Foodpairing und Foodcompleting neu gedacht: Mit Double Taste hat Raps ein Geschmackskonzept entwickelt, bei dem natürliche Extrakte auf Lebensmittel aufgebracht werden. Dies garantiert außergewöhnliche Geschmackskreationen und ermöglicht Clean-Label-Produkte.
Wenn Erdbeerfrischkäse mit Pfeffer, Chili-Soße mit Minze oder ein Currygericht mit Banane überraschend gut schmecken, liegt das an den Molekularstrukturen der Aromen. Foodpairing – die Kunst, Aromaten systematisch zu innovativen Geschmackskompositionen zusammenzuführen – basiert auf den Grundlagen der organischen Chemie. Wer die Wissenschaft der Aromen beherrscht, lässt sich von den kleinsten molekularen Gemeinsamkeiten der Molekülgruppen zu neuen Rezepturen inspirieren. Foodpairing konzentriert sich dabei auf das Verstärken vorhandener Aromen, indem Aromaten aus derselben Klasse harmonisch kombiniert werden.
Immer mehr Verbraucher suchen jedoch auch nach einem kulinarischen Kick, um Alltagsgerichte mit einer Prise Exotik aufzuwerten oder im Freundeskreis mit ausgefallenen Kreationen zu beeindrucken. In Küchen und Labors nennt sich das Spiel mit den Kontrasten Foodcompleting. Diese Methode erweitert das Aromenspektrum durch Gegensätze – zum Beispiel süß mit scharf – und ist geeignet, die Lust auf Neues zu befriedigen oder zu wecken.
Lebensmittel als Trägerstoffe
Mehr Geschmack und mehr Abwechslung – das ist auch das Leitmotiv des neuen Geschmackskonzepts Double Taste. Raps verwendet dabei Lebensmittel als Trägerstoffe, auf die natürliche Extrakte aufgebracht werden. Dadurch wird neben einer sensorischen Aufwertung vor allem eine Vielfalt an überraschenden und harmonischen Geschmackskombinationen ermöglicht. Grundsätzlich bietet sich eine große Fülle an Lebensmitteln an, die auf diese Art aufgewertet werden können. Geeignet sind etwa getrocknete Gemüse- und Obststücke, Getreide- und Erbsengranulate, Reis sowie getrocknete Kräuter und Gewürze.
Fokus auf natürlichen Zutaten
Raps hat bei der Entwicklung des neuen Konzepts Wert darauf gelegt, dass auf der Verpackung des Endproduktes keine Zusatzstoffe deklariert werden müssen. Als einer der international führenden Ingredient-Hersteller hat das Traditionsunternehmen bereits 1965 die erste Extraktionsanlage in Betrieb genommen, um ätherische Öle und Extrakte herzustellen. Die Produktion ist entlang der gesamten Prozesskette auf eine schonende Verarbeitung, den Erhalt der natürlichen Aromen und Inhaltsstoffe der Rohwaren sowie höchste Lebensmittelsicherheit ausgelegt. Speziell entwickelte und erprobte Herstellungsverfahren sichern überzeugenden Geschmack und optimale Funktionalität. Mithilfe der Hochdruckextraktion gewinnt der Gewürzspezialist zum Beispiel natürliche und hochkonzentrierte Extrakte in hoher Qualität, wobei ausschließlich CO2 als Extraktionsmittel verwendet wird. Durch diesen Prozess wird ein lösungsmittelfreier Extrakt gewonnen. In flüssiger, emulgierter oder streufähiger Form werden die Extrakte und Extraktmischungen in zahlreichen Applikationen quer durch alle Lebensmittelbranchen hinweg eingesetzt.




