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    Einsparen mit System
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    Technik

    Einsparen mit System

    Mehr Intelligenz, weniger Energie – für Sempact aus Landsberg am Lech ist dieser Slogan Leitspruch und Programm, aber auch ein Appell an die Industrie.
    Veröffentlicht
    01. September 2011
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Laut Thomas Schedl, dem Vorstand der Sempact AG, könnten die Unternehmen allein in Deutschland mit nachhaltigem Energiemanagement mehrere Milliarden Euro im Jahr an Energiekosten einsparen. „Gemäß dem ökonomischen Prinzip sind dabei Vorgänge auf Dauer nur nachhaltig erfolgreich, wenn jeder unnötige Verbrauch vermieden wird. Das gilt für alle Geschäftsprozesse und im besonderen Maße für den Energiehaushalt eines Unternehmens. Der gewünschte Energieeinsparnutzen muss mit möglichst wenig Energieeinsatz erreicht werden“, erläutert Schedl. Wer die einzelnen Prozesse exakt abbildet, kann die Einsparpotenziale ermitteln und zielgerichtete Lösungen erarbeiten. Hier gilt es, das gesamte Unternehmen mit all seinen Teilsystemen zu betrachten, um das volle Einsparpotenzial ausschöpfen zu können. Der Blick auf die Technik allein reicht nicht. Denn Energie betrifft in einem Unternehmen alle Geschäftsbereiche, vom Controlling über den Einkauf bis zur Produktion.

    Die zentrale Rolle im Energiemanagement eines Unternehmens spielt laut Sempact der Mensch. Energiemanagement findet im Kopf statt. Daher gilt es, jeden Mitarbeiter zu sensibilisieren und aktiv in die Prozesse mit einbeziehen. Beim Menschen setzt der Dienstleister an, der für seine Kunden nachhaltige Konzepte entwickelt und in die Praxis umsetzt. Damit auch jeder Mitarbeiter die Philosophie des effektiven Energiemanagements nachvollziehen kann, bietet Sempact die passenden Schulungen an.

    Immer mehr Firmen möchten ihre Betriebsabläufe optimieren und zum Beispiel verstärkt darauf achten, dass Produkte CO2-arm hergestellt werden. Häufig wird allerdings nur punktuell die Technik optimiert oder eine Energieeinsparung rein nach kaufmännischen Aspekten behandelt. Ein durchdachtes Konzept zur Prozessoptimierung gibt es in vielen Betrieben noch nicht.

    Die größten Einsparpotenziale eröffnen sich Unternehmen in der Energiebranche, im industriellen Mittelstand und allgemein im produzierenden Gewerbe. Aber auch große Kliniken, die einen 24-Stunden-Energiebedarf haben, lassen sich von den Energieprofis beraten. Sempact berät nicht nur die technischen Leiter und Geschäftsführer, sondern unterstützt aktiv Energiemanager, die mit externer Hilfe die Einsparpotenziale im Unternehmen noch besser ausschöpfen wollen. Die Tipps helfen nachhaltig: Allein durch die Optimierung seiner Kompressorensteuerung spart sich beispielsweise ein großer deutscher Automobilzulieferer pro Jahr 180 000 Euro ein.

    Wer in der Optimierung des Energiehaushaltes eines Unternehmens nur kurzfristige Erfolge im Sinn hat, springt in den Augen von Thomas Schedl viel zu kurz und arbeitet kontraproduktiv: „Hier kann man durch gut gemeinte Investitionen viel Geld kaputt machen, zum Beispiel dann, wenn man kurzfristig in Messtechnik investiert, ohne vorab genau definiert zu haben, welche Datenqualität zur Zielerreichung tatsächlich benötigt wird“, so Schedl. Bei jeder Systemlösung müsse der Investitionsschutz beachtet werden und am Ende gewährleistet sein, dass die langfristigen Ziele des Unternehmens umgesetzt werden können.

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    Die Basis stellt immer die Erstanalyse der energetischen Ist-Situation dar. Der Energieverbrauch muss anhand der Energiekosten, Energieverbraucher oder der bereits erfassten Energie- und Verbrauchsdaten thematisiert werden. Unterstützung kann ein funktionales Lastenheft geben, das hilft, die wichtigsten Fragen zu formulieren oder zu analysieren. Die Prozesse müssen integrativ, systematisch und nachhaltig optimiert und vorangetrieben werden.

    Für noch mehr Transparenz sorgt dabei eine von Sempact neu entwickelte Software: Das Computerprogramm zur Energieoptimierung bildet die Einsparpotenziale des Unternehmens ab und macht die erzielten Erfolge messbar. „Wir möchten, dass unsere Kunden neue Perspektiven im Umgang mit Energie gewinnen – für den effizienten Einsatz aller Ressourcen. Und wir wollen, dass die Unternehmen mit einfachen Prozessen langfristig ihre Wertschöpfung sichern und steigern“, erklärt Schedl.

    Eine Alternative zur nachhaltigen Ressourcenschonung gibt es grundsätzlich nicht. Über steigende Energieeffizienz haben Industrieunternehmen die Möglichkeit, aktiven Klimaschutz zu betreiben und betriebswirtschaftliche Vorteile dauerhaft zu sichern. Wer das Thema Energieeffizienz ignoriert, verschenkt Einsparungen und Steuervorteile von einigen 100 000 Euro pro Jahr „Der Ökosteuer-Spitzenausgleich wird ab 2013 an die Einführung von Energiemanagement nach DIN EN 16001 oder DIN ISO 50001 geknüpft“, sagt Schedl.

    Die Sempact AG berät, betreut und schult Unternehmen umfassend zum Thema Energiemanagement und Energieeffizienz. Die Beratung umfasst neben der Ist- und Feinanalyse zum Beispiel die Simulation und Optimierung energetischer Prozesse sowie die genaue Analyse der vorhandenen Managementprozesse für Energie. Zudem werden fehlende Abläufe implementiert, Mitarbeiter und Energiemanager geschult und motiviert sowie Nachhaltigkeitskonzepte erstellt. Dem Energie-Profi geht es im Kern darum, seinen Kunden das geistige Know-how und Lösungsideen für nachhaltige Energieeffizienz an die Hand zu geben. Sempact berücksichtigt dabei alle Teilbereiche des Unternehmens wie Technik/Technologie, Organisationsprozesse und Mitarbeiter, ohne die im Unternehmen nichts bewegt werden kann. In ihrer Akademie vermittelt die Sempact, wo und wie Energieeinsparpotenziale zu finden und zu heben sind. Zudem werden Grundvoraussetzungen für den Erfolg von Energiemanagement verdeutlicht. Nach ihrer Qualifizierung kommen die „Energiemanager für die Industrie“ zurück in ihr Unternehmen und sind in der Lage, Energieeinsparpotenziale in ihrem Unternehmen selbst zu erkennen, ihre energetische Situation zu bewerten und eigenverantwortlich zu verbessern. Durch gezielte Beratung, präzise Analysen, Schulungen und einer intelligenten Software erzielt Sempact Einsparpotenziale zwischen 20 und 40 % bei Unternehmen, die im Jahr etwa eine Million Euro und mehr für Energie ausgeben.

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