Die Hela Gewürzwerke Hermann Laue GmbH produziert Gewürze, Marinaden, Saucen und Additive für die Lebensmittelindustrie. Um ihre Produkte sicher herzustellen, setzt Hela auf das SAP-Modul Plant Maintenance (SAP-PM). Seit Kurzem ergänzt das Argvis Maintenance Portal als Add-on die bestehende Lösung.
Die Instandhaltungsprozesse bei Hela sind vielfältiger und komplexer geworden. Das Unternehmen wollte daher eine klare, mobil nutzbare Software, die den Alltag der Instandhaltung übersichtlicher macht. Papierunterlagen waren überholt, das SAP-PM-Modul allein bot keine einfache mobile Nutzung. Mit dem Argvis Maintenance Portal will Hela die Planung, Dokumentation und Transparenz ihrer Instandhaltung modernisieren.
Wichtige Ziele waren die Pflege von Maschinendaten, die Planung der Arbeiten, die Transparenz im Tagesgeschäft und die lückenlose Dokumentation aller Störungen. „Dank einer virtuell aufgebauten Anlagenstruktur können heute auch Historien zu ein-, aus- und umgebauten Bauteilen erstellt und abgefragt werden“, sagt Björn Augustin, Betriebsleiter von Hela. Die Instandhalter arbeiten mit Tablets und melden Störungen direkt vor Ort. Auch Kontrollgänge werden digital dokumentiert. „Intensive Recherchen zu mobilen Lösungen im PM-Umfeld führten letztendlich zum SAP-Partner und Instandhaltungsspezialisten Argvis“, so Augustin. Das Portal erfüllte die Wünsche von Hela weitgehend ohne Anpassungen. Die Einführung gelang, weil Hela-IT, SAP und Argvis eng zusammenarbeiteten.
Übersichtliches Portal
Das Maintenance Portal überzeugte durch Übersicht, einfache Bedienung, mobile Nutzbarkeit und flexible Lizenzmodelle. Besonders praktisch: Mit Bild- und Sprachnachrichten können Störungen detailliert gemeldet werden. Arbeitsaufträge lassen sich fachbereichsübergreifend steuern, erledigte Arbeiten werden dokumentiert und sind jederzeit abrufbar. Das senkt das Risiko von Maschinenstillständen. Auch Materialverwaltung und Bestellprozesse laufen jetzt effizienter.
Das Projekt startete im Januar 2024 mit einer geplanten Laufzeit von neun Monaten. Ziel war, die Software bis Ende September zu implementieren, um das IFS-Audit im Oktober zu bestehen. Zwei Mitarbeiter aus Elektro und Mechanik setzten die Lösung um. Die Betriebsleitung und das Projektmanagement unterstützten sie organisatorisch.
„In allen Aspekten konnte eine klare Optimierung des Arbeitsalltags erzielt werden“, berichtet Augustin. Die Wartungsplanung und Materialwirtschaft funktionieren nun zuverlässiger. Durch mobile Geräte und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit lassen sich alle Aufgaben besser nachverfolgen und dokumentieren. Die Transparenz im Haus ist spürbar gestiegen.




