Unter anderem dank einer hochgradig automatisierten Fertigung ist das Unternehmen Pöppelmann aus Lohne zu einem der weltweit führenden Hersteller von Kunststoffverpackungen für die Lebensmittelindustrie geworden. Für die notwendige Prozesssicherheit sorgen dabei ein eigenes Instandhaltungsteam – und die Viega-Pressverbindersysteme Temponox und Sanpress Inox, um die zahlreichen kunststoffverarbeitenden Maschinen mit Druckluft und Kühlwasser zu versorgen.
Deutschland ist ein Hochlohnland, als Produktionsstandort entsprechend teuer – heißt es. Als global aufgestelltes, kunststoffverarbeitendes Unternehmen begegnet Pöppelmann aus Lohne in Niedersachsen dieser Herausforderung zum einen durch innovative Qualitätsprodukte sowie ein hohes Maß an Kundenorientierung. Mindestens genauso entscheidend für den Erfolg in mehr als 90 Ländern weltweit ist zum anderen der Automatisierungsgrad der Fertigung an den insgesamt sechs Produktionsstandorten – Stichwort Industrie 4.0.
Möglichst keine Ausfallzeiten
Auch wenn derartige Anwendungen nach wie vor die Ausnahme sind, verdeutlichen sie doch sehr gut das enorme wirtschaftliche Potenzial für Pöppelmann durch eine konsequente Digitalisierung der gesamten Prozesskette in der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Kunststoff-Massenprodukten. Wobei die Digitalisierung aber nur die eine Seite der Medaille ist. Die andere ist eine weit über dem Durchschnitt liegende Prozessstabilität, denn jeder Maschinenstillstand verursacht Kosten und bedeutet durch die weitreichende Vernetzung automatisch auch massive Störungen der nachgelagerten Prozessschritte.
Um dieses Risiko weitestgehend auszuschalten, hat das traditionsreiche Familienunternehmen in bemerkenswertem Umfang ein eigenes Instandhaltungsteam aufgebaut: Fachkräfte aus allen wesentlichen Gewerken – entsprechend auch SHK-Fachleute – kümmern sich um die störungsfreie Versorgung der kunststoffverarbeitenden Maschinen und sonstigen Anlagen mit den unterschiedlichsten Medien. Manfred Rudolph aus der Instandhaltung (Technik und Service): „Üblicherweise laufen unsere Produktionsanlagen mit Ausnahme der Werkzeugwechsel unterbrechungsfrei fünf Tage, teilweise sieben Tage die Woche im Dreischichtbetrieb. Das heißt, Ursachen für eventuelle Störungen sollten möglichst direkt behoben werden. Angesichts des allgemeinen Fachkräftemangels ist das nur zu erreichen, indem wir mit eigenen, gut ausgebildeten Fachkräften ständig vor Ort sind. Dadurch wissen wir zugleich genau, wie die Anlagen aufgebaut sind, und können die notwendigen Reparaturmaßnahmen umso zielgerichteter in Angriff nehmen.“
Pressverbindungstechnik spart Zeit
Zu den schnellen Reaktionszeiten trägt dabei nicht zuletzt die schon vor Jahren erfolgte Festlegung auf Pressverbindersysteme von Viega bei, beispielsweise Temponox für die Druckluftleitungen und Sanpress Inox für die Kühlwasser- und viele Trinkwasserinstallationen. „Neben der anerkannten Qualität der Pressverbindersysteme für Industrieanwendungen spricht vor allem die Pressverbindungstechnik mit SC-Contur der Verbinder für den Einsatz dieser Systeme“, so Manfred Rudolph: „Im Gegensatz zum Schweißen spart die kalte Pressverbindungstechnik je nach Nennweite bis zu 80 % Zeit bei der Verarbeitung und ist ohne Auskühlzeiten sofort wieder belastbar. Die Maschinen können nach Reparaturen oder Umstellungen also deutlich schneller wieder in Betrieb gehen. Außerdem fallen eventuell unverpresste Verbindungen dank der SC-Contur schon beim Befüllen des Rohrleitungsnetzes auf. Das gibt zusätzliche Sicherheit.“




