche Genauigkeiten angegeben, doch gibt dies keinen Aufschluss über die Genauigkeit der Sensoren nach einem Jahr oder mehreren Jahren. Alle Sensoren driften, aber einige driften mehr als andere, und einige driften schneller. Daher sollte die Stabilität der Sensoren der wichtigste zu berücksichtigende Faktor sein, da sie die Leistung und die Kosten über einen langen Zeitraum beeinflusst und sich in den Kalibrierungs- und Wartungsanforderungen widerspiegelt. Qualitativ hochwertige Instrumente sind darüber hinaus einfach zu warten, zu kalibrieren, einzustellen und zu justieren.

    Herstellung von Kollagendärmen

    Ein Team britischer Verfahrenstechniker hat ein Verfahren zur Herstellung von Kollagenwursthüllen entwickelt, das die Produktqualität schützt und die Produktion verdreifacht. Das Verfahren beruht auf der präzisen Überwachung von Temperatur und Feuchtigkeit mit Vaisala-Sensoren, kombiniert mit einer mehrstufigen Rückkopplungsregelung.

    Die Herstellung von kollagenen Wursthäuten aus Tierhäuten ist ein gutes Beispiel für eine nachhaltige Produktion, da sie ein Abfallprodukt in einen wertvollen Rohstoff umwandelt, der zur Verbesserung der Qualität und Konsistenz von Würsten beiträgt. Alle Wursthäute sind jedoch empfindlich und erfordern präzise Bedingungen und eine sorgfältige Handhabung während der Herstellung, der Lagerung und des Vertriebs sowie während des gesamten anschließenden Wurstherstellungsprozesses.

    Natürliche Därme aus dem Dünndarm von Fleischtieren neigen dazu, in Länge, Durchmesser und Dicke zu variieren, sodass sie sich nicht für schnelle Wurstherstellungsprozesse eignen. Im Gegensatz dazu bieten Kollagendärme zuverlässige, gleichbleibende Eigenschaften und sind daher ideal für schnelle, effiziente Prozesse. Außerdem müssen Kollagendärme nicht gekühlt gelagert werden und sind länger haltbar als herkömmliche Hüllen. Wursthüllen sind jedoch empfindlich, so dass eine genaue Steuerung der Handhabungsprozesse und der Umgebungsbedingungen erforderlich ist.

    Kollagendärme sind direkt aus der Verpackung heraus gebrauchsfertig, das Einfüllen in das Horn ist schnell und einfach, und es ist nicht erforderlich, die Bündel einzuweichen und zu entwirren. Im Vergleich zu Würsten in Naturdärmen gibt es keine saisonalen Schwankungen, und in Kollagendärmen hergestellte Würste bieten eine bessere Kochbedeckung, was zu einem besseren Braterscheinungsbild führt.

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    Überwachung des Herstellverfahren

    Vor der Entwicklung eines neuen Produkthandhabungssystems verwendete der Wursthauthersteller einen Kollagentrockner mit Förderband, der jedoch Reibung verursachte, die zu Rissen und Produktverlusten führen konnte. Das Verfahren war langsam und ineffizient.

    Die neue Verarbeitungslösung ermöglicht es, die Hüllen mit heißer, entfeuchteter Prozessluft aufzublasen, die von einem Trockenmittelrotor auf Silikatbasis bereitgestellt wird. Außerdem wurde eine neue Ausrüstung für den Transport des aufgeblasenen Gels mit Hilfe eines innovativen Handhabungssystems entwickelt.

    Das neue System arbeitet mit drei Präzisionssensoren. Ein Vaisala-HMT120-Feuchtetransmitter überwacht die Umgebungsfeuchtigkeit, so dass trockene Luft umgewälzt werden kann, wenn die Außenbedingungen zu feucht sind. Darüber hinaus überwachen zwei Vaisala-DMP5-Taupunktmessumformer die Prozessluft, um sicherzustellen, dass die Kollagenprodukte durch ein mehrstufiges Regelungssystem unter idealen Bedingungen gehalten werden.

    Der Messwertgeber HMT120 enthält die Humicap-Technologie, einen kapazitiven Dünnfilm-Polymersensor, der sich durch Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Langzeitstabilität auszeichnet und unempfindlich gegen Kondensation oder Verschmutzung ist.

    Die DMP5-Taupunktmessumformer sind mit dem Drycap-Sensor ausgestattet, der ebenfalls auf Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Stabilität ausgelegt ist. Der Sensor ist kondensationsbeständig und unempfindlich gegen Verunreinigungen. Das hohe Leistungsniveau dieser Technologie basiert auf einem kapazitiven Dünnfilm-Polymersensor und einer Autokalibrierungsfunktion. Der Sensor hat außerdem eine schnelle Reaktionszeit und eine schnelle Erholung nach der Benetzung.

    Gleichmäßiges Backprofil im Ofen

    In der Lebensmittelproduktion laufen Prozesse mit Backöfen bei Temperaturen von bis zu 325 °C ab. Die neuesten indirekt befeuerten Konvektionsöfen von Bühler zielen daher auf eine Steigerung der Effizienz ab. Durch die genaue Überwachung der Luftfeuchtigkeit in einem Ofen ist es möglich, den Prozess so zu steuern, dass ein gleichmäßiges Backprofil aufrechterhalten wird, selbst bei Schwankungen der Umgebungsbedingungen oder der Qualität der Inhaltsstoffe. Dies ermöglicht ein gleichmäßigeres Produkt in Bezug auf Ausbreitung, Dicke, Färbung und andere wichtige Qualitätsindikatoren. Diese verbesserte Konsistenz trägt auch dazu bei, den Ausschuss zu minimieren.

    Öfen mit eingebauter Messtechnik ermöglichen es den Prozessmanagern, die Feuchtigkeit und Temperatur ihrer Öfen effektiver zu steuern, was besonders wertvoll für diejenigen sein kann, die mehrere Produkte mit unterschiedlichen Backprofilen herstellen.

    Vaisala GmbH, Hamburg

    Autor: Juhani Lehto,

    Produktmanager,

    Vaisala

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