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    Spannender als die Analyse von Marktdaten und Konsumziffern ist die Frage, was trinken die Konsumenten morgen oder übermorgen? Bei der Beantwortung dieser
    Veröffentlicht
    05. Mai 2004
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Wellness Drinks und gesundheitsfördernde Produkte haben seit Jahren Rückenwind. Das Wachstum dieser Segmente hat zahlreiche Ursachen: Der Wunsch der Verbraucher, möglichst lange jung und fit zu bleiben, spielt ebenso eine Rolle wie die zunehmende Überalterung unserer Gesellschaft. Die unsichere Zukunft bezüglich der Versorgung kranker und alter Menschen stärkt das Gefühl, selbst etwas zur Gesunderhaltung tun zu müssen – beispielsweise durch eine ausgewogene Ernährungsweise.

    Aktuell muss die Lebensmittelindustrie eine weltweit zu beobachtende Entwicklung berücksichtigen, die auch der 2003 erschienene Bericht der WHO eindringlich dokumentiert: Jahr für Jahr steigt die Zahl der Menschen stark an, die an Fettsucht, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes leiden. Bereits heute sind diese Zivilisationskrankheiten weltweit die häufigste Todesursache. Um diese Situation zu verbessern, fordern die Gesundheitsexperten u. a. eine energieärmere Ernährungsweise.

    Die Reaktionen der Politik lassen vermuten, dass die Ergebnisse des letztjährigen WHO-Reports international nachhaltigen Einfluss auf die Gesetzgebung im Lebensmittelbereich haben werden. Das Verbot von Softdrinks an amerikanischen Schulen oder die innerhalb der Europäischen Union geplanten Einschränkungen der Werbung mit Health Claims sind erste Signale, auf die sich Hersteller von Lebensmitteln und Getränken in Zukunft einstellen müssen.

    Die Wissenschaftler sind sich einig, dass die Ursachen von Übergewicht vielfältig und auch die Wege zur Problemlösung sehr komplex sind. Sie haben durch umfangreiche Studien belegt, dass Bewegungsmangel und sozio-ökonomische Faktoren in mindestens demselben Umfang zur Entstehung von Fettsucht beitragen wie die Ernährung. Die Politik – insbesondere in Deutschland – hat die Energiedichte von Lebensmitteln zu einem zentralen Thema bei der Prävention von Übergewicht gemacht.

    Near Water-Getränkekonzepte von Wild entsprechen voll den Anforderungen an eine weniger energiereiche Ernährung. Zu den Innovationen des Unternehmens zählen jedoch nicht nur spezielle Grundstoffe für kalorienarme Getränke, sondern auch das neue Sweet Up-Süßungskonzept.

    Near Water steht für stilles Wasser, das durch die Anreicherung mit blanken Fruchtsaftkonzentraten, Kräutern, Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen funktionalen Inhaltsstoffen einen erkennbaren Zusatznutzen aufweist. Entstanden ist dieser Getränketrend 1997 in Japan. Near Water war die von den gesundheitsbewussten japanischen Konsumenten gesuchte Antwort auf die Frage nach wohltuenden und kalorienarmen Getränken. Die amerikanischen Verbraucher nahmen den Trend schnell auf und so startete Near Water seinen Siegeszug in den USA. Seit 2002 sind die ersten Produkte in Deutschland erhältlich.

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    Das Near Water-Konzept erfüllt alle aktuellen Erfolgskriterien, denn die Verbraucher fragen seit Jahren verstärkt nach stillen Getränken mit fruchtigem Geschmack und gesundheitlichem Zusatznutzen. Angesichts der Übergewichtsdiskussionen dürfte auch die Tatsache, dass die fruchtigen Durstlöscher weniger als 200k cal/l enthalten – also als kalorienarm einzustufen sind – an Bedeutung gewinnen und verstärkt zum Erfolg der Produkte beitragen. Die von Wild entwickelten Near Water-Konzepte haben sich zwischenzeitlich in den Sortimenten vieler Getränkeabfüller etablieren können. Nach Entwicklungen auf Fruchtbasis plus Vitamin- und Mineralstoffzusatz folgte als zweite Generation Herbal Water. Letzteres enthält neben Fruchtzusätzen auch Kräuterextrakte (Kamille, Salbei, Pfefferminze usw.). Voll auf den Wellness- und Beautytrend setzen die jüngsten Produktkreationen mit Aloe-Vera-Auszügen.

    Unabhängig von den in der Öffentlichkeit geführten Ernährungs- und Gesundheitsdiskussionen bevorzugen viele Konsumenten nach wie vor süße Lebensmittel und Getränke. Und dies sollte auch nicht verwundern, schließlich ist die Vorliebe für Süßes kein Phänomen unserer Gesellschaft, sondern eine genetisch bedingte Präferenz. Für Verbraucher, die gerne süße Produkte kaufen und dennoch auf eine gesunde Ernährung achten, hat Wild das Süßungskonzept Sweet Up entwickelt. Bei geringem Energiegehalt erzeugt es einen angenehmen zuckerähnlichen Geschmack. Sweet Up enthält verschiedene Süßungsmittel sowie die Wild-Resolver-Technologie zur Geschmacksabrundung. Letztere verhindert die Wahrnehmung des bei Süßstoffen oft auftretenden Beigeschmacks. Wild bietet dieses Süßungskonzept auch als kalorienreduzierte Variante an, die mit geringen Mengen Glukosesirup ausgemischt ist. Auf diese Weise lässt sich der Energiegehalt (Brennwert) um etwa 80 % reduzieren. Diet Sweet Up – es enthält Fructose – erfüllt die strengen Vorschriften der Diätverordnung. Der Einsatz dieses für Diabetiker geeigneten Süßungskonzepts vermindert den Energiegehalt von Getränken um etwa 85 %.

    Verkostungen mit Experten und auch Verbrauchertests belegten, dass kein signifikanter Unterschied zwischen Sweet Up-gesüßten Produkten und Lebensmitteln, die herkömmlichen Zucker enthalten, erkennbar ist. Ein weiterer Punkt, der für Sweet Up spricht, ist der im Vergleich zu Zucker geringere Preis.

    dei 436

    www.wild.de

    Unter dem Titel „Diet, nutrition and the prevention of chronic diseases“ veröffentlichte die WHO 2003 einen Bericht, in dem u. a. festgestellt wird, dass knapp 60 % der weltweit registrierten Todesfälle auf Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes zurückzuführen sind – Tendenz steigend. Zur Verbesserung der Situation empfehlen die Experten eine weniger energie- und salzreiche Kost, den verstärkten Verzehr von Obst und Gemüse sowie mehr körperliche Aktivität. Das Programm der WHO-Experten enthält neben Aufklärungsmaßnahmen auch Handlungsempfehlungen für die Politik. So ist eine Besteuerung und spezielle Kennzeichnung energiereicher Lebensmittel ebenso zu erwägen wie eine Beschränkung der Werbung.

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