Je nach Betriebsgröße, Produktpalette und Anlagentechnik kann der Energieverbrauch den Kostenhaushalt eines Betriebes mit bis zu 15 % belasten. Systemspezialisten wie Yados arbeiten deshalb an der Entwicklung effizienter Versorgungslösungen, die es Betrieben ermöglichen, den Großteil ihres Strom-, Wärme- und Kältebedarfs selbst zu erzeugen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK). Die KWKK-Technologie beruht auf dem Prinzip der gekoppelten Energieverwendung aus fossilen oder regenerativen Brennstoffen. Anlagen wie sie von Yados eingesetzt werden können mit verschiedenen, teils auch kombinierbaren Energieträgern betrieben werden, etwa auf Basis von Gas (Erd-, Bio- und Klärgas), Holz (Pellets, Hackschnitzel) oder Erdöl. Während Biomasseheizwerke vor allem für Energieversorger sowie gewerbliche Großabnehmer interessant sind, lassen sich Blockheizkraftwerke (BHKW) bereits bei geringerem Energiebedarf einfach und effektiv in ein bestehendes Energieversorgungssystem integrieren oder auch unabhängig davon betreiben. In einem BHKW wird durch Einsatz von Gasmotoren elektrischer Strom erzeugt. Die dabei entstehende Abwärme kann in einem Heizungskreislauf weiter genutzt und in eine gekoppelte Absorptionskältemaschine (AKM) eingespeist werden. Hier wird die Wärmeenergie in einem ein- oder zweistufigen Absorber in Prozesskälte umgewandelt und in einem Solekreislauf bei -8 bis -10 °C direkt an Endverbraucher abgegeben. Bestehende Kälteanlagen mit einem Solekreislauf können dabei soweit entlastet werden, dass sie lediglich zur Versorgungssicherung beispielsweise in Spitzenlastzeiten zugeschaltet werden müssen.
Aufgrund der Mehrfachnutzung der eingesetzten Primärenergien gilt die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung nicht nur als besonders wirtschaftliche, sondern auch als ressourcen- und klimaschonende Methode zur nachhaltigen Energiegewinnung. Allein die Yados-KWK-Komponenten können Gesamtwirkungsgrade von über 90 % erzielen und die CO2-Emmissionen reduzieren. Von der praktikablen Integration der KWKK-Technologie profitieren insbesondere auch kleinere Unternehmen der Fleischverarbeitungsbranche: Kurze Bauzeiten, geringer Platzbedarf und eine ganzheitlich betreute Projektumsetzung von der Planung über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme und einem nachgelagerten 24-h-Service verringern den kundenseitigen Organisationsaufwand, der während des laufenden Produktionsbetriebs häufig nur schwer zu leisten ist.
Voraussetzung für eine wirtschaftliche und nachhaltige Lösung ist sowohl eine auf die energetischen Voraussetzungen und betrieblichen Erfordernisse als auch auf die Standort-Bedingungen aufbauende Wirtschaftlichkeitsberechnung. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro EcoEnergyTherm konnten maßgeschneiderte Anlagen mit optimalem Wirkungsgrad im Generalunternehmerverfahren abgewickelt und schlüsselfertig übergeben werden. Der Dienstleister zeichnet für die Planung, Umsetzung und den nachfolgenden Service der Gesamtanlage verantwortlich.




