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    Geringe Restfeuchte
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    Technik

    Geringe Restfeuchte

    Die Stir-Trockenanlagen sind reinigungsfreundlich konstruiert und in unterschiedlichen Baugrößen erhältlich. Sie ermöglichen eine sehr schonende Trocknung
    Veröffentlicht
    12. März 2002
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Mit der Stir-Trockenanlage von N.O.N. lassen sich Salate und Kräuter sehr schonend trocknen. Erreichbar sind Restfeuchten von 0 bis 2%. Aber auch zur Herstellung von getrocknetem Gemüse – dazu zählen beispielsweise auch Champignons oder Zwiebeln – oder Obst können die Stir-Anlagen eingesetzt werden. In diesen Fällen liegt die erreichbare Gesamtrestfeuchtigkeit zwischen 7 und 10%.

    Herzstück der Anlage sind die Stir-Elemente. Sie bestehen aus einem Ultrahochdruckkeramikkern, durch den elektrische Heizelemente laufen. Eine Diffusionskeramikschicht umschließt den Keramikkern. Diese Schicht bündelt die abgegebene thermische Energie. Die Leistung der Stir-Elemente kann man bequem über die zugeführte Spannung einstellen.

    Der Ultrahochdruckkeramikkern ist sehr hart, eine Bruchgefahr besteht nicht. Zudem haften die beiden Keramikarten sehr fest aufeinander. Selbst Temperaturschocks können zu keiner Beschädigung des Keramiksystems führen.

    Die von den Stir-Elementen abgegebene thermische Energie versetzt die am Produkt anhaftenden Wassermoleküle in Schwingungen und führt zu ihrer Verdampfung. Dabei wird das zu trocknende Produkt keiner oder nur einer sehr geringen thermischen Belastung ausgesetzt.

    Mehrere kleine Ventilatoren erzeugen in der Trockenanlage einen leichten Luftstrom. Dieser transportiert das verdampfte Wasser aus der Anlage. Während des gesamten Trocknungsprozesses wird die Temperatur der Luft und des zu trocknenden Produkts kontinuierlich gemessen. Auf der Basis dieser Daten erfolgt die Regelung der Energiezufuhr.

    Das zu trocknende Produkt wird in einer Schicht und mit Hilfe eines Gazebandes durch die Anlage transportiert. Klopfereinheiten versetzen das Band in leichte Schwingungen, so dass das Produkt in Bewegung ist. Auf diese Weise wird auch bei sehr unregelmäßig geformten Produkten eine gleichmäßige Trocknung sichergestellt.

    Die von den Stir-Elementen abgestrahlte Energie wirkt bakterientötend. Da es in der Anlage keine Wärmetauscher und aufwändige Verrohrungen gibt, ist das Risiko der Bildung von Bakteriennestern deutlich reduziert. Des Weiteren ermöglicht die offene Konstruktion der Stir-Trockenanlage eine schnelle und effiziente Reinigung. Dadurch lassen sich Produktwechsel innerhalb von drei bis fünf Minuten realisieren. Optional bietet N.O.N für seine Stir-Trockner auch geeignete CIP-Anlagen an.

    Im Technikum von N.O.N. befindet sich ein Stir-Trockner mit einer Leistung von 250 kg/h. An dieser Anlage können Interessenten Versuche mit eigenen Produkten durchführen

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