dei: Die Mesutronic GmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Metallsuchtechnik mit Hauptsitz in Deutschland. Bitte zeigen Sie die wesentlichen Stationen Ihrer Firmenentwicklung auf.
Dürrmeier: Die Mesutronic Gerätebau GmbH startete im März 1993 mit fünf Mitarbeitern die Produktion auf einer Fläche von 250 m2. Im Startjahr wurde ein Umsatz von umgerechnet 435 000 Euro erzielt. In einer ersten Erweiterungsphase wurde 1996 die Produktionsfläche auf 500 m2 verdoppelt. 25 Mitarbeiter erwirtschafteten einen Umsatz von 1,9 Mio. Euro. Im Jahr 2000 wurde die Produktionsfläche noch einmal verdoppelt, der Umsatz mit 42 Mitarbeitern erreichte 3,7 Mio. Euro. Der Bereich Mühlenschutz und Mahlgutreinigung in der Kunststoffindustrie sowie Anwendungen in der Textilindustrie waren die wichtigsten Sparten zu Beginn. Die Foodindustrie hatten wir wegen der Wachs-tumschancen vom Start weg im Blickfeld. Ab 1994 wurden die Foodmärkte mit eigenen Produktentwicklungen angesprochen. Neuestes Ergebnis ist mit dem AluScan ein Detektorsystem auf Basis von Magnetfeldsensoren, das kleinste Edelstahl- und Eisenverunreinigungen in aluminiumverpackten Produkten aufspürt.
dei: Wie ist das Unternehmen heute strukturiert?
Dürrmeier: Zu Beginn des Jahres 2005 haben die 63 Mitarbeiter einen Neubau in Kirchberg-Hackenfeld mit 2500 m2 Produktions- und 800 m2 Bürofläche bezogen. Mit einem Investitionsvolumen von 2,8 Mio. Euro wurden die Kapazitäten gegenüber dem alten Standort verdoppelt. Im vergangenen Jahr haben rund 2500 Metalldetektorssysteme das Herstellerwerk verlassen. Weltweit ist Mesutronic heute über Handelsagenturen und Vertriebspartner in mehr als 40 Ländern der Erde vertreten. Die direkte Exportquote pendelt zwischen 50 und 60 %. Weitere 20 bis 25 % gehen über Wiederverkäufer ins Ausland.
dei: Welche wirtschaftliche Entwicklung hat Mesutronic in den vergangenen Jahren genommen und wie entwickeln sich die einzelnen Geschäftsbereiche?
Dürrmeier: Das enorme Wachstum in den vergangenen Jahren zeigt, dass die Mesutronic-Strategie funktioniert. Die Produkte kommen am Markt an. Das zunehmende Qualitätsbewusstsein in nahezu allen Industriebereichen ist ein wichtiger Grund für die allgemein gestiegene Nachfrage. Der Umsatz ist 2004 im Vergleich zum Vorjahr um 38 % auf 7 Mio. Euro gestiegen. Der Umsatzsprung wurde durch Großaufträge im In- und Ausland möglich. Der größte Einzelauftrag im vergangenen Jahr umfasste beispielsweise 60 Komplettanlagen.
dei: Welche wirtschaftlichen und strategischen Ziele verfolgen Sie derzeit?




