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    Energieeffiziente Eindampfanlagen für die Lebensmittelindustrie
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    Technik

    Energieeffiziente Eindampfanlagen für die Lebensmittelindustrie

    Energieeffiziente Eindampfanlagen sorgen in der Lebensmittelindustrie für bestmögliche Produktqualität bei optimaler Wirtschaftlichkeit.
    Veröffentlicht
    09. Oktober 2025
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    In der Lebensmittelherstellung geht es immer und zuallererst um den Geschmack im Kontext der Kosten. Jeder Lebensmittelhersteller kennt die Herausforderung: Die Konzentration von flüssigen Rohstoffen durch Eindampfen ist wie die Quadratur des Kreises. Sie wird bestimmt von Aromen, Vitaminen, Nährstoffen und dann soll das Ganze auch noch bezahlbar bleiben.

    Für die Eindampfung hat Devex alles, was das Herz des Lebensmittelproduzenten begehrt: „Vom Plattenapparat und Naturumlaufverdampfer, über Fallfilmverdampfer bis hin zur komplexen mehrstufigen Verdampfung unterstützen wir mit der kompletten Bandbreite an Lebensmittel-Eindampfanlagen“, sagt Stefan Oestermeyer, Prokurist und technischer Leiter beim Anlagenbauer Devex.

    Natürlich sollen die Eindampfanlagen besonders energieeffizient sein, um Betriebskosten möglichst niedrig zu halten. Und in Sachen Energieeffizienz seien die Devex-Anlagen, so der Hersteller, besonders stark.

    „Da jedes Grundprodukt unterschiedlich reagiert, sind unsere Anlagen immer auf das spezielle Kundenbedürfnis maßgeschneidert“, sagt Technik-Leiter Oestermeyer. „Wir beraten unsere Kunden, um die effizienteste Anlage für jeden einzelnen Anwendungsfall anbieten zu können. Denn so lässt sich ein enormer Teil der Betriebsausgaben einsparen. Die Kernkompetenzen von Devex sind die Energieeffizienz der Anlagen, Flexibilität bei der Anlagengestaltung und die Breite der abdeckbaren Anwendungen.“

    Perfekte Lösungen nach Maß

    Die Gründe für das Eindampfen von flüssigen Mehrstoffgemischen sind vielfältig. In der Lebensmittelindustrie sind Faktoren wie Produktqualität, Haltbarkeit und das Einsparen von Transportkosten durch das reduzierte Flüssigkeitsgewicht ausschlaggebend. Aber auch die Lösemittelrückgewinnung spielt eine Rolle.

    Daher ist die Bandbreite der Devex-Ansätze ebenso zahlreich wie die Anwenderwünsche. Devex-Technikchef Oestermeyer: „Vom günstigen Plattenapparat für eher unkomplizierte Anwendungen über energiesparende mehrstufige Anlagen bis zu komplexen Fallfilmverdampfern mit mechanischem Brüdenverdichter für sehr empfindliche Lebensmittel.“

    Test-Center für die Optimierung

    „In unserem Test-Center können wir Bestandsprozesse optimieren und ganz neue Prozesse individuell für unsere Kunden testen. Mit Vorverkostung zusammen mit dem Kunden, versteht sich. Also wie eine kleine Pilotproduktion, die wir dann entsprechend der Ergebnisse beim Kunden im Großproduktionsmaßstab umsetzen“, sagt Oestermeyer.

    Verdünntes Konzentrat behält Aroma

    Oestermeyer erläutert: „Fallfilmverdampfer setzt Devex z. B. für die Aufkonzentrierung temperaturempfindlicher flüssiger Lebensmittel ein, etwa beim Eindampfen von Frucht- oder Gemüsesäften.“ „Den Wasseranteil verringern wir so weit wie möglich. Um aber wichtige Nährstoffe und Vitamine im Produkt zu erhalten, dampfen wir bei niedrigen Temperaturen in einem Vakuum von bis zu 50 mbar und etwa 40 °C ein“, so Oestermeyer weiter.

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    Prozesse, um Aromen zu schützen und nach der Eindampfung wieder dem Produkt zuzuführen sind integraler Bestandteil der Anlagen. Das Produkt wird dann an seinem Zielort einfach wieder mit Wasser verdünnt und ist ebenso aromatisch wie das Ausgangsmaterial.

    „Es geht darum, die zahlreichen Parameter so zu kalibrieren, dass die Eindampfung eine bestmögliche Produktqualität bei optimaler Wirtschaftlichkeit ergibt. Und die Verdampfung im Vakuum ermöglicht die produktschonende Aufkonzentrierung bei niedrigen Temperaturen, wodurch wiederum die im Rohstoff enthaltenen Inhaltsstoffe weniger leiden“, erklärt der technische Leiter. Oestermeyer verrät abschließend noch zum Thema Energieeffizienz: „Über Wärmerückgewinnungssysteme können wir den Eindampfprozess zusätzlich energetisch optimieren.“

    www.prozesstechnik-online.de

    Autor: Christoph Markmann

    Geschäftsführer,

    Devex Verfahrenstechnik

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