Die Schubert-Gruppe verzeichnete im Jahr 2014 in den USA und Kanada einen Umsatz von 46 Mio. Euro. In Großbritannien erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 18 Mio. Euro und damit ganze 46 % mehr als im Vorjahr.
Schubert System Elektronik erreichte einen Umsatz von 31 Mio. Euro, das entspricht einem Plus von 12,4 %. Der Umsatz von Schubert & Edelmann lag bei 7,7 Mio. Euro, und der Anlagenbauer der Schubert Gruppe, die IPS, erzielte 54,2 Mio. Euro. Der Konzern beschäftigte zum Jahresende 2014 insgesamt 1050 Mitarbeiter, im Jahr 2013 waren es 980. Rund 700 arbeiten bei der Gerhard Schubert GmbH und 55 bei IPS in Crailsheim.
Mit dem Baubeginn für ein neues Montagewerk in Crailsheim setzt das Familienunternehmen weiterhin auf eine Steigerung der Serienproduktion und damit auf eine weitere Erhöhung der Pro-Kopf-Produktivität.
Das Werk, das im Herbst 2015 eröffnet werden soll, sichert Schubert die Erfüllung seines Fünf-Jahres-Planes. „Innerhalb der nächsten fünf Jahre halten wir ein jährliches Wachstum von 8 bis 10 % für möglich“, erläutert Peter Gabriel, kaufmännischer Geschäftsführer der Gerhard Schubert GmbH.
Um die dafür notwendigen Fertigungskapazitäten langfristig zu sichern und die Logistik im eigenen Haus zu verbessern, wäre bereits für 2020 eine Investition in ein weiteres Werk sinnvoll. „Auch die Auslagerung eines Teils der Produktion in die USA wäre denkbar“, so Gabriel.
Die USA bieten für den Bereich Sekundärverpackungen weiter großes Wachstumspotenzial. Der gesamte Umsatz in den USA 2014 machte bereits rund 20 % des Gesamtumsatzes der Schubert-Gruppe aus. Im Fokus steht hier insbesondere die Lebensmittelbranche, die mit der Automatisierung ihrer Sekundärverpackungsprozesse ihre Flexibilität steigern kann. Zielsetzung der Schubert Gruppe ist eine Verdoppelung der Umsatzzahlen bei Schubert Nordamerika bis zum Jahr 2020.
Weitere Schwerpunktländer sind die Beneluxländer, Frankreich, die Türkei und Polen; darüber hinaus sind auch die boomenden Wirtschaftsregionen in Teilen Chinas in den Fokus des Vertriebs gerückt.
Schubert investiert kontinuierlich 8 bis 10 % des Umsatzes in den Bereich Forschung und Entwicklung und liegt mit Innovationen wie der schaltschranklosen TLM-Maschine, dem 3-D-Scanner für Verpackungsmaschinen und dem Transportroboter Transmodul weiter an der Spitze der technologischen Entwicklung in der Verpackungsbranche.




