Maschinen und Anlagen für die pharmazeutische und chemische Industrie sowie für die Nahrungsmittelproduktion stellt die Gebr. Ruberg Maschinenfabrik her. Hauptumsatzträger sind kontinuierlich und diskontinuierlich arbeitende Mischanlagen für Feststoffe. Der Eintrag von flüssigen und pastösen Medien in Trockenstoffmischungen ist mit diesen Anlagen möglich.
Alhard Ruberg, Geschäftsführer der Gebr. Ruberg Maschinenfabrik, betont, dass sich sein Unternehmen in den letzten Jahren zu einem Systemanbieter entwickelt hat. „Als solcher übernehmen wir das Engineering und den Bau von kompletten Mischanlagen. Kern dieser Anlagen sind unsere Mischer, denen andere Komponenten vor- und nachgeschaltet sind. Dazu zählen beispielsweise Silos, Klassieranlagen, pneumatische Förderanlagen, Waagen, Dosierorgane und gegebenenfalls auch die Anlagensteuerung.“ Josef Vogt, Techniker im Unternehmen, ergänzt: „Diese Peripherie-Komponenten bauen wir selbst oder beziehen sie von anderen Herstellern. Außerdem passen wir unsere Mischer auch in bereits vorhandene Anlagenarchitekturen ein.“
Der größte Teil der von der Gebr. Ruberg Maschinenfabrik gefertigten Mischer bzw. Mischanlagen geht an Unternehmen in Deutschland, etwa 30% exportiert man an Kunden in Westeuropa. In geringerem Umfang liefern die Nieheimer auch Maschinen in das nichteuropäische Ausland, beispielsweise nach Nord- und Südamerika.
Die Ruberg Maschinenfabrik fertigt verschiedene Baureihen von Chargenmischern. Dazu gehören u.a. die Präzisions-Chargenmischer CM und die Fass-Chargenmischer FCM.
Mit den Präzisions-Chargenmischern der Baureihe CM lassen sich verschiedene verfahrenstechnische Operationen durchführen. Das Spektrum reicht hier vom einfachen Homogenisieren über das Coaten, Benetzen und Kristallisieren bis hin zum Be- und Entgasen, Fluidisieren und Trocknen. „Um diese unterschiedlichen Anwendungen realisieren zu können“, erklärt Eduard Drenkelfuß aus der Verkaufsleitung des Unternehmens, „bieten wir die CM-Mischer in sechs unterschiedlichen Ausführungen an. Von der Mischaufgabe hängt ab, ob die Mischkammer eine konische oder zylindrische Form hat. Sie bestimmt, ob die Deckel und Böden der Mischkammern gewölbt oder eben sind und ob die Anlage beheizbar, druck- oder vakuumfest ist. Alle Ausführungen basieren auf demselben Mischprinzip. Das Produkt führt eine aufsteigende, wendelförmige Bewegung aus und fällt anschließend im freien Fall nach unten. Aus diesen unterschiedlichen Bewegungen resultiert ein intensiver Mischprozess, der außerdem sehr schonend ist, weil keine Reibungskräfte auf die Produkte wirken.“
Die Mischwerkzeuge sind freifliegend gelagert. Ein Hohlwellenaufsteckgetriebe sorgt für Stabilität. Es nimmt alle radialen und axialen Kräfte auf. Die Mischwerkzeuge verteilen die aufzuarbeitenden Güter optimal in der Mischkammer und schließen Toträume zuverlässig aus.




