Zum Inhalt springen
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
    Ernährungsindustrie-Newsletter
    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    Deutsche ErnährungsindustrieKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    Deutsche Ernährungsindustrie
    © 2026 Deutsche Ernährungsindustrie
    Startseite/Technik/Artikel
    Hohe Verfügbarkeit durch Pressverbindungstechnik
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Hohe Verfügbarkeit durch Pressverbindungstechnik

    Die Viega-Pressverbindersysteme Temponox und Sanpress Inox versorgen die zahlreichen kunststoffverarbeitenden Maschinen bei Pöppelmann zuverlässig mit Druckluft und Kühlwasser.
    Veröffentlicht
    22. Juni 2026
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Unter anderem dank einer hochgradig automatisierten Fertigung ist das Unternehmen Pöppelmann aus Lohne zu einem der weltweit führenden Hersteller von Kunststoffverpackungen für die Lebensmittelindustrie geworden. Für die notwendige Prozesssicherheit sorgen dabei ein eigenes Instandhaltungsteam – und die Viega-Pressverbindersysteme Temponox und Sanpress Inox, um die zahlreichen kunststoffverarbeitenden Maschinen mit Druckluft und Kühlwasser zu versorgen.

    Deutschland ist ein Hochlohnland, als Produktionsstandort entsprechend teuer – heißt es. Als global aufgestelltes, kunststoffverarbeitendes Unternehmen begegnet Pöppelmann aus Lohne in Niedersachsen dieser Herausforderung zum einen durch innovative Qualitätsprodukte sowie ein hohes Maß an Kundenorientierung. Mindestens genauso entscheidend für den Erfolg in mehr als 90 Ländern weltweit ist zum anderen der Automatisierungsgrad der Fertigung an den insgesamt sechs Produktionsstandorten – Stichwort Industrie 4.0.

    Möglichst keine Ausfallzeiten

    Auch wenn derartige Anwendungen nach wie vor die Ausnahme sind, verdeutlichen sie doch sehr gut das enorme wirtschaftliche Potenzial für Pöppelmann durch eine konsequente Digitalisierung der gesamten Prozesskette in der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Kunststoff-Massenprodukten. Wobei die Digitalisierung aber nur die eine Seite der Medaille ist. Die andere ist eine weit über dem Durchschnitt liegende Prozessstabilität, denn jeder Maschinenstillstand verursacht Kosten und bedeutet durch die weitreichende Vernetzung automatisch auch massive Störungen der nachgelagerten Prozessschritte.

    Um dieses Risiko weitestgehend auszuschalten, hat das traditionsreiche Familienunternehmen in bemerkenswertem Umfang ein eigenes Instandhaltungsteam aufgebaut: Fachkräfte aus allen wesentlichen Gewerken – entsprechend auch SHK-Fachleute – kümmern sich um die störungsfreie Versorgung der kunststoffverarbeitenden Maschinen und sonstigen Anlagen mit den unterschiedlichsten Medien. Manfred Rudolph aus der Instandhaltung (Technik und Service): „Üblicherweise laufen unsere Produktionsanlagen mit Ausnahme der Werkzeugwechsel unterbrechungsfrei fünf Tage, teilweise sieben Tage die Woche im Dreischichtbetrieb. Das heißt, Ursachen für eventuelle Störungen sollten möglichst direkt behoben werden. Angesichts des allgemeinen Fachkräftemangels ist das nur zu erreichen, indem wir mit eigenen, gut ausgebildeten Fachkräften ständig vor Ort sind. Dadurch wissen wir zugleich genau, wie die Anlagen aufgebaut sind, und können die notwendigen Reparaturmaßnahmen umso zielgerichteter in Angriff nehmen.“

    Pressverbindungstechnik spart Zeit

    Zu den schnellen Reaktionszeiten trägt dabei nicht zuletzt die schon vor Jahren erfolgte Festlegung auf Pressverbindersysteme von Viega bei, beispielsweise Temponox für die Druckluftleitungen und Sanpress Inox für die Kühlwasser- und viele Trinkwasserinstallationen. „Neben der anerkannten Qualität der Pressverbindersysteme für Industrieanwendungen spricht vor allem die Pressverbindungstechnik mit SC-Contur der Verbinder für den Einsatz dieser Systeme“, so Manfred Rudolph: „Im Gegensatz zum Schweißen spart die kalte Pressverbindungstechnik je nach Nennweite bis zu 80 % Zeit bei der Verarbeitung und ist ohne Auskühlzeiten sofort wieder belastbar. Die Maschinen können nach Reparaturen oder Umstellungen also deutlich schneller wieder in Betrieb gehen. Außerdem fallen eventuell unverpresste Verbindungen dank der SC-Contur schon beim Befüllen des Rohrleitungsnetzes auf. Das gibt zusätzliche Sicherheit.“

    Mehr aus Technik

    Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Technik.

    Alle Technik-Artikel
    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix
    Technik

    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix

    2. Oktober 2026

    GS1 Germany und Google erproben ab Januar 2026 das Native Scanning von GS1 DataMatrix Codes – mit direktem Potenzial für Track-and-Trace und Kennzeichnung in der Lebensmittelindustrie.

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann
    Technik

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann

    2. Oktober 2026

    Festo SE & Co. KG integriert zum 1. Januar 2026 die Gummiwarenfabrik R. Neddermann GmbH und baut damit seine Fertigung und Kompetenz im Bereich Dichtungstechnologie aus.

    ← Zurück zu TechnikZur Startseite

    Ernährungsindustrie-Newsletter

    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.

    Pöppelmann hält zudem in den Werken Material- und Werkzeuglager vor, die selbst für ein mittelständisches Fachhandwerksunternehmen beachtlich wären. Viele hundert Meter Rohrleitungen und Tausende Verbinder in den Nennweiten 22 bis 108 mm sind hier ebenso zu finden wie ein halbes Dutzend Viega-Presswerkzeuge. Und zwar auch bei den regelmäßig anstehenden Neuinstallationen, wenn – wie jüngst wieder – eine neue Produktionshalle ausgestattet oder in einer anderen ein geändertes Maschinenlayout umgesetzt werden muss, erklärt Manfred Rudolph. In diesem Zusammenhang verweist er auf das eigene Ingenieurbüro, das es bei Pöppelmann für derartige Aufgabenstellungen ebenfalls gibt.

    Viega GmbH & Co. KG, Attendorn

    Autor: Björn Porth

    Key Account Manager
    Industry,
    Viega

    Produktion:   Bekenntnis zum „Standort D“

    Mit der Eröffnung der Halle 43 in Werk 2 in Brockdorf/Lohne (Oldenburg) im Juni 2025 hat Pöppelmann einmal mehr ein Bekenntnis zum „Standort D“ abgegeben: Binnen zwei Jahren entstand hier eine der europaweit modernsten Produktionsstätten der Kunststoffbranche. In der neuen Halle sind erstmals alle Unternehmensprozesse mit hohem Automatisierungsgrad von der Materialversorgung über die Produktion und Weiterverarbeitung bis hin zur Logistik unter einem Dach vereint.

    Gleichzeitig ist der Neubau besonders nachhaltig: Schon im Vorzertifikat erreichte Pöppelmann die höchste Auszeichnungsstufe „Platin“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). In die Bewertung floss dabei neben der 2000-kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach und an der südlichen Fassade genauso die intelligente Nutzung der Energieströme, die Dachbegrünung mit einer Fläche von knapp 10 500 m2, die Nutzung eines 650 m3 fassenden Regenwasserspeichers zur Einsparung von Trinkwasser sowie die verwendeten Baumaterialien ein. Darunter auch die metallenen Pressverbindersysteme Temponox und Sanpress Inox, für die Viega entsprechende Umweltproduktdeklarationen (EPD) zur Verfügung stellte.

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis
    Technik

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis

    1. Oktober 2026

    Hygienic Design bezeichnet die konstruktive Gestaltung von Maschinen, Anlagen und Bauteilen so, dass mikrobiologische, chemische und physikalische Kontaminationen systematisch verhindert werden. Dieser Fachartikel…

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing
    Technik

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing

    29. September 2026

    MULTIVACs Cooling@Packing-System integriert den Kühlprozess von Backwaren in eine Tiefzieh-Verpackungsmaschine und wurde mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.