In der weitestgehend automatisierten Produktion des Gewürzspezialisten AVO haben sich horizontale Pflugscharmischer von Lödige als die beste Lösung für die zahlreichen unterschiedlichen Mischaufgaben erwiesen. Die Konstruktion der Maschinen erlaubt flexible Anwendungsmöglichkeiten und liefert bei allen Rezepturen sehr gute Ergebnisse. Zudem ließen sich die Mischer nahtlos in das Gesamtkonzept der Gewürzherstellungsanlage integrieren.
Ob Naturgewürze, Gewürzmischungen, Flüssigwürzungen, Marinaden oder Dressings: AVO beliefert zahlreiche namhafte Lebensmittelunternehmen mit unterschiedlichen Erzeugnissen. Seine Produktion, die er erst kürzlich um einen Neubau erweitert hat, betreibt der Gewürzspezialist am Stammsitz in Belm bei Osnabrück. In dieser Anlage, die sich über fünf Ebenen erstreckt, erfolgen alle Abläufe weitestgehend automatisiert: angefangen bei der Lagerung der Rohstoffe in Silos über deren Befüllung, die Dosierung und Verwiegung, den Mischprozess bis hin zur Abfüllung.
Um angesichts stark schwankender Chargengrößen und häufig wechselnder Rezepturen eine effiziente Produktion zu ermöglichen, bietet die Anlage ein hohes Maß an Flexibilität. Bereits bei der Planung stand daher fest: Als zentraler Bestandteil der Herstellung sollten auch die dort eingesetzten Mischer flexibel einsetzbar sein. Zudem mussten sich die Maschinen problemlos in dem Neubau unterbringen lassen. Hier zeigte sich, dass horizontale Mischer sowohl verfahrenstechnisch als auch geometrisch besser in das Gesamtkonzept zu integrieren waren als die bis dato vorhandenen vertikalen Systeme.
Nach intensiver Recherche und mehreren Tests fiel bei AVO die Entscheidung, in horizontale und flexibel einsetzbare Pflugscharmischer der Firma Lödige zu investieren. Heute sind in der neuen Produktion insgesamt fünf Großchargenmischer im Einsatz.
Für funktionelle Gewürzmischungen
Das für die Aufbereitung von Schüttgütern konzipierte Modell FKM zeichnet sich durch ein hygienisches und wartungsarmes Mischwerk, sehr kurze Mischzeiten bei höchster Mischgüte sowie eine hohe Reproduzierbarkeit der Chargen aus. Der Chargenmischer arbeitet nach dem Verfahren des mechanisch erzeugten Wirbelbetts. In der horizontalen, zylindrischen Trommel des Mischers Typ FKM rotieren als Mischelemente die auf einer Welle angeordneten Pflugscharschaufeln. So werden die Schüttgüter in eine dreidimensionale Bewegung versetzt und unter ständiger Erfassung des gesamten Produkts schnell und exakt vermischt. Mithilfe einer variablen Drehzahl des Mischwerkes kann die Produktbehandlung dabei auch ausgesprochen schonend erfolgen, denn durch die spezielle Form der Werkzeuge wird das Mischgut in der Radialbewegung von der Trommelwand abgehoben und eine Zerstörung der Partikel wirkungsvoll verhindert. Die sehr kurzen Mischzeiten, die bei den Großchargen je nach Rezeptur zwischen ca. drei bis maximal zehn Minuten liegen, unterstützen dies.




