In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie spielt flüssiges CO2 eine zentrale Rolle – sei es für die Karbonisierung von Softdrinks oder als Medium in kryogenen Anwendungen wie der Gefrierkühlung und -trocknung. Gebläsetechnologien sorgen für den notwendigen Vordruck, damit die Verflüssigungsprozesse in den Anlagen der Hersteller einwandfrei laufen.
Zur Verflüssigung von Kohlendioxid sind hohe Drücke von zum Teil 25 bis 70 bar erforderlich, die durch Schrauben- oder Kolbenkompressoren erzeugt werden. Dabei gilt die Faustformel: Je größer das Gasvolumen, das der Kompressor ansaugt, desto größer muss er dafür ausgelegt sein. Werden unter atmosphärischen Bedingungen beispielsweise 15 t CO2 verarbeitet, entspricht das einem Volumen von etwa 8000 m3. Berücksichtigt man einen Vordruck von 1 bar, halbiert sich schon fast das Gasvolumen und man kann den Kompressor kleiner auslegen. Die Gesamtvolumenmenge sowie die Anzahl und Größe der Kompressoren entscheiden darüber, wann sich ein Vorverdichter lohnt. In der Regel ist eine Förderleistung von 12 000 m3 für Kompressoren die Obergrenze.
Entlastung für Kompressoren
In vielen Fällen lässt sich der Vordruck über Gebläsetechnologien erzeugen, die weitaus günstiger sind als die nachgeschalteten Kompressoren. Vordruckgebläse von Continental Industrie aus Dormagen, die vor der eigentlichen Kompression eingesetzt werden, sind für einen großen Betriebsbereich konzipiert. So steht eine große Auswahl an Gebläsen den individuell geforderten Parametern wie Anlaufstrom, Drehzahl, Druck und Leistung flexibel gegenüber. Um die Gasvolumina mengenmäßig auf 50 % zu begrenzen, sind Gebläse mit einer Druckerhöhung von bis zu 1 bar und mit einem hohem Turn-down-Bereich von bis zu 50 % erste Wahl. Sie steigern die Gesamteffizienz des Verflüssigungsprozesses. Da sie außerdem noch wartungsfreundlich, turbulenzarm und pulsationsfrei sind, ist schon viel gewonnen. Ab einem Produktionsvolumen von 4 bis 5 t/h wird das Ganze für die Continental-Gebläse interessant.
Vorverdichtung für Verflüssigung
Bereits seit 15 Jahren liefert Continental Industrie Gebläsetechnologien zur Vorverdichtung, die besonders für die CO2-Verflüssigung in der Getränke- und Ernährungsindustrie eingesetzt werden. In der Getränkeproduktion, bei der Karbonisierung von Softdrinks oder im Herstellungsprozess alkoholischer Getränke, spielt die zuverlässige CO2-Verflüssigung eine zentrale Rolle. Dasselbe gilt für die Gefrierkühlung oder -trocknung, wo es auf effiziente Vorverdichtungslösungen ankommt, die den Betrieb stabil und wirtschaftlich gestalten. Flüssiges CO2 wird bei extrem niedrigen Temperaturen eingesetzt, um empfindliche Produkte wie Obst, Gemüse, Fleisch oder Backwaren schnell und schonend zu kühlen oder zu trocknen. Auch hier spielt die präzise Steuerung des Verflüssigungsprozesses eine Schlüsselrolle, um die kontinuierliche Verfügbarkeit von Flüssig-CO2 sicherzustellen. Manchmal werden für größere Produktionsanlagen sogar mehrere Gebläse benötigt, um die erforderlichen Drücke für die CO2-Verflüssigung sicherzustellen.




