Das Familienunternehmen Schindler & Wagner zählt seit über 50 Jahren zu den führenden Herstellern von kundenspezifischen und standardisierten Aufschnittanlagen in der Wurst-, Schinken- und Käseindustrie. FDA-konforme Energieführungsketten der Ausführung TH3 von Igus helfen dabei, die strengen Anforderungen an Sicherheit und Hygiene einzuhalten.
Die Dipl.-Ing. Schindler & Wagner GmbH & Co. KG, kurz Schiwa, wurde 1965 von Manfred O. Schindler gegründet, dem Entwickler der ersten elektronischen Waage. Diese Anlage wurde über die Jahre weiterentwickelt und bildet die Basis der heutigen Slicer-Checkweigher-Maschinenkombinationen, die das mittelständische Familienunternehmen zum Schneiden, Portionieren und Wiegen unterschiedlichster Fleisch- und
Käseprodukte im Sortiment hat. Der Betrieb entwickelt und produziert seine kundenspezifischen Aufschnittanlagen ausschließlich am Standort Plüderhausen bei Stuttgart und beschäftigt aktuell über 100 Mitarbeiter. „Wir bauen Hochleistungsschneidemaschinen hauptsächlich für Käse, Bacon und Schinken in höchster Präzision und Zuverlässigkeit“, sagt Martin Hüttenrauch, Verkaufsleiter bei Schiwa. Neben der massiven integralen Bauweise zeichnen sich die Hochleistungs-Slicer durch das sogenannte Schiwa-Walk-in-Design aus. Diese Ausführung ermöglicht dem Bediener, den Innenraum der Maschine in aufrechter Körperhaltung zu betreten und beispielsweise beim Messerwechsel das Messer ergonomisch,
also aufrecht stehend, zu entnehmen. Zudem ist der gesamte Maschinenbereich gut zugänglich und auch leicht zu reinigen.
Offen konstruierte Maschinen
Konstruktionsseitig zeichnen sich die Aufschnittmaschinen durch eine komplett offene Bauweise aus. Geschuldet ist diese dem Umstand, dass sämtliche Oberflächen täglich gereinigt werden müssen. „In den letzten Jahren haben wir viel Zeit und Energie in unser Hygienedesign investiert. Wir
waren immer führend in der Technik, nicht jedoch, wenn es ums Auge ging. Unsere Philosophie ist: Nur was du siehst, das kannst du auch sauber machen“, so Hüttenrauch. Und so war es für Schiwa Ende 2017 an der Zeit, das Design der Aufschnittanlagen zu ändern und so viel wie möglich sichtbar zu machen. Das neue hygienische Design
beeinflusste alle Details – so auch die Leitungsführungen zu den Greifern, die den Käse zum Schneidemesser führen. „Früher haben wir die Kabel irgendwo durchgeführt, mit Schlaufen fixiert, in ein Gehäuse gelegt und fertig. Hier suchten wir eine
optisch ansprechende Lösung mit einer flexiblen Kette aus reinigungsmittelresistenten Materialien und einer offenen Bauweise, die leicht zu reinigen ist“, erläutert Tobias Wahl, Leitung Mechanische Entwicklung bei
Schiwa. Fündig wurde man bei Igus. Mit dem Spezialisten für Kunststofflösungen aus Köln verbindet Schiwa eine lange und gute Partnerschaft. So nutzt das Unternehmen schon lange Sonderlösungen aus Halbzeugen, Iglidur-Gleitlagern und Drylin-Linearführungen von Igus.




