Peter Wahlgreen
Das in die Ventilsteuerung ThinkTop integrierte Sensorsystem basiert auf einem schwebenden Messsystem, das vier unterschiedliche Erkennungspositionen ermöglicht (Abb. 1). Mit dieser von Alfa Laval Sanitary Flow entwickelten Technologie kann der Anwender die geöffnete und geschlossene Ventilposition sowie nun auch jene Positionen erkennen, in denen der Ventilsitz angehoben wird (während des CIP-Vorgangs). Zum Vergleich: Top-Einheiten mit traditionellen Sensoren müssen zur Realisierung derselben Funktionalität mit vier separaten Sensoren ausgestattet werden. Darüber hinaus benötigt das Sensorsystem in der Ventilsteuerung ThinkTop keine mechanische Einstellung. Das Risiko einer Verschiebung des angebauten Sensors besteht folglich nicht. Außerdem macht dieses Konzept die Top-Einheit äußerst leistungsfähig und zuverlässig.
Das Sensorsystem ThinkTop-Ventilsteuerung lässt sich sehr leicht und zeitsparend einstellen. Die Einstellung aller Funktionen der Einheit erfolgt über eine Fernbedienung, die nur auf die Top-Einheit gerichtet werden muss (Abb. 2). Eine aufwendige und zeitraubende Zerlegung der Einheit ist nicht erforderlich.
Nicht nur bei der Positionserkennung zeigen sich die Vorteile dieses Sensorsystems, sondern auch bei Wartungsfragen. So gibt es für ThinkTop einige Feldbussysteme, die mit verschiedenen Wartungsoptionen ausgestattet sind. Neben Überwachung der Dichtung ist es dadurch möglich, einen vordefinierten Pufferzeitraum festzulegen, nach dessen Ablauf die Top-Einheit an die PLC-Steuerung ein Wartungssignal (visuell und physisch) überträgt. Austauschbare Schnittstellenmodule machen Top-Einheiten flexibel. Der Anwender hat dadurch die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche Schnittstelle angesichts der konkreten Aufgabenstellung und des eingesetzten Ventils am besten geeignet ist.
Digitale Kommunikationseinrichtungen sind unkompliziert. Ihr Einbau ist leicht; besonderes Fachwissen ist nicht notwendig. Für die Kommunikation mit der PLC-Steuerung werden keine speziellen Komponenten benötigt. Bei der PLC-Steuerung handelt es sich um eine einfache Ein-/Aus-Lösung, wobei ein positives oder negatives Rückkopplungssignal an den PLC-Computer übertragen wird. Der Anschluss einer digitalen Lösung erfolgt über eine individuelle Verkabelung zwischen der PLC-Steuerung und der einzelnen Top-Einheit.
Die nächsthöhere Kommunikationsstufe ist die Feldbus-Technologie. Hier läuft die Kommunikation zwischen der PLC-Steuerung und der einzelnen Top-Einheit über ein zentrales Netzkabel (Bus). Die TopEinheiten sind mit dem Netzwerkkabel verbunden.
Derzeit werden für die ThinkTop-Ventilsteuerung zwei verschiedene Feldbussysteme angeboten: der High-Level-Feldbus und der Low-Level-Feldbus.




