Im Unterschied zu einer herkömmlichen Lagerverwaltung, die auf einer Artikelnummer-Organisation beruht, kommt im Fall der Büsumer Fischereigesellschaft eine Struktur zum Einsatz, die auf einem Produktionscode basiert. Dieser setzt sich zwecks Chargenrückverfolgung aus Lieferanten-, Bestell- und Artikelnummer zusammen. Die von Bluhm Systeme installierte LegiLager-Software berücksichtigt diese besondere Arbeitsweise, die sich durch alle Bereiche der Lagerverwatung; vom Wareneingang über die Umlagerung bis hin zum Warenausgang durchzieht. Dass dabei auch das FiFo-Prinzip (First-In-First-Out-Prinzip) angewendet werden kann, ist fast schon eine Selbstverständlichkeit.
Eine weitere besondere Herausforderung stellte die funktechnische Situation in den Kühlhäusern dar. Bedingt durch die thermischen Isolierungen stellt jedes Kühlhaus für sich einen faradayischen Käfig dar, in dem sich die Funksignale nicht – wie benötigt – frei entfalten können. Eine der Besonderheiten der PiccoLink-Funkdatensystem-Lösung besteht darin, dass jede Antenne mit einem COM-Server verbunden werden kann und sich somit ganz normal in einen Netzwerkknoten einbinden lässt. Diese Netzwerkknoten wurden in allen Kühlhäusern installiert und somit konnte auch diese Aufgabe gemeistert werden. Kai Pieplau von der Büsumer Fischereigesellschaft erläutert die spezielle Situation:„PiccoLink in Verbindung mit dem Programm LegiLager aus den Hause Bluhm Systeme hat unsere Arbeitsabläufe erleichtert und hilft uns nicht nur Zeit sondern auch Kosten zu sparen. Durch die individuelle Anpassungsfähigkeit von LegiLager per ODBC können wir unsere firmeninterne Software problemlos mit LegiLager verknüpfen“. Herr Pieplau weiter: „In Verbindung mit der Etikettensoftware Legi for Windows haben wir darüber hinaus den großen Vorteil, dass wir unsere Etikettenlayouts frei gestalten können und vom Piccolink-Scanner aus direkt den Etikettendruck auf einen beliebigen Netzwerkdrucker steuern können. Dies erhöht zusätzlich unsere Flexibilität in der Arbeitsweise.“
Bei -20 °C beginnt auch die beste Funkantenne zu zittern. Mit einer einfachen, aber äußerst wirkungsvollen Lösung konnte hier auch dieses Problem gelöst werden. Die COM-Server wurden gemeinsam mit der Antenne und den dazugehörigen Netzteilen in ein kleines Gehäuse installiert, aus dem nur noch der eigentliche Antennenschaft herausragt. Innen wird die Wärmeentwicklung der Netzteile genutzt, um sowohl die Antenne als auch den Com-Server in einem positiven Temperaturbereich zu halten.
Halle 9 Stand 143
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Das drahtlose Handterminal PiccoLink RF 600 ist Teil eines Funkdatensystems. Das System besteht aus Handterminals, die über eine oder mehrere Basisstationen mit einem Host-Computer kommunizieren. Dabei wird ein hoch effizientes und sicheres Funkprotokoll eingesetzt. Als Host dient ein einfacher PC oder Notebook, aber auch ein komplexes Computersystem ist möglich. Die Funk-Basisstationen werden über eine RS 232-Schnittstelle verbunden oder in das LAN per Ethernet/Serial-Konverter eingebunden.




