Eckes-Granini produziert seit Kurzem die Ein-Liter-Flasche der Marke hohes C zu 100 % aus recyceltem Kunststoff (rPET). Verantwortlich für die Flaschenoptimierung waren die Bottles-&-Shapes-Spezialisten von KHS aus Hamburg. Hergestellt werden die neuen Behälter weiterhin mit dem Inno-PET-Fresh-Safe-Block. Mit KHS als langjährigem Partner leistet der Fruchtsafthersteller einen weiteren Beitrag zum Ausbau der Kreislaufwirtschaft.
Bereits seit 2018 setzt Eckes-Granini für seine Marke hohes C auf PET-Flaschen mit einem rPET-Anteil von 25 %. „Mit Blick auf die Kunststoffstrategie der EU und die darin enthaltene Erhöhung der Rezyklatquoten haben wir uns nun für die vollständige Umstellung auf recyceltes PET entschieden. Wir möchten ein Pionier auf dem Gebiet der geschlossenen Kreislaufwirtschaft sein und mit gutem Beispiel in der Getränkebranche vorangehen“, erklärt Hermann Naumann, Werksleiter von Eckes-Granini im niedersächsischen Bad Fallingbostel. Der Hersteller von Fruchtsaftgetränken verfolgt seit Jahren eine ehrgeizige Nachhaltigkeitsstrategie, wie Naumann betont: „Unser Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck innerhalb der Produktion und bei unseren Verpackungen weiter kontinuierlich zu reduzieren. Dazu zählen sowohl die Senkung des Materialverbrauchs als auch die Schließung des Wertstoffkreislaufs.“
An genau diesem Punkt hat KHS bei der Umsetzung des aktuellen Projekts angesetzt. Mit seinem ganzheitlichen Beratungsprogramm Bottles & Shapes profitieren Kunden von einer über 40-jährigen Expertise im Bereich des Behälterdesigns und der Produktion. Abfüller formulieren ihre Wünsche beispielsweise hinsichtlich des Gewichts, der Form oder Stabilität der Behälter. Der Systemanbieter bewertet daraufhin die Umsetzbarkeit zusätzlich anhand von Laborprüfungen und Simulationen. Im Fall von Eckes-Granini waren die Vorgaben eindeutig: Der Umstieg auf 100 % rPET bei homogener und gleichbleibender Behälterqualität. Durch die erfolgte Umstellung der Ein-Liter-Flaschen von hohes C werden nach Angaben von Eckes-Granini jährlich mehr als 4000 t neues PET eingespart. Dadurch reduziert der Abfüller seine CO2-Emissionen um rund 8000 t pro Jahr.
Effizient und nachhaltig
Beim ehrgeizigen Vorhaben standen aber nicht nur Fragen der Ressourceneinsparung im Mittelpunkt. Auch die Umsetzbarkeit auf dem bereits seit 2017 eingesetzten Inno-PET-Fresh-Safe-Block von KHS musste geprüft werden. „Es ging unter anderem darum, ob Adaptionen am Preform oder der Anlage nötig sind“, erläutert Dr. Matthias Kruse, Leiter PET-Technologie bei KHS. „Dafür haben wir die Qualität des recycelten PET-Materials bewertet. Diese ist entscheidend, denn durch große Varianzen der Farbe, Moleküllänge und Inhomogenität sinkt die Effizienz der Produktion schnell.“




