Der Familienbetrieb Vanreusel erzeugt seit seiner Gründung im Jahre 1953 Fleischprodukte. Im Laufe der Jahre hat sich das Sortiment von fachmännisch zubereiteten Wurstprodukten in ein umfangreiches Angebot an Tiefkühl-Snacks gewandelt. Seit 1976 spezialisiert man sich auf die Produktion von Snacks in Hamont (im belgischen Nordlimburg). Hier werden drei Produktarten hergestellt: gekochte Produkte wie Frikadellen und Fleischklöße, Wurst und Produkte auf Spießen. Vanreusel beliefert vorwiegend den Hotel- und Gaststättengroßhandel sowie Catering-Betriebe.
„Die Qualität der Grundstoffe, der Produktionsprozess und der Kundendienst erhalten bei uns viel Aufmerksamkeit,” sagt Max Vanreusel, einer von vier Brüdern, die die Betriebsleitung im Jahr 1976 von ihrem Vater übernahmen. Die Kombination von handwerklichem Können, modernen Produktionstechniken und der ungezwungenen Atmosphäre im Betrieb bilden die Grundlage für den Erfolg. Im eigenen Labor werden die Einhaltung der strengen HACCP-Normen überwacht und der gesamte Produktionszyklus vom Grundstoff bis zum fertigen Produkt überprüft.
Vanreusel ist einer der führenden Tiefkühlhersteller in Belgien, dessen Produktion etwa 2 000 000 Snacks pro Woche erreicht. Rund 80% der Produkte werden im Inland verkauft, die übrigen 20% in den Niederlanden. Der belgische Markt für Snack-Produkte zeigt ein schnelles Wachstum, und der niederländische Markt verdoppelt sich jährlich. 10 bis 15% der Gesamtproduktion entfallen auf gekochte Produkte, beispielsweise Putenspieße und eine pikante Wurst.
Ein neues Produkt im Sortiment ist Crizly – ein Spieß mit kleinen Scheiben aus pikant gewürztem Hühnchen- und Schweinefleisch mit Zwiebelstückchen, die von einer knusprigen Teigschicht umhüllt sind. Die knusprige Teigschicht macht diese Snacks besonders attraktiv. Gleichzeitig ist sie die größte Herausforderung bei der Herstellung.
Die Snacks mit der goldgelben Kruste erfordern ein eigenes Produktionsverfahren. Das Fleisch wird durch den Rührteig, der die knusprige Teigschicht bilden wird, gezogen und anschließend vorgebacken, um eine optimale Haftung zu erreichen. Daraufhin werden die Produkte verpackt, gefroren und dann an den Kunden geliefert. Da die noch warmen Snacks erst nach dem Verpacken gefroren werden, können sie in den Kartons aneinander haften und beim Auspacken leicht beschädigt werden.
Um solchen Beschädigungen vorzubeugen, entwickelte Vanreusel eine separate Gefrierstrecke. „Als eine mögliche Lösung bot sich an, die Produkte einzeln in separate Fächer zu legen, bevor sie in den Froster gehen. Anschließend wurden die tiefgefrorenen Snacks aus den Fächern genommen, verpackt und in den Lagerraum gebracht – eine sehr arbeitsintensive Methode,” erklärt Vanreusel.




