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    Ein niederländischer Hersteller von frischen Suppen, Soßen und Mahlzeiten hat sein Verpackungskonzept komplett umgestellt. Ein wesentlicher Faktor dabei
    Veröffentlicht
    09. Dezember 2010
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Das Familienunternehmen Henri liefert seine Produkte bereits seit mehr als 30 Jahren an Gaststättengewerbe, Betriebskantinen, Unternehmen und Supermärkte. Seit über einem Jahr ist der niederländische Hersteller nun auch in Deutschland aktiv, mehrere deutsche Unternehmen verwenden bereits die kühlfrischen Produkte.

    Henri BV produziert Gerichte mit Rezepten aus aller Welt, gegliedert in fünf Themenküchen: holländisch, Klassik, italienisch; asiatisch und 1001 Geschmacksrichtungen. Die Produkte werden kühlfrisch geliefert, sodass sie ihre Qualität ohne Abstriche bewahren. Etwa 160 Produkte sind standardmäßig im Lager verfügbar, so können die Kunden innerhalb von 24 Stunden mit dem Gewünschten beliefert werden. Qualität, natürliche Zutaten und Zuverlässigkeit sind zentrale Werte in der Firmenphilosophie des Familienunternehmens. Im Fokus steht dabei der Einsatz von frischen Zutaten und hochwertigen Rohstoffen, die der Hersteller am liebsten aus der näheren räumlichen Umgebung des Betriebs bezieht. Auf diese Weise können die Rohstoffe so frisch wie möglich verarbeitet werden und die Qualität stimmt. Zugute kommt dies natürlich auch der Umwelt, da der Transport der Nahrungsmittel („Food Miles“) reduziert wird.

    Mit Kreativität, Handwerks-Know-how, Hingabe und Sachkenntnis werden die Produkte von kulinarischen Spezialisten entwickelt. Darüber hinaus versteht Henri die Kunst, diese kulinarischen Spezialitäten im richtigen Verhältnis auf große Mengen hochzurechnen.

    Von zentraler Bedeutung ist auch eine konstante Qualität der Produkte Die Suppe soll heute genauso schmecken wie in drei Monaten. Deshalb verfügt die Produktionsküche über eine durchdachte Automatisierung. Alle Rezepte, Produktionsschritte, Kontrollpunkte usw. sind im System gespeichert. Und natürlich geschieht dies alles entsprechend der HACCP- und BRC-Normen.

    Nach der Zubereitung der Gerichte werden diese manuell oder vollautomatisch in verschiedenen Verpackungsmaschinen verpackt und danach sofort schnell abgekühlt. Dieses Abkühlen erfolgt in einem eigens entwickelten Kühl-Windtunnel. Das schnelle Herunterkühlen gewährleistet auf eine natürliche Weise eine lange Haltbarkeit und optimale Frische des Produktes.

    Qualitativ hochwertige Produkte wie diese verdienen eine optisch ansprechende Verpackung. Deshalb hat Henri in diesem Jahr nach einer neuen Verpackungsform gesucht. „Eine große Herausforderung, da es viele Randbedingungen gab für die neue Verpackung“, erläutert Marc van Olphen, der zusammen mit seiner Schwester Els und seinem Bruder Ad in zweiter Generation das Unternehmen leitet.

    „Wir haben ein großes Sortiment, was viel Flexibilität verlangt. Wir müssen deshalb schnell umschalten können. Jede Themenküche (holländisch, asiatisch usw.) sollte ein eigenes Image bekommen, wodurch es bereits fünf erforderliche Etikettgestaltungen gibt. Zählt man die verschiedenen Verpackungsformate hinzu, gibt es eine ganze Menge Varianten“, erklärt van Olphen. „Weiter wollten wir die Verpackungen mit vielen Informationen wie Nährwerte, Kochberatung und Zutaten versehen. Und diese Informationen sollten natürlich immer up to date sein. Deshalb war eine weitere Voraussetzung, dass unser Automatisierungssystem (Reflex) mit den neuen Preisauszeichnern verbunden werden konnte. Die gewünschten Eigenschaften und Möglichkeiten haben wir letztendlich bei einer Espera-Anlage gefunden.“

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    Bei Henri ist jetzt schon seit einigen Monaten die Anlage ES 7711 im Einsatz. Diese Anlage etikettiert die Verpackungen mit einem sogenannten C-Label-Etikett, das sowohl an der Ober-, Vor- und Unterseite angebracht wird. Das Etikett wird aktuell über die gesamte Länge bedruckt. „Endlich können wir alle wichtigen Informationen auf die Verpackung bringen. Ob die Verpackung jetzt alleine steht oder gestapelt wird: Der Artikelname ist immer lesbar. Das ist bestimmt ein großer Vorteil des C-Labels“, fasst van Olphen zusammen.

    Die Preisauszeichnungsmaschine ES 7711 aus dem Hause Espera appliziert Etiketten dreiseitig an der Ober-, Vorder- und Unterseite der Verpackung. Das Etikett wird dabei ganz genau unter dem Verpackungsrand angebracht und dort noch einmal angedruckt. So entsteht die gewünschte optische Wirkung und zudem ist damit die Beschädigung der Etiketten beim Transport nahezu ausgeschlossen. Die Vorteile dieser Anlage sind:

    • vollautomatische Einstellung der Maschine, nichts muss manuell eingestellt werden. Das gilt bei jeder Artikelauswahl.
    • Das Etikett wird perfekt unter dem Rand angedruckt, so lässt sich eine Beschädigung des Etiketts vermeiden und die Präsentationsqualität wird verbessert.
    • Das Etikett kann über die gesamte Länge (bis zu 500 mm lang) und komplett flexibel bedruckt werden, also auch mit wechselnden Informationen (Gewicht/Preis) an der Vorderseite. Dadurch können Verpackungen z. B. auch gestapelt auf einem Regalbrett präsentiert werden.

    Das Ergebnis ist eine professionelle und fortschrittliche Verpackung, die umfangreiche sowie jederzeit aktuelle Informationen ermöglicht.

    Online-Info www.dei.de/1210426

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